Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
01/2016 Jänner 2016
Schneeglöckchen, Vorfrühling
Zeigerpflanze Die Blüten des Schneeglöckchens und der Haselnuss kennzeichnen im phänologischen Kalender den Beginn des Vorfrühlings.

Balkon & Terrasse Erste Frühlingsboten

Zugegeben, bis zum Frühling dauert es noch etwas, aber obwohl der Garten sich im Jänner und Februar in einer Art Winterschlaf zu befinden scheint, zeigen einige Pflanzen sich jetzt von ihrer schönsten Seite und blühen trotz Frost und Schnee. Christrosen, Schneeglöckchen oder Primeln gibt es momentan natürlich auch zu kaufen. Mit den hübschen Frühjahrsblühern können Balkon und Terrasse auch jetzt geschmückt werden und schon ist die Tristesse der Jännertage vergessen.
Zu den ersten Blüten im Jahr gehören auch die grazilen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Sie sind die ersten Boten des Vorfrühlings und blühen je nach Wetterlage bereits ab Jänner, spätestens im Februar oder März. Sie sind wahre Überlebenskünstler und graben sich durch den Schnee ans Licht. Dafür nutzen sie die sogenannte Biowärme; bis zu zehn Grad produzieren sie und schmelzen damit den Schnee um den Stängel weg. So schützen sie sich vor Schnee und Frost und sorgen gleichzeitig mit dem Schmelzwasser für eine ausreichende Bewässerung. Schneeglöckchen verwildern leicht und können jahrelang am gleichen Platz stehen. Wer im letzten Herbst keine Zwiebeln gesetzt hat, kann sie jetzt „in the green“, also während der Blüte, vorgezogen in Töpfen kaufen. Sie können auch blühend gepflanzt werden, allerdings dürfen die Wurzeln auf keinen Fall verletzt werden. Seien Sie also vorsichtig bei Transport und Pflanzung des Schneeglöckchens. Mit ihnen können noch kahle Balkonkästen oder Kübel hübsch bepflanzt werden. Allerdings sollten sie nach der Blüte besser in Beete umgesetzt werden, sie sind echte Freilandpflanzen und vertragen die Enge in Töpfen nicht auf Dauer.

Lenzrosen, Hornveilchen
Gruppendynamik Präsentieren Sie Ihre Schätze wie Christrosen, Hornveilchen, Wolfsmilch oder Seggen doch mal gesammelt auf einem Tisch.
Schneeglöckchen, Schnee
Zauber in Weiß Damit der Schnee einfach abrutschen kann, hängen die drei Blütenblätter des Schneeglöckchens fast senkrecht nach unten.

Balkon & Terrasse Erste Frühlingsboten

Zugegeben, bis zum Frühling dauert es noch etwas, aber obwohl der Garten sich im Jänner und Februar in einer Art Winterschlaf zu befinden scheint, zeigen einige Pflanzen sich jetzt von ihrer schönsten Seite und blühen trotz Frost und Schnee. Christrosen, Schneeglöckchen oder Primeln gibt es momentan natürlich auch zu kaufen. Mit den hübschen Frühjahrsblühern können Balkon und Terrasse auch jetzt geschmückt werden und schon ist die Tristesse der Jännertage vergessen.
Zu den ersten Blüten im Jahr gehören auch die grazilen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Sie sind die ersten Boten des Vorfrühlings und blühen je nach Wetterlage bereits ab Jänner, spätestens im Februar oder März. Sie sind wahre Überlebenskünstler und graben sich durch den Schnee ans Licht. Dafür nutzen sie die sogenannte Biowärme; bis zu zehn Grad produzieren sie und schmelzen damit den Schnee um den Stängel weg. So schützen sie sich vor Schnee und Frost und sorgen gleichzeitig mit dem Schmelzwasser für eine ausreichende Bewässerung. Schneeglöckchen verwildern leicht und können jahrelang am gleichen Platz stehen. Wer im letzten Herbst keine Zwiebeln gesetzt hat, kann sie jetzt „in the green“, also während der Blüte, vorgezogen in Töpfen kaufen. Sie können auch blühend gepflanzt werden, allerdings dürfen die Wurzeln auf keinen Fall verletzt werden. Seien Sie also vorsichtig bei Transport und Pflanzung des Schneeglöckchens. Mit ihnen können noch kahle Balkonkästen oder Kübel hübsch bepflanzt werden. Allerdings sollten sie nach der Blüte besser in Beete umgesetzt werden, sie sind echte Freilandpflanzen und vertragen die Enge in Töpfen nicht auf Dauer.

Christrose

Zauberhafte Winterblüher

Christrosen verzaubern mit ihren faszinierenden Blüten und holen das Wintermärchen nach Hause.

Christrose
Christrose

Zauberhafte Winterblüher

Christrosen verzaubern mit ihren faszinierenden Blüten und holen das Wintermärchen nach Hause.

Christrose

Christrosen

Christrosen (Helleborus niger), auch Schneerosen oder Nieswurz genannt, haben keine Angst vor Frost und können das ganze Jahr über problemlos draußen stehen. Unter Sträuchern gepflanzt blüht die Christrose viele Jahre lang zuverlässig. In der kalten Jahreszeit haben Christrosen ihre beste Zeit und öffnen auch in Töpfe gepflanzt ihre weißen Schalenblüten, die einen wunderschönen Kontrast zu dem dunkelgrünen Laub bilden. Nur bei ganz strengen Minusgraden ziehen sie sich zurück oder sollten, falls sie im Topf draußen stehen, ins Haus geholt werden.

Da Christrosen sehr lange Wurzeln bilden, benötigen sie einen entsprechend hohen oder großen Topf mit einem Abzugsloch, welches unbedingt mit einer Drainageschicht (Kieselsteine oder eine Tonscherbe) versehen werden sollte. Zusammen mit Stacheldrahtpflanzen oder den roten Scheinbeeren bilden sie stimmungsvolle winterliche Arrangements im Kübel oder Balkonkasten. Aber auch mit Farnen oder Gräsern kommen sie gut zur Geltung. Nach der Blüte können sie in den Garten gepflanzt werden, um im nächsten Jahr erneut zum Blickfang zu werden.

„Die weißen Schalenblüten bilden einen wunderschönen Kontrast zu dem
dunkelgrünen Laub.“

Christrose, Blüte
Tapfer Die Christrose 'HGC Jacob' ist eine reich blühende Sorte, die prima in Pflanzgefäßen wie dem steinernen Pflanztrog wächst.
Christrose, Efeu
Unwiderstehlich Christrosen können prima mit Efeu kombiniert werden. Ein paar Meisenknödel machen das Ensemble auch für Vögel attraktiv.
Christrose, Dezember Christrose, Dezember
Eisprinzessin Einige Sorten der Christrose verwöhnen uns sogar schon seit Dezember mit ihren zauberhaften strahlend weißen Blüten.
Kamelie, Blüte Kamelie, Blüte
Winterschönheit Kamelienblüten sind eine Attraktion im winterlichen Garten. Der Kältereiz sorgt dafür, dass sich die Knospen öffnen.

Kamelien

Einige Kamelien (Camelia japonica) gedeihen in milden Regionen Deutschlands auch im Freiland und machen den Winter zum Frühling. Dafür stehen sie am besten vor der Morgensonne und dem Ostwind geschützt. Die aus dem Fernen Osten stammenden Pflanzen sorgen mit vielen prallen Knospen, die zu rosenähnlichen Blüten werden, vor sattgrünem Laub für Farbe in der oft noch trüben Jahreszeit. Und auch im Topf kann die Kamelie in Gegenden mit milden Wintern in geschützten Ecken auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Nach einer sechs- bis achtwöchigen Ruhephase an einem kalten (etwa 0 bis zwölf Grad) und lichten Ort können Kamelien im Jänner aus ihrer Winterruhe geholt werden. Der Topf sollte zur Sicherheit aber mit einer Schicht Mulch oder einer Kokosmatte geschützt werden und auch vor der Wintersonne sollte die Pflanze besser mit Vlies schattiert werden, da die Blätter sonst verbrennen. Bei kühlen Temperaturen um 6 bis 10 Grad halten sich die Kamelienblüten etwa sechs Wochen, bei höheren Temperaturen oder gar in beheizten Räumen ist die Pracht leider schon nach wenigen Tagen vorbei.

„Die aus dem Fernen Osten stammenden Pflanzen sorgen mit vielen prallen Knospen, die zu rosenähnlichen Blüten werden, für Farbe in der oft noch trüben Jahreszeit.“

Primel, Winter
Gute-Laune-Blume Primeln machen ihrem Namen alle Ehre (Primula = die Erste) und präsentieren oft schon mitten im Winter ihre Blüten.

Primel

Wenn im Jänner Phasen mit besonders milden Temperaturen auftreten, kommen die ersten Frühlingsboten zum Vorschein. Dazu gehören unter anderem auch die farbenfrohen Primeln (Primula acaulis), die auch auf Balkon und Terrasse bunt und facettenreich blühen. Sie sind leicht zu pflegen: Während der Blütezeit benötigen sie zwar viel Wasser und Verblühtes sollte regelmäßig entfernt werden, dafür müssen sie nicht zurückgeschnitten werden. Ist der Boden nicht gefroren, können die Frühblüher bereits im Winter in die Beete oder Kübel gepflanzt werden. Ausgepflanzt sind sie sogar winterhart und kommen daher auch mit Temperaturen unter null Grad klar. Wird es zu kalt, sollten Töpfe und Kübel mit Winterschutz aus Vlies oder Jute sowie Tannenreisig versehen werden. Primeln gedeihen übrigens auch im Haus. Je kühler sie stehen, desto länger blühen sie. Ein heller und nicht zu sonniger Platz an einem Nordfenster ist daher ideal.

Primel, Winter
Gute-Laune-Blume Primeln machen ihrem Namen alle Ehre (Primula = die Erste) und präsentieren oft schon mitten im Winter ihre Blüten.

„Primeln blühen auf Balkon und Terrasse bunt und facettenreich.“

Nach oben