Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
02/2016 Februar 2016
Rückschnitt, Gräser
Radikal Gräser wie das Chinaschilf werden im Frühjahr am besten mit einer Heckenschere nahe über dem Boden zurückgeschnitten.

Gartenpraxis Es geht wieder los: Beete vorbereiten

Alles, was an Stoppeln, Stängeln und Samenständen von Stauden oder Gräsern noch über den Winter stehen geblieben ist, muss jetzt dicht über dem Boden abgeschnitten werden, damit die neu ausschlagenden Pflanzen nicht am Wachstum gehindert werden. Auch die schützende Laubdecke auf den Beeten wird bis auf eine dünne Schicht entfernt. Zusätzlich wird der Boden der Blumenbeete, wenn er nicht mehr gefroren und gut abgetrocknet ist, zwischen den Stauden mit einer Grabegabel oder einer Harke vorsichtig aufgelockert und vorhandenes Unkraut entfernt. Dort, wo noch Schnee liegt, muss man sich aber noch etwas gedulden. Durch Fröste und Schnee haben sich die oberen Schichten des Bodens teilweise verdichtet und Frühjahrsblüher haben es schwer, sich durch den Boden zu kämpfen. Arbeiten Sie nicht zu tief, damit die zarten Triebe der noch nicht sichtbaren Frühjahrsblüher nicht verletzt werden. In die oberflächlich gelockerte Erde kann ausgereifter Kompost als Dünger eingearbeitet werden.

Der Boden sollte einige Wochen vor der ersten Saat oder dem Pflanzen der neuen Stauden fertig sein und etwas geruht haben, damit er sich auch wieder etwas setzen kann. Direkt vor der Aussaat wird das Beet noch einmal oberflächlich mit einem Rechen gelockert und etwas organischer Dünger eingearbeitet, sodass ein feinkrümeliges gleichmäßiges Beet entsteht. Dann können die im Winter geplanten Staudenbeete in die Tat umgesetzt werden. Denken Sie daran, dass die Stauden noch wachsen. Pflanzen Sie also nicht zu dicht. Eventuelle Lücken können zum Beispiel mit einjährigen Blumen gefüllt werden. Größere Stauden sollten immer hinten im Beet stehen, damit sie die niedrigeren nicht verdecken.

Reitgras, Schnitt
Attraktiv Reitgras darf erst geschnitten werden, wenn es im Frühjahr beginnt auszutreiben. Bis dahin ist es ein schöner Blickfang.
Erde, Beet Erde, Beet
Feintuning Damit die Erde auf den Beeten schön feinkrümelig ist, wird sie mit einem Rechen noch einmal gründlich geharkt.

Gartenpraxis Es geht wieder los: Beete vorbereiten

Alles, was an Stoppeln, Stängeln und Samenständen von Stauden oder Gräsern noch über den Winter stehen geblieben ist, muss jetzt dicht über dem Boden abgeschnitten werden, damit die neu ausschlagenden Pflanzen nicht am Wachstum gehindert werden. Auch die schützende Laubdecke auf den Beeten wird bis auf eine dünne Schicht entfernt. Zusätzlich wird der Boden der Blumenbeete, wenn er nicht mehr gefroren und gut abgetrocknet ist, zwischen den Stauden mit einer Grabegabel oder einer Harke vorsichtig aufgelockert und vorhandenes Unkraut entfernt. Dort, wo noch Schnee liegt, muss man sich aber noch etwas gedulden. Durch Fröste und Schnee haben sich die oberen Schichten des Bodens teilweise verdichtet und Frühjahrsblüher haben es schwer, sich durch den Boden zu kämpfen. Arbeiten Sie nicht zu tief, damit die zarten Triebe der noch nicht sichtbaren Frühjahrsblüher nicht verletzt werden. In die oberflächlich gelockerte Erde kann ausgereifter Kompost als Dünger eingearbeitet werden.

Der Boden sollte einige Wochen vor der ersten Saat oder dem Pflanzen der neuen Stauden fertig sein und etwas geruht haben, damit er sich auch wieder etwas setzen kann. Direkt vor der Aussaat wird das Beet noch einmal oberflächlich mit einem Rechen gelockert und etwas organischer Dünger eingearbeitet, sodass ein feinkrümeliges gleichmäßiges Beet entsteht. Dann können die im Winter geplanten Staudenbeete in die Tat umgesetzt werden. Denken Sie daran, dass die Stauden noch wachsen. Pflanzen Sie also nicht zu dicht. Eventuelle Lücken können zum Beispiel mit einjährigen Blumen gefüllt werden. Größere Stauden sollten immer hinten im Beet stehen, damit sie die niedrigeren nicht verdecken.

Kartoffel, Eierkarton
Kartoffeln vortreiben Stellen Sie die Kartoffeln in Eierkartons mit der Spitze nach oben an einen hellen Ort, zum Beispiel auf eine Fensterbank.

Vorkeimen

Kräuter wie Rosmarin, Zitronenmelisse, Petersilie, Schnittlauch oder Estragon brauchen ebenso wie Lauch, Zwiebeln, Pastinaken oder Erdbeeren lange, bis sie endlich keimen. Erst nachdem sie langsam aufgequollen sind, beginnen sie zu keimen. Das Vorquellen der Samen im warmen Zimmer beschleunigt den Keimvorgang und wird auch später beim Ernten deutlich, da die Kräuter und das Gemüse bis zu zwei Wochen früher reifen. Mischen Sie die Samen einfach mit feuchtem Sand und bewahren Sie sie in einem Plastikbeutel zwei Tage (nicht länger!) bei etwa 20 Grad auf. Danach werden die Samen wie gewohnt ausgesät.

Auch Frühkartoffeln können jetzt vorgekeimt werden: Das hat den Vorteil, dass sie im Gemüsebeet schneller wachsen und früher geerntet werden können. Verteilen Sie die Kartoffeln an einem hellen Ort locker in flache Kisten. Zum Vorkeimen reichen etwa 15 Grad.

Stauden

Kraftvoll ins Frühjahr

Die Vielfalt der Stauden entdecken und so die Lust am liebevoll gestalteten Garten spüren: Stauden bringen Ihren Garten zum Leuchten.

Stauden entdecken
Stauden
Vlies, Frost
Hilfestellung Vlies schützt vor Frost, speichert die Sonnenwärme und sorgt so dafür, dass der Samen schneller keimt und wächst.

Anzucht unter Vlies

Wenn der Boden gut abgetrocknet ist und sich der Frost zurückgezogen hat, können schon im Februar vorsichtig erste Frühsaaten von robustem Gemüse vorgenommen werden. Dafür wird die Bodenoberfläche mit einem Rechen zwei bis drei Zentimeter tief gelockert und Saatrillen gezogen. Zu den Gemüsesorten, bei denen sich eine frühe Aussaat ins Freiland lohnt, gehören Frühmöhren, Dicke Bohnen, Pastinaken oder Kräuter wie Petersilie, Dill oder Salbei. Auch an frühe Radieschen, Spinat oder Rettiche kann man sich jetzt schon wagen. Schützen Sie die Aussaat und jungen Pflanzen mit Gartenvlies, damit sie der Witterung nicht ganz so stark ausgesetzt sind und trotzdem genug Feuchtigkeit erhalten. Vlies lässt Regen und Gießwasser durch, schützt den Boden vor dem Austrocknen, Wind und Schädlingen, speichert aber auch die Sonnenwärme, sodass die Samen schneller keimen und besser wachsen.

Noch besser kann im Februar eine frühe und geschützte Gemüseanzucht in frostfreien Frühbeeten oder Gewächshäusern vorgenommen werden. Dort kann zum Beispiel Gemüse wie Kohlrabi, Knollensellerie und Salat gesät werden. Die Aussaat von anderem Gemüse wie Tomaten, Kohlrabi oder Brokkoli hat noch bis Mitte März Zeit.

Vlies, Frost
Hilfestellung Vlies schützt vor Frost, speichert die Sonnenwärme und sorgt so dafür, dass der Samen schneller keimt und wächst.
Folien & Vliese

Gut abgedeckt

Zarte Pflanzen und empfindliche Gewächse brauchen einen besonderen Schutz, welcher durch Folien und Vliese am besten gewährleistet wird.

Folien & Vliese entdecken
Folien & Vliese

„Schützen Sie die Aussaat und die jungen Pflanzen mit Gartenvlies, damit sie der Witterung nicht ganz so stark ausgesetzt sind und trotzdem genug Feuchtigkeit erhalten.“

Gehölzschnitt, Rosen
Beste Zeit Der Februar ist der ideale Monat, um Gehölze wie Rosen, Obstbäume, Beerensträucher oder Sommerblüher zu schneiden.

Gehölze schneiden und Stecklingsvermehrung

Da Sträucher sich in der Ruhephase (der Vegetationsruhe) befinden und Vögel noch keine Nistgelegenheiten suchen, ist der Februar der ideale Monat, um Gehölze wie Beerensträucher oder Blütensträucher zu schneiden. Auch Rosen werden nach einer alten Faustregel dann geschnitten, wenn die Forsythien blühen. In Wohngebieten besteht vom 1. März bis zum 30. September ein Bestandsschutz, damit Vögel in Ruhe in den Gehölzen nisten können. Das kahle Gehölz zeigt jetzt seine Struktur besonders gut und man hat beim Beschneiden einen guten Überblick. Außerdem beginnt das Wachstum und damit bald auch die Wundheilung. Damit die Wunden schnell wieder zuwachsen können, ist die richtige Schnittführung wichtig. Am besten wird immer kurz über einer Knospe oder über einer Abzweigung geschnitten. Schneiden Sie möglichst bei Plusgraden oder bei nur geringen Frosttemperaturen.

Wer den Frühling nicht mehr abwarten kann, kann bei frostfreier Witterung jetzt schon mit der Steckholzvermehrung beginnen. Das funktioniert nicht mit allen Pflanzen, wichtigstes Kriterium ist, dass sie verholzt sind. Sie eignet sich zum Beispiel für Forsythien, Falschen Jasmin, Weigelien, Schneeball, Sommerflieder oder auch Zierkirschen und Johannisbeeren. Schneiden Sie einen gesunden, möglichst dicken letztjährigen, gut verholzten Trieb auf etwa 15 bis 20 Zentimeter (oder länger, je nachdem wie weit die Blattknospen voneinander entfernt sind) ab. Steckhölzer sollten oben und unten eine Schnittfläche haben. Stecken Sie den Trieb zu zwei Dritteln in die Erde, sodass sich mehrere Blattknoten unter der Erde befinden, die bald wurzeln und weiterwachsen können.

Gartenscheren & Baumscheren

Gartenarbeiten im Nu erledigen

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Nistkästen anbringen

Bevor die Vögel im Garten mit dem Nestbau beginnen, sollten bis spätestens Mitte Februar Nistkästen aufgehängt werden. Dafür eignen sich alte Bäume, Schuppen oder Scheunen besonders gut. Wer den Nistkasten an einem Baum befestigt, greift am besten zu rostfreien Alunägeln oder Drahtbügeln. Denken Sie daran, den Kasten mindestens in zwei bis drei Metern Höhe aufzuhängen, damit er vor Katzen und Mardern geschützt ist. Das Flugloch sollte dabei nach Süden oder Südosten zeigen, damit das Nest vor Sturm und Regen geschützt ist. Je nach Größe des Einfluglochs nisten sich schon bald Blaumeisen, Kohlmeisen, Kleiber, Rotkehlchen oder andere Piepmätze ein.

Nistkasten, Vogelarten
Vielfältig Für die verschiedenen Vogelarten werden Nistkästen mit unterschiedlichen Bauweisen und Einfluglöchern angeboten.
Vogelhäuser & Nistkästen

Notwendiger Schutz

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Nistkasten, Einflugloch Nistkasten, Einflugloch
Kreativ Greifen Sie auch mal zu natürlichen Materialien, so kann sogar ein echtes Astloch mal als Einflugloch dienen.
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