Seerosen, Pflanzzeit
Kraft tanken Die beste Pflanzzeit für Seerosen ist von Mai bis August, damit sie genug Zeit haben, sich im Gewässer einzugewöhnen.

Den Gartenteich reinigen

Nach dem langen Winter müssen Teiche im Frühling wieder auf Vordermann gebracht werden. Der Schlamm, der sich in den Wintermonaten aus Laub und Pflanzenteilen verstärkt gebildet hat sowie der Algenwuchs müssen aus den Teichen entfernt werden. Die Schlammschicht beginnt sonst bei steigenden Wassertemperaturen zu faulen.

Für die Reinigung eignen sich Laubkescher und spezielle Teichschlammsauger. Lassen Sie den Teich für die Reinigung fast leerlaufen. Dafür wird ein Schlauch an die Gartenpumpe angeschlossen und das Wasser wird direkt in die Kanalisation abgeführt. Sind Fische in dem Teich, empfiehlt es sich, den Sauger mit einem Sieb zu sichern. Außerdem sollte etwa ein Viertel des alten Wassers im Teich verbleiben. Dadurch müssen die Fische nicht entfernt werden und das Teichwasser regeneriert sich anschließend schneller. Dauert die Reinigung länger, werden Teichpflanzen am besten in einen Eimer umgesiedelt, damit sie nicht austrocknen. Bei dieser Gelegenheit können auch gleich alle abgestorbenen und welken Pflanzenteile entfernt und die Pflanzen zurückgeschnitten werden.

Dann werden (besonders am Teichrand) Steine, Kies und Folie mit Dampfstrahler und Schrubber sorgfältig gereinigt und die Folie auf Risse überprüft. Der nun in den Teich gelaufene Dreck wird erneut mit dem Teichschlammsauger entfernt. Dann kann wieder frisches Wasser eingefüllt werden. Damit Fische und Pflanzen geschont werden, sollte dies nicht zu schnell geschehen. Ist der Teich gereinigt, können vorher gesäuberte Filter und Teichpumpen wieder an ihren Platz gestellt und eingeschaltet werden.

Gartenpraxis So blüht Ihr Teich auf

Nirgendwo lässt sich der Sommer schöner genießen als an einem idyllischen Teichufer. Doch dafür muss das Gewässer nach den Wintermonaten gut gepflegt werden. Für sein biologisches Gleichgewicht benötigt der Teich außerdem Pflanzen. Der April ist eine gute Zeit, um neue Pflanzen in den Teich zu setzen. Wir geben Tipps für die unterschiedlichen Zonen.

Seggen, Teich
Alles im grünen Bereich Seggen und Stauden betten den Teich so in den Garten ein, dass alles zu einer harmonischen Einheit verschmilzt.
Taglilie, Teich
Reich blühend Die Taglilie wächst prima am Ufer von Teichen. Dabei scheinen ihre leuchtend gelben Blüten über der Pflanze zu schweben.
Uferbereich, reinigen Uferbereich, reinigen
Auf den Grund gehen Der Uferbereich wird mit einer Forke gesäubert. Zu dicht gewachsene Pflanzen, wie die Sumpfiris, werden dabei ausgedünnt.

Den Gartenteich reinigen

Nach dem langen Winter müssen Teiche im Frühling wieder auf Vordermann gebracht werden. Der Schlamm, der sich in den Wintermonaten aus Laub und Pflanzenteilen verstärkt gebildet hat sowie der Algenwuchs müssen aus den Teichen entfernt werden. Die Schlammschicht beginnt sonst bei steigenden Wassertemperaturen zu faulen.

Für die Reinigung eignen sich Laubkescher und spezielle Teichschlammsauger. Lassen Sie den Teich für die Reinigung fast leerlaufen. Dafür wird ein Schlauch an die Gartenpumpe angeschlossen und das Wasser wird direkt in die Kanalisation abgeführt. Sind Fische in dem Teich, empfiehlt es sich, den Sauger mit einem Sieb zu sichern. Außerdem sollte etwa ein Viertel des alten Wassers im Teich verbleiben. Dadurch müssen die Fische nicht entfernt werden und das Teichwasser regeneriert sich anschließend schneller. Dauert die Reinigung länger, werden Teichpflanzen am besten in einen Eimer umgesiedelt, damit sie nicht austrocknen. Bei dieser Gelegenheit können auch gleich alle abgestorbenen und welken Pflanzenteile entfernt und die Pflanzen zurückgeschnitten werden.

Dann werden (besonders am Teichrand) Steine, Kies und Folie mit Dampfstrahler und Schrubber sorgfältig gereinigt und die Folie auf Risse überprüft. Der nun in den Teich gelaufene Dreck wird erneut mit dem Teichschlammsauger entfernt. Dann kann wieder frisches Wasser eingefüllt werden. Damit Fische und Pflanzen geschont werden, sollte dies nicht zu schnell geschehen. Ist der Teich gereinigt, können vorher gesäuberte Filter und Teichpumpen wieder an ihren Platz gestellt und eingeschaltet werden.

Seggen, Teich
Alles im grünen Bereich Seggen und Stauden betten den Teich so in den Garten ein, dass alles zu einer harmonischen Einheit verschmilzt.
Taglilie, Teich
Reich blühend Die Taglilie wächst prima am Ufer von Teichen. Dabei scheinen ihre leuchtend gelben Blüten über der Pflanze zu schweben.
Uferbereich, reinigen Uferbereich, reinigen
Auf den Grund gehen Der Uferbereich wird mit einer Forke gesäubert. Zu dicht gewachsene Pflanzen, wie die Sumpfiris, werden dabei ausgedünnt.
Dekorative Teichpflanzen

Dekorative Teichpflanzen

Verwandeln Sie Ihren Gartenteich mit unseren farbenprächtigen Wasserpflanzen in einen Wohlfühlort für Mensch und Tier.

Teichpflanzen entdecken
Dekorative Teichpflanzen
Seerosen, Platzmangel
Kein Wasser in Sicht Das passiert, wenn Sie einen Teich zu dicht bepflanzen: Aus Platzmangel türmen sich die Seerosenblätter in die Höhe.
Sumpfdotterblume, Gewässerrand Sumpfdotterblume, Gewässerrand
Eyecatcher Im Frühling lässt die mehrjährige Sumpfdotterblume Gewässerränder und Feuchtwiesen in herrlichem Goldgelb erstrahlen.

„Beginnen Sie mit der Bepflanzung immer an der tiefsten Stelle und arbeiten Sie sich nach außen zum Teichrand vor.“

Mit der richtigen Bepflanzung blüht Ihr Teich auf

Als Faustregel gilt, dass die Hälfte, mindestens aber ein Drittel der Wasserfläche, frei bleiben sollte. Übertreiben Sie es also nicht! Setzen Sie die Pflanzen auch nicht zu dicht nebeneinander, sie breiten sich noch aus und können sich besser entwickeln, je mehr Platz sie haben. Beginnen Sie mit der Bepflanzung immer an der tiefsten Stelle und arbeiten Sie sich nach außen zum Teichrand vor.

Die etwa 15 cm tiefe Sumpfzone (auch Randwasserzone genannt) ist besonders artenreich. Auf dem dauerfeuchten oder gar nassen Boden innerhalb des Teichs blühen Pflanzen wie Sumpfvergissmeinnicht, Sumpfschwertlilien, Froschlöffel, Wasseriris oder Sumpfgladiolen besonders gut. Aber auch das Pfennigkraut oder die Gauklerblumen fühlen sich dort wohl.

In der etwa 20 bis 50 cm tiefen Flachwasserzone wachsen unter anderem Pflanzen wie Igelkolben, Kalmus, Teichsimse, Pfeilkraut sowie im Herbst Zwerg-Rohrkolben und Schilfrohr. Diese Pflanzen können direkt auf dem Teichboden ausgebracht werden, es eignen sich aber auch Pflanzkörbe. Setzen Sie die Pflanzen einfach in die Körbe und stellen Sie diese ins Wasser. Besonders praktisch: Sind die Pflanzen nicht winterfest, kann der Korb vor dem Winter einfach aus dem Wasser genommen werden.

Für die Tiefwasserzone eignen sich Schwimmpflanzen wie Wasserhyazinthen oder Schwimmfarn besonders gut, da sie nicht in die Teicherde eingepflanzt werden müssen. Falls Wurzeln vorhanden sind, erreichen sie nicht den Teichgrund; ihre Blätter schwimmen auf oder knapp unterhalb der Wasseroberfläche. Die Pflanzen nehmen die benötigten Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf. Unterwasserpflanzen wie die Wasserfeder, die Nadelsimse oder das Tausendblatt sind besonders wichtig für das biologische Gleichgewicht im Teich. Sie bilden Sauerstoff und bieten Lebewesen Schutz; außerdem verbrauchen sie überschüssige Nährstoffe. Die Krönung sind schließlich die Seerosen, die mit ihren ausdrucksvollen Blüten auf der Wasseroberfläche zu schweben scheinen. Sie sollten allerdings erst ab Mai gepflanzt werden.

Sumpfdotterblume, Gewässerrand Sumpfdotterblume, Gewässerrand
Eyecatcher Im Frühling lässt die mehrjährige Sumpfdotterblume Gewässerränder und Feuchtwiesen in herrlichem Goldgelb erstrahlen.
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