Garagentorantriebe – ein Überblick über wichtige Antriebsarten

Schwingtore zählen zu den gängigsten Garagentorarten
Ganz gleich, ob es regnet, stürmt oder draußen einfach nur dunkel und unangenehm ist: Mit einem automatischen Garagentorantrieb gelangen Sie stets schnell und unversehrt in Ihre Garage. Dieser OBI Themenüberblick stellt verschiedene Arten von Garagentoren vor, erklärt das Prinzip des Torantriebs und gibt weitere praktische Tipps zu Sicherheit, Pflege und Wartung.
1. Garagentore: Schwing- und Sektionaltor 2. Torantriebe: Arten und Leistung
3. Verschiedene Techniken von Torantrieben 4. Zubehör und Sicherheit
5. Garagentor: Prüfung, Wartung, Pflege

1. Garagentore: Schwing- und Sektionaltor

Es gibt mehrere Typen von Garagentoren. Zu den gängigsten Arten zählen das Schwingtor und das Sektionaltor. Der Bezeichnung entsprechend schwingt das Torblatt bei Ersterem mithilfe von seitlichen Zugfedern, Hebelarmen und einer Laufschiene auf. Die Unterkante des Tores bewegt sich dabei ungefähr 1 m nach vorne, während die Oberkante größtenteils auf einer Höhe bleibt. Weniger wuchtig und geräuschvoll sind Sektionaltore: Das Tor besteht bei dieser Technik aus einzelnen Sektionen, zumeist waagerechten Paneelen aus Stahl, Kunststoff oder Holz. Über eine Laufschiene werden diese Sektionen nach oben bzw. unten geschoben – das Sektionaltor öffnet und schließt sich also senkrecht.

In den meisten Garagentorantrieben arbeitet ein Elektromotor

2. Torantriebe: Arten und Leistung

Nicht nur für Garagentore, auch für Einfahrtstore mit Dreh- und Schiebetechnik gibt es automatische Öffnungs- und Schließmechanismen mit Elektromotor. Bei den meisten Garagentorantrieben wird das Torblatt über einen Laufwagen bewegt, der sich in einer Führungsschiene vor- und zurückbewegt. Drehtore funktionieren über einen Linearantrieb, Schiebetore über Zahnstangen, die der Elektromotor mit einem Zahnrad waagerecht nach innen und außen bewegt.

Je nach Größe des Garagentorblattes benötigt der Antrieb mehr oder weniger Zugkraft, welche in Kilogramm angegeben werden kann. Verfügt ein Antriebssystem zum Beispiel über 70 kg Zugkraft, kann es Tore mit einer Maximalfläche von etwa 10 m² bewegen.

Kettenantriebe sind vergleichsweise laut, dafür aber leistungsstark und ausdauernd

3. Verschiedene Techniken von Torantrieben

Bei den meisten Garagentorantrieben wird das Tor mit einer Kette oder einem Zahnriemen bewegt. In bestimmten, ausschließlich horizontal öffnenden Toren kommen außerdem Bewegungsschrauben zum Einsatz, man spricht dann von einem Spindelantrieb. Wenn Sie den Torantrieb einschalten, setzt der Elektromotor die Kette oder den Riemen über ein Rad oder Ritzel in Bewegung. So wird der Laufwagen, der mit dem Tor verbunden ist, vor- oder zurückgeschoben. Systeme mit Zahnriemen arbeiten leiser als solche mit Ketten, sind auf der anderen Seite aber weniger leistungsstark und weisen eine kürzere Haltbarkeit auf.

Tipp:

Normale Garagentorantriebe benötigen eine Steckdose für den Stromanschluss. Wenn Ihre Garage über keine Stromversorgung verfügt, können Sie ausweichen – auf Antriebe mit Solar- und Akkuantrieb.

Mit einem Handsender setzen Sie Garagentorantriebe in Bewegung

4. Zubehör und Sicherheit

Damit Sie nicht aus dem Auto steigen müssen, um den Garagentorantrieb zu aktivieren, wird bei den meisten Systemen ein Handsender mitgeliefert. Der Sender übermittelt dem Motor über Funk ein Signal, das diesen zum Starten oder Stoppen der Kette bringt. Als Alternativen zum Handsender sind ein schlichter Wandschalter sowie Varianten mit einem Nummernblock oder einem Schlüsselschalter möglich. Letztere Öffnungsmechanismen verbessern zudem die Einbruchssicherheit. Für Notfälle haben viele Garagentorantriebe weiterhin eine Funktion zur Notentriegelung. Antriebe mit automatischem Stopp erkennen mithilfe einer Lichtschranke sofort, ob eventuelle Gefahren bestehen.

Auch Garagentore müssen gepflegt werden

5. Garagentor: Prüfung, Wartung, Pflege

Garagentore sind durchaus nicht ungefährlich. Um zu garantieren, dass das Garagentor in Ihrem Haus stets ohne Probleme läuft, sollten Sie es regelmäßig warten. Prüfen Sie alle Bauteile etwa alle sechs Monate auf Schäden und Verschleiß. Das Tor sollte sich stets einfach und ohne Probleme öffnen und schließen lassen. Bei einem Schwingtor ist auch die Spannung der Feder wichtig: Sie sollte so eingestellt sein, dass das Tor stehen bleibt, wenn es zur Hälfte geöffnet wird. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Feder an ihrer Einhängung nachstellen – wegen der Verletzungsgefahr sind Handschuhe bei dieser Arbeit unerlässlich. Das Torblatt selbst schützen Sie vor Umwelteinflüssen, indem Sie es je nach Material mit einer Holzlasur oder einer Lackierung für Metall behandeln.

Die OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (ÖVE/ÖNORM EN 50110-1) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach AUVA durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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