Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
01/2016 Jänner 2016
Weihnachtsbaum, Schnee
Schonzeit Bei Schnee und Frost sollte der Weihnachtsbaum nicht sofort in den Garten. Gewöhnen Sie ihn in der Garage an die Kälte.

Gartenpraxis Tschüss Weihnachts­baum!

Das Weihnachtsfest ist rum, und spätestens jetzt sollten wir uns überlegen, wohin mit dem Baum. Weihnachtsbäume dürfen nie einfach in der Natur entsorgt werden. In vielen Städten und Gemeinden können Sie Ihren Baum zum kostenlosen Abtransport einfach an die Straße stellen, in kleine Stücke zerlegt kann er auch in der Biotonne entsorgt werden. Äste können aber auch als schützende Abdeckung für Beete genutzt werden. Weihnachtsbäume im Topf sollten nicht länger als eine Woche in der Wohnung stehen und während dieser Zeit am besten täglich gegossen werden. Je früher sie wieder an die frische Luft kommen, desto besser. Der Umzug ins Freie sollte dann schonend an einem frostfreien, aber kühlen Ort wie einem ungeheizten Wintergarten oder einer Garage erfolgen. Dort kann sich der Baum gut an das winterliche Klima gewöhnen. Bis zum Auspflanzen im Frühjahr kann er dann an einem windgeschützten Ort im Garten oder auf der Terrasse stehen.

Schneeschieber

Den Weg freiräumen

Auch wenn ein weißer Teppich rund ums Haus hübsch anzusehen ist, sind Treppen und Stufen frei von Schnee und Eis zu halten – entdecken Sie hier unser Sortiment.

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Schnee, Schneeschaufel Schnee, Schneeschaufel
Endlich Schnee! Doch so schön die weiße Landschaft ist, sie macht auch viel Arbeit, denn die Wege vor dem Haus müssen geräumt werden.

Schnee richtig räumen und Streusalzschäden verhindern

Zwar sieht es wunderschön aus, wenn der Schnee die Landschaft in eine weiße Decke hüllt, doch bei Schneefall und Eisglätte sind Sie verpflichtet, die Zugänge zu Ihrem Haus und die an Ihrem Grundstück vorbeiführenden Wege zu räumen und zu streuen. Dazu reicht eine Schneeschaufel oder eine Schneewanne meistens aus. Um den Rücken zu schonen, machen Sie am besten immer einen Ausfallschritt und gehen leicht in die Knie. Das Stielende der Schneeschaufel sollte sich immer auf Hüfthöhe befinden. Platzieren Sie außerdem die Hände mit etwas Abstand – so spart man Kraft und die Hebelwirkung lässt sich optimal nutzen. Drehen Sie immer den ganzen Körper, wenn Sie den Schnee zur Seite wegschippen. Bei anhaltendem Schneefall muss im Laufe des Tages (zwischen sieben Uhr morgens und 20 Uhr am Abend) auch mehrfach gefegt und gestreut werden.

Immergrün, Schnee
Vorsichtsmaßnahme Immergrüne Pflanzen sollten im Winter von Schnee befreit werden, das Gewicht kann die Triebe der Pflanzen schädigen.

Auch Gehölze sollten möglichst bald von schwerem Schnee befreit werden, besonders immergrüne brechen schnell unter der schweren Last. Schütteln Sie den Schnee einfach regelmäßig mithilfe eines Besens ab. Wenn es kräftig geschneit hat, sollten auch Gewächshäuser von Schnee befreit werden. Zu große Schneemengen könnten sonst die Glasdächer eindrücken.

Verwenden Sie, um Schnee auf Wegen oder Zufahrten zu entfernen, am besten kein Streusalz. Es kann als Schmelzwasser in den Boden gelangen und eine hohe Salzkonzentration junge Wurzeln schädigen, weil die Nährstoff- und Wasseraufnahme reduziert oder verhindert wird. Besonders immergrüne Pflanzen leiden darunter, da sie auch im Winter auf die Wasseraufnahme über den Boden angewiesen sind. Blätter und Nadeln können sich braun verfärben oder sogar absterben. In vielen Gemeinden ist der Einsatz von Streusalz sogar verboten. Besser eignen sich stumpfe Mittel wie Sand, Splitt und Granulat. Diese Materialien wirken sofort nach dem Ausbringen und können bei Winterende einfach zusammengefegt und im nächsten Winter wieder genutzt werden.

Winterschutz kontrollieren und an Immergrüne denken

Egal ob Vlies, Jutesäcke oder Kokosmatten: Kontrollieren Sie nach stärkeren Schneefällen oder Stürmen, ob der Winterschutz an Ihren Pflanzen noch richtig sitzt. Verrutschtes oder gar geöffnetes Material muss korrigiert und neu befestigt werden. Eventuell muss es auch zusätzlich gesichert werden. Im Gegenzug sollte der Winterschutz auch gelockert werden, wenn eine längere Periode mit milderem Wetter angekündigt wird.

Immergrüne Kübelpflanzen brauchen auch im Winter etwas Pflege und müssen bei frostfreien Temperaturen regelmäßig gegossen werden. Ansonsten vertrocknen sie. Gießen Sie am besten am späten Vormittag, da sich die Erde dann etwas erwärmt hat. Der Winterschutz aus Vlies oder Jute sollte dabei möglichst trocken gehalten werden. Achten Sie außerdem darauf, dass überschüssiges Gießwasser durch die Bodenlöcher ablaufen kann.

Ilex, Schnee
Schutzschicht Schnee isoliert gut und schützt den Japanischen Ilex vor der Wintersonne. Zu viel Schnee wird besser abgeschüttelt.
Vlies, Winterschutz
Kontrollgang Decken Sie überwinternde Gemüsekulturen mit Vlies ab und kontrollieren Sie regelmäßig, dass nichts verrutscht ist.
Jutesack

Praktischer Winterschutz

Mit Jutesäcken schützen Sie Ihre Pflanzen sowohl vor Frost als auch vor der Wintersonne – Ihre Pflanzen werden es Ihnen im Frühjahr mit reicher Blüte danken.

Jutesäcke entdecken
Jutesack

„Kontrollieren Sie nach stärkeren Schneefällen oder Stürmen, ob der Winterschutz an Ihren Pflanzen noch richtig sitzt.“

Obstbaumschnitt, Teleskop-Astschere Obstbaumschnitt, Teleskop-Astschere
Verlängerung Mit einer Teleskop-Astschere können auch etwas dickere Zweige und Äste an Obstbäumen problemlos geschnitten werden.

Obstbaumschnitt

Bei frostfreiem (beziehungsweise ab über minus fünf Grad) und trockenem Wetter können Obstbäume wie Äpfel, Birnen und Quitten im Jänner oder Februar geschnitten werden. Bei diesem Wetter können zum Beispiel Sporen von schädlichen Pilzen nicht so leicht übertragen werden wie bei feuchtem Regenwetter. Außerdem befinden sich die Bäume zu dieser Zeit im Ruhezustand und sind unbelaubt. Nach dem Schnitt haben sie zudem ausreichend Zeit, sich davon zu erholen und neu auszutreiben. Der Schnitt hält die Bäume nicht nur schön, sondern auch gesund. Schneiden Sie alle abgestorbenen und kranken Triebe bis in das gesunde Holz zurück. Auch die Zweige, die nach innen wachsen, und diejenigen, die andere kreuzen, können ganz abgeschnitten werden. Das wichtigste Hilfsmittel dabei sind eine kleine und eine große Astschere sowie eine Handbaumsäge.

Gartenscheren

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Gartenscheren
Kaltkeimer, Winterling
Manche mögen’s kalt Kaltkeimer benötigen zum Keimen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Eine dicke Schale lässt sie den Winter überstehen.

Kaltkeimer aussäen

Der Jänner ist ein guter Monat, um Kaltkeimer wie Iris, Mohn, Pfingstrosen, Tränendes Herz oder Lilien auszusäen. Die Samen besitzen eine dicke und harte Schale, durch die sie den Winter überstehen. Sie benötigen etwa sechs Wochen kalte Temperaturen, um zu keimen, und müssen in dieser Zeit in feuchter und kalter Erde gelegen haben. Im Jänner ausgesät sind die Pflanzen dann im März bereit zum Keimen. Eine gängige Methode ist es, die Gefäße mit Erde und den Samen einige Wochen ins Kalte, zum Beispiel ins Frühbeet, zu stellen und sie dann wieder ins Warme zu holen.

Kaltkeimer, Winterling
Manche mögen’s kalt Kaltkeimer benötigen zum Keimen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Eine dicke Schale lässt sie den Winter überstehen.
Alpenveilchen, Vlies
Naturschauspiel Nach ihrer Blüte ziehen Alpenveilchen komplett ein und präsentieren ihre Blüten erst im nächsten Jahr wieder.

Alpenveilchen

In milden Wintern erwacht das Vorfrühlings-Alpenveilchen im Garten schon Ende Jänner wieder zum Leben und entfaltet seine violettfarbenen oder karminroten Blüten. Es bevorzugt einen geschützten Platz nahe einer Mauer oder unter Sträuchern. Nach dem Austrieb verträgt es allerdings keine Periode mit Temperaturen um minus zehn Grad mehr – vor allem dann nicht, wenn eine schützende Schneedecke ausbleibt. Droht eine Kälteperiode, sollten blühende Alpenveilchen mit einem Kunststoffvlies abgedeckt werden.

Alpenveilchen, Vlies
Naturschauspiel Nach ihrer Blüte ziehen Alpenveilchen komplett ein und präsentieren ihre Blüten erst im nächsten Jahr wieder.
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