Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
04/2015 April 2015
Das Nachschärfen der Gartenwerkzeuge wird oft vernachlässigt. Wer es im letzten Herbst verpasst hat, sollte es vor dem Start in die neue Gartensaison nachholen.
Frühjahrskur Das Nachschärfen der Gartenwerkzeuge wird oft vernachlässigt. Wer es im letzten Herbst verpasst hat, sollte es vor dem Start in die neue Gartensaison nachholen.

Gartenpraxis Ab in den Garten

Höchste Zeit, den Garten frühlingsfit zu machen. Natürlich wollen wir dick eingemummelt die ersten Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen, aber es gibt auch schon einiges für die neue Gartensaison zu erledigen. Jetzt ist die beste Zeit, Ihre Gartengestaltung zu planen. Eine gepflegte Hecke, eine Bepflanzung Ton in Ton oder doch lieber ein Gemüse-Hochbeet; lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf. Lassen Sie sich bei einem Spaziergang durch Ihren Garten inspirieren und zeichnen Sie diese auf.

„Jetzt ist die beste Zeit Ihre Gartengestaltung zu planen.“

Eine der ersten Aufgaben im Frühjahr ist es, die Erde in den Beeten wieder aufzufrischen. Mit Kompost oder organischem Dünger bringen Sie wieder frischen Schwung ins Beet.. Eine der ersten Aufgaben im Frühjahr ist es, die Erde in den Beeten wieder aufzufrischen. Mit Kompost oder organischem Dünger bringen Sie wieder frischen Schwung ins Beet..
Top vorbereitet Eine der ersten Aufgaben im Frühjahr ist es, die Erde in den Beeten wieder aufzufrischen. Mit Kompost oder organischem Dünger bringen Sie wieder frischen Schwung ins Beet..

Überlegen Sie dabei auch, was wo am besten wachsen kann, und beziehen Sie die Bodenbeschaffenheiten und die Sonneneinstrahlung in Ihre Planung mit ein. Auch ein Ausflug in den Baumarkt lohnt sich, um Ideen für die Gartengestaltung zu sammeln. Seit Februar warten die ersten Frühlingsblüher wie Stiefmütterchen, Primeln oder Hornveilchen ebenso wie Zwiebelblumen nur darauf, gekauft und in den Garten gepflanzt zu werden. Aber auch Saatgut hängt schon bereit, einige relativ unempfindliche Sommerblumen wie Klatschmohn, Kornblumen oder Jungfer im Grünen können bei guten Wetterbedingungen sogar schon im März ausgesät werden.

Boden vorbereiten

Noch wechseln sich Minus- und Plusgrade munter ab, und es ist es noch viel zu kalt, um Pflanzen einzubuddeln. Aber es wird nicht mehr lange dauern, bis die ersten Stauden, Gehölze oder etwa Gemüse eingepflanzt werden können. Vorher sollte der Boden noch gut vorbereitet werden, da junge Pflanzen in einem verfestigten, harten Boden nur schlecht wachsen können. Lockere Böden sind außerdem wasserdurchlässiger und es kann keine Staunässe entstehen. Dafür wird der Boden zunächst mit einer Gartengabel oder einem Spaten umfangreich gelockert und alte Wurzeln oder Steine entfernt, sodass dann ohne Probleme Kompost oder organischer Dünger eingearbeitet werden kann. Als Letztes wird der Boden mit einer Harke geglättet.

„Nun wird es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Stauden und Gehölze gepflanzt werden können.“

Rosen- und Winterblüher pflanzen

Es lohnt sich dabei schon weiterzudenken, denn wer sich im Sommer an der Rosenblüte erfreuen möchte, kann noch bis Ende April, sofern der Boden frostfrei ist, wurzelnackte (also ohne Erdballen) Rosen pflanzen. Wird zu spät gepflanzt, könnten Stressfaktoren wie Sonne und Wärme die Rosen beim Anwachsen stören. Getopfte Rosen können übrigens das ganze Jahr über gepflanzt werden. Der Boden sollte locker und gut zu bearbeiten sein und die Wurzeln der Rose werden vor dem Pflanzen einige Stunden in einen Eimer mit Wasser getaucht. Dann werden Wurzeln sowie oberirdische Triebe mit einer scharfen Schere zurückgeschnitten. Die Triebe können bei der Frühjahrspflanzung bis auf 15 cm eingekürzt werden, bei sehr starken Pflanzen können auch ganze Triebe entfernt werden. Fünf Triebe reichen bei einer Pflanze vollkommen aus. Die Rose wird aufrecht in das Pflanzloch gestellt, wobei sich die Veredelungsstelle etwa 5 cm unter der Bodenoberfläche befinden sollte. Drücken Sie nach dem Pflanzen die Erde um die Rose herum gut an und wässern Sie gründlich. Zu guter Letzt werden die Pflanzen noch 10 bis 20 cm hoch mit Erde angehäufelt. Auch Winterblüher wie der momentan so zauberhaft blühende Seidelbast oder die schon im Januar farbenfroh leuchtende Zaubernuss können im März gepflanzt werden. Sie erfreuen Hobbygärtner auch bei Temperaturen unter null Grad mit überraschenden Blüten und Farben.

Rosen, die im Frühjahr gepflanzt werden, blühen noch im Pflanzjahr, allerdings verschiebt sich der Zeitpunkt der ersten Blüte meistens etwas nach hinten. Rosen, die im Frühjahr gepflanzt werden, blühen noch im Pflanzjahr, allerdings verschiebt sich der Zeitpunkt der ersten Blüte meistens etwas nach hinten.
Nachzügler Rosen, die im Frühjahr gepflanzt werden, blühen noch im Pflanzjahr, allerdings verschiebt sich der Zeitpunkt der ersten Blüte meistens etwas nach hinten.
Die Blüten der Zaubernuss, eines der dekorativsten Winterblüher überhaupt, wissen sich zu schützen: Bei starken Frösten rollen sich die Blütenblätter einfach zusammen. Die Blüten der Zaubernuss, eines der dekorativsten Winterblüher überhaupt, wissen sich zu schützen: Bei starken Frösten rollen sich die Blütenblätter einfach zusammen.
Schutzmechanismus Die Blüten der Zaubernuss, eines der dekorativsten Winterblüher überhaupt, wissen sich zu schützen: Bei starken Frösten rollen sich die Blütenblätter einfach zusammen.

Schleifen und reinigen

Nur mit gutem Werkzeug lässt sich erfolgreich arbeiten und besonders mit stumpfen Gartenscheren ist die Arbeit sehr mühsam. Außerdem quetschen die Klingen oft mehr, als sie schneiden und die Schnittwunden an den Pflanzen heilen nur sehr schlecht. Dabei macht das Nachschärfen von Gartenscheren kaum Mühe – besonders dann nicht, wenn es regelmäßig ausgeführt wird. Dafür benötigen Sie nur einen Schleifstein. Dieser wird angefeuchtet und die Klingen von Messern und Scheren können darübergezogen werden Terrakotta-Blumentöpfe bilden oft eine grauweiße Patina aus Kalkresten. Im Gießwasser löst sich Kalk, dringt in die Poren der Gefäßwand ein und lagert sich – da das Wasser verdunstet – auf der Außenwand ab. Wer diesen Vintage-Look nicht mag, kann ihn ganz einfach entfernen, indem man den leeren Topf über Nacht in einer Lösung aus Wasser mit Zitronensäure oder Essigessenz einlegt. Die Kalkränder lassen sich am nächsten Tag problemlos mit einer Bürste entfernen. Bepflanzte Töpfe werden am besten mit einer Wurzelbürste gereinigt. Stark vermooste Töpfe können einige Tage in Regenwasser eingeweicht werden. So löst sich das Moos leichter. Soll der Topf auch von innen gereinigt werden, können auch sogenannte Blumentopfbürsten verwendet werden.

Mit Natron können weiße Kalkablagerungen, die durch das Gießen entstehen, wirkungsvoll beseitigt werden. Mit Natron können weiße Kalkablagerungen, die durch das Gießen entstehen, wirkungsvoll beseitigt werden.
Saubere Sache Mit Natron können weiße Kalkablagerungen, die durch das Gießen entstehen, wirkungsvoll beseitigt werden.
Gießkanne Gießkanne
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