Akelei, lila
Glamourös Die Purpur-Akelei 'William Guiness' beeindruckt durch ihr dunkles Lila. Die Kronblätter werden zur Spitze hin reinweiß.

Gartengestaltung Die Akelei – eine filigrane Schönheit

Die filigrane Akelei (Aquilegia vulgaris), wegen ihrer hübschen Form auch Elfenschuh genannt, verströmt nicht nur im Beet, sondern auch im Topf und in der Vase eine wundervolle Magie. Mit ihren großen Blüten in den verschiedensten Formen und Farben gehört die beliebte Gartenpflanze zu den immer wiederkehrenden Stauden. Aber Vorsicht: alle Sorten der Akelei sind giftig!

Die Akelei ist eine sehr alte Gartenblume, bei der kaum eine Blüte der anderen gleicht. Sie wächst aufrecht an zart verzweigten Stängeln und ihre Farbvielfalt reicht von Weiß, Creme und Gelb über Rosa, Rot, Fliederfarben und Violett bis zu einem kräftigen Blau; einige Blüten sind auch zweifarbig. Es gibt verschieden hohe Sorten, die ihre Blüten stolz in gefüllt, ungefüllt, gedrungen, rank und schlank oder mit langen oder kurzen Spornen präsentieren. Ihr märchenhaftes Aussehen wird durch die feinen, fast federartigen Blätter noch verstärkt.

Akelei

Farbiger Blütenschmuck

Jeden Sommer blüht die Akelei aufs Neue und erfreut mit edlen Blüten und zarten Farben.

Akelei entdecken
Akelei
Akelei, Pfingstrose Akelei, Pfingstrose
Entzückendes Duo Die Pfingstrosen und die zarten Akeleien bilden eine herrliche Kombination und leuchten in Rosa und Blau vor dem satten Grün.

Pflanzung und Standort

Viele Gärtner setzen Akeleien nur in die Sonne, dabei sehen sie im lichten Schatten besonders reizvoll aus und gedeihen dort auch wunderbar. Die krautige, robuste Pflanze wächst ausdauernd und ohne große Ansprüche. Akeleien bevorzugen einen frischen bis feuchten, gut durchlässigen und humosen Boden, siedeln sich aber überall dort an, wo es ihnen gefällt. Ihre natürlichen Standorte sind in lichten Laubwäldern, an Waldrändern und auf Bergwiesen. Im Frühjahr kann sie selbst ausgesät oder als Jungpflanze in Staudenbeete oder Pflanzkübel gesetzt werden. Achten Sie darauf, dass die Ballen gut durchwurzelt sind, so kann die Staude schneller anwachsen. Akeleien blühen je nach Witterung und Sorte zwischen Ende April und Juni, manchmal auch noch im Juli. Ältere Pflanzen können im zeitigen Frühjahr oder im Herbst auch geteilt werden. Sie wachsen nach dem Versetzen wieder sehr gut an.

Hat man die Akelei einmal ausgesät, erfreut die aufrecht wachsende Pflanze uns jedes Jahr von Neuem. Im Garten vermehrt sie sich, wenn man sie lässt, wie von Geisterhand. Dank der Spätsommerwinde verliert sie ihre Samen und sät sich von allein aus, um auf zauberhafte Art und Weise an immer neuen Plätzen Wurzeln zu schlagen und im folgenden Sommer wieder zu wachsen. Dann allerdings nicht sortenecht, es entstehen immer wieder neue Blütenfarben und Kombinationen.

Akelei, Kelchblätter Akelei, Kelchblätter
Natürliche Schönheit Fünf Kelchblätter sind von fünf Kronblättern umschlossen, die in dem typischen Sporn enden – auch bei der Gold-Akelei.
Akelei, Kelchblätter Akelei, Kelchblätter
Natürliche Schönheit Fünf Kelchblätter sind von fünf Kronblättern umschlossen, die in dem typischen Sporn enden – auch bei der Gold-Akelei.
Bank, Teich
Mit Ausblick Von der Holzbank aus hat man einen schönen Blick auf den Teich und die vielen Pflanzen, die rundherum wachsen.

Pflanztipps und die perfekten Partner im Beet

Akeleien werden gern in Steingärten gepflanzt, machen sich aber auch in Staudenbeeten prima. Werden verschiedene Sorten der zarten Wesen in Dreier- oder Vierergruppen kombiniert, strahlen sie besonders schön. Weiße oder cremefarbene Blüten sorgen außerdem für hübsche helle Tupfer in schattigen Ecken im Garten.

Besonders märchenhaft wirken Akeleien mit anderen grazilen Gewächsen wie Tränendem Herz, Vergissmeinnicht, Mohn, Storchen­schnabel, Pfingstrosen oder anderen Stauden, die in der Sonne oder im Halbschatten gedeihen und unterschiedliche Blüten- und Blattstrukturen besitzen. Auch Gräser oder Farn lassen ihre Farben schön leuchten. Die Akelei kann auch prima zusammen mit der Clematis gepflanzt werden. Sie spenden dem Fuß der Clematis den benötigten Schatten und verdecken ihn gleichzeitig.

Akelei, Storchenschnabel, Fingerhut
Elitetruppe Akeleien fügen sich toll in jedes Gartenkonzept ein – hier wachsen sie wild zusammen mit Fingerhut und Storchenschnabel.
Akelei, Vergissmeinnicht Akelei, Vergissmeinnicht
Zarter Zauber Rosa Kelch und zartgelbe Kronblätter: So präsentiert sich die Sorte 'Spring Magic Rose' zusammen mit Vergissmeinnicht.
Gräser

Gräser für sonnige Plätze

Für Abwechslung im Beet sorgen diese pflegeleichten und robusten Sonnenanbeter.

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Gräser
Gräser

Gräser für sonnige Plätze

Für Abwechslung im Beet sorgen diese pflegeleichten und robusten Sonnenanbeter.

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Gräser

„Weiße oder cremefarbene Blüten sorgen für hübsche helle Tupfer in schattigen Ecken im Garten.“

Akelei, gefüllt
Extravagant 'Nora Barlow' wurde nach Charles Darwins Enkelin benannt. Die gefüllten Blüten öffnen sich in perfekter Symmetrie.

Pflegetipps

Akeleien machen nur wenig Arbeit im Garten. Während der Blüte sollten sie regelmäßig gewässert werden. Achten Sie aber darauf, dass keine Staunässe entsteht. Sie können auch ab und zu mit Kompost oder Hornspänen gedüngt werden, so werden sie perfekt mit Nährstoffen versorgt.

Die Samen der Akelei reifen von Juli bis August und die Pflanzen samen leicht selbst aus. Wenn Sie eine Selbstaussaat der Pflanze verhindern möchten, schneiden Sie die verblühten Stängel rechtzeitig eine Handbreit über dem Boden ab. Natürlich können die Samen dann auch gezielt gesammelt und an anderen Standorten ausgesät werden. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr und Frühherbst.

Akelei, gefüllt
Extravagant 'Nora Barlow' wurde nach Charles Darwins Enkelin benannt. Die gefüllten Blüten öffnen sich in perfekter Symmetrie.
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