DOs & DONts

Manchmal ist es gar nicht so leicht zu erkennen, was bei der Gartenarbeit richtig ist und was falsch. Damit Sie auf Nummer sicher gehen können, stellen wir Ihnen jeden Monat passend zur Jahreszeit einige empfehlenswerte Tätigkeiten vor und sagen Ihnen, was Sie vermeiden sollten.

DOs

Direktaussaat von Gemüse
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Zier- und Nutzpflanzen direkt ins Freie säen

Wer den Grundstock für Gemüse, Kräuter sowie Sommerblüten legen will, kann jetzt kälteempfindlichere Saaten am vorgesehenen Platz ausbringen. Der Boden hat sich mittlerweile ausreichend erwärmt, sodass der Keimvorgang bald losgeht. Die Wurzel kann sich außerdem gut entwickeln und wird nicht durch spätere Umpflanzaktionen beeinträchtigt. Locker geharkt und glatt gerecht sollte das Beet vor der Aussaat sein. Unkraut hat nichts darauf zu suchen. Kohlrabi, Kopfsalat und Zwiebeln, aber auch Jungfer im Grünen, Ringelblume, Wucherblume oder Bechermalve können Sie jetzt aussäen. Und natürlich noch viele andere, schauen Sie einfach auf der Rückseite der Samentüten nach dem richtigen Aussaatzeitpunkt; dort ist auch der richtige Saatabstand vermerkt!

Fenchel ins Beet pflanzen
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Jetzt ist Pflanzzeit im Gemüsegarten

Wer kräftige Jungpflanzen ins Beet pflanzt, kann früher ernten, denn er überspringt einfach das Keim- und Sämlingsstadium. Abgesehen von Sonnenanbetern wie Zucchini, Tomate, Gurke, Kürbis oder Bohnen können jetzt alle Gemüsepflanzen ins Beet. Damit Fenchel, Kohlgemüse, Kohlrabi, Kopfsalat und Zwiebeln gut wachsen, arbeitet man etwas fein gemahlenen organischen Dünger vor dem Pflanzen unter den Boden. Achten Sie auf ausreichend großen Abstand zwischen den Setzlingen. Er ist in Ratgebern meist in Zentimetern, beim Kopfsalat beispielsweise 25 x 25 cm, angegeben. Im Zweifelsfall fragen Sie einfach das Fachpersonal im OBI Markt! Besonders beim Salat sollten Sie darauf achten, dass die Blätter nicht die Erde berühren – sie bekommen sonst leicht Pilzkrankheiten.

Blauregen
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Blauregen schneiden

Der Blauregen, auch Glyzine genannt, ist eine ausgesprochen wüchsige und ausbreitungswütige Kletterpflanze. Haben Sie nur einmal den Rückschnitt schleifen lassen, so stehen Sie bald vor einem Dickicht an Trieben. Dieses Geflecht können Sie jetzt im späten Frühjahr entwirren. Dazu ist ein rigoroser Schnitt notwendig, bei dem nur zwei lange Gerüsttriebe, die sich vom Boden in die Höhe ziehen, belassen werden. Dann werden die Seitentriebe dieser Gerüsttriebe auf eine Länge von circa zehn Zentimetern eingekürzt. In den folgenden Jahren müssen Sie dann nur noch den Zuwachs an den verbliebenen Trieben einkürzen.

Gemüse wächst unter einem Schutznetz sicher vor Gemüsefliegen.
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Kulturschutznetze auslegen

Die jungen Pflanzen im Gemüsebeet können Sie durch Kulturschutznetze effektiv vor Schädlingen schützen. Im April ist beispielsweise schon die Kohlfliege unterwegs, die am Wurzelanfang von Kohlrabi, Brokkoli und Blumenkohl ihre Eier ablegt; die jungen Pflanzen gehen in der Folgezeit oft ein. Zwiebeln und Lauch werden durch Vliese effektiv vor der Lauchminierfliege geschützt, Möhren vor der Möhrenfliege. Legen Sie die Netze gleich nach der Pflanzung über das Beet, bei Saaten kurz nach ihrer Keimung. Achten Sie darauf, dass der Rand gut befestigt ist; dort sind potenzielle Eintrittspforten!

Wässern und Gießen
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Frisch Gepflanztes und Gesätes wässern

Wollen Sie bei trockenem Wetter aussäen, so sollten Sie das Beet schon vorher gut wässern. Das verbessert den Kontakt der feinen Wurzeln mit dem Boden beziehungsweise setzt den Keimprozess erst in Gang. Für eine gute Durchdringung sind oft mehrere Gießgänge ratsam. So vermeiden Sie ganz zu Anfang, dass die Saat mit dem Wasser aus dem Boden gespült wird. Gießen Sie später am besten mit feinem Strahl in den Morgenstunden, dann sind die Pflanzen noch die kühleren Nachttemperaturen gewöhnt. Ganz feine Samen übersprühen Sie mit der Sprühflasche. Am besten ist es, nur die Erde, nicht die Pflanzen zu benetzen, sonst können Pilzkrankheiten gefördert werden.

Wässern und Gießen
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Wässern und Gießen

Wollen Sie bei trockenem Wetter aussäen, so sollten Sie das Beet schon vorher gut wässern. Das verbessert den Kontakt der feinen Wurzeln mit dem Boden beziehungsweise setzt den Keimprozess erst in Gang. Für eine gute Durchdringung sind oft mehrere Gießgänge ratsam. So vermeiden Sie ganz zu Anfang, dass die Saat mit dem Wasser aus dem Boden gespült wird. Gießen Sie später am besten mit feinem Strahl in den Morgenstunden, dann sind die Pflanzen noch die kühleren Nachttemperaturen gewöhnt. Ganz feine Samen übersprühen Sie mit der Sprühflasche. Am besten ist es, nur die Erde, nicht die Pflanzen zu benetzen, sonst können Pilzkrankheiten gefördert werden.

DONts

Nacktschnecke auf Salatkopf
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Schnecken nicht bekämpfen

Wer Schnecken nicht in Schach hält, läuft Gefahr, dass gefährdete Pflanzen über Nacht einfach abgefressen werden. Sammeln Sie die Tiere deshalb regelmäßig ab oder halten Sie sie mit Schneckenzäunen von besonders betroffenen Beeten fern. Prüfen Sie genau, wo Sie Schneckenkorn ausbringen. Besonders Mittel mit dem Wirkstoff Eisen-II-Phosphat können auch in Gemüsekulturen eingesetzt werden, denn die Abbauprodukte sind harmlos. Halten Sie sich beim Ausbringen an die Empfehlung des Herstellers. Übrigens: Bierfallen bringen relativ wenig, sie locken meist zusätzlich Schnecken aus anderen Gärten an. Innerhalb von begrenzten Flächen, wie einem Frühbeet, sind sie zum Absammeln sinnvoll.

Rittersporn mit Stützhilfe
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Stauden nicht stützen

Hochwachsende Stauden neigen besonders bei Wind zum Umkippen, deshalb sollte man schon frühzeitig Stützvorrichtungen anbringen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Wurzeln später nicht beim Eindrücken der Stäbe aus Bambus, Weide oder Metall verletzt werden. Einzelne Blütenstände, etwa von Iris, lassen sich mit Fäden an einem Stab gut stabilisieren, horstbildende Stauden, wie Pfingstrosen, bekommen einen Ring umgelegt, der die Triebe zusammenhält. Übrigens: Wachsen Ihre Stauden sehr labil, so kann es sein, dass die Pflanzen am falschen Standort stehen, etwa weil der Boden zu nährstoffhaltig ist und die Triebe dadurch zu stark wachsen.

Japanischer Ahorn
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Japanischen Zierahorn stark zurückschneiden

Manche Gehölze haben von Natur aus einen langsamen und ausgewogenen Wuchs, der nicht durch Schnitt beeinträchtigt werden sollte. Japanische Ahornarten gehören zu dieser Gruppe. Ahorne reagieren außerdem sehr empfindlich auf Schnitt, etwa durch Eintrocknen der Triebe. Wenn überhaupt sollte nur zwischen Juni und September lenkend eingegriffen werden. Maßnahmen sollten sich auf die Entnahme von Wildtrieben – man erkennt sie an nicht sortentypischen Merkmalen – beschränken, eventuell können Sie auch nach innen wachsende Seitentriebe entfernen. Nie sollten die Triebspitzen eingekürzt werden! Ähnlich vorsichtig vorgehen sollten Sie bei Blumenhartriegel oder Magnolie.

Ausbringen von Dünger
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Düngen, wenn die Sonne scheint

Die warme Frühlingssonne verlockt dazu, im Garten zu arbeiten. Das können Sie auch gerne tun – den Dünger sollten Sie allerdings nicht bei sonnigem Wettter ausbringen, denn es besteht die Gefahr, dass Blätter und Wurzeln verbrennen, besonders bei trockenem Boden. Das salzige Düngerkonzentrat entzieht den Pflanzen nämlich Feuchtigkeit. Besser ist es, auf einen bewölkten Tag zu warten. Vor dem Düngen sollte der Boden angefeuchtet werden, entweder durch Regen oder durch Wässern. Das gilt auch, wenn Sie Flüssigdünger ausbringen!

Mulchen unter Gehölzen
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Unter Flachwurzeln hacken

Bei manchen Gehölzen und Sträuchern, etwa Rhododendron und Rosen, aber auch Magnolie, Pfeifenstrauch, Flieder, Berberitze oder Johannisbeere, verlaufen die Wurzeln direkt unter der Oberfläche. Deshalb ist es besser, hier auf ein Hacken zur Verbesserung der Oberflächenstruktur zu verzichten, um Wurzelverletzungen zu vermeiden. Wollen Sie unter solchen Arten den Unkrautwuchs unterdrücken, so bringen Sie besser Mulch aus. Dieser Mulch spart außerdem Wasser, weil er die Verdunstung verhindert, und die Bodenlebewesen haben optimale Lebensbedingungen.

Mulchen unter Gehölzen
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Unter Flachwurzeln hacken

Bei manchen Gehölzen und Sträuchern, etwa Rhododendron und Rosen, aber auch Magnolie, Pfeifenstrauch, Flieder, Berberitze oder Johannisbeere, verlaufen die Wurzeln direkt unter der Oberfläche. Deshalb ist es besser, hier auf ein Hacken zur Verbesserung der Oberflächenstruktur zu verzichten, um Wurzelverletzungen zu vermeiden. Wollen Sie unter solchen Arten den Unkrautwuchs unterdrücken, so bringen Sie besser Mulch aus. Dieser Mulch spart außerdem Wasser, weil er die Verdunstung verhindert, und die Bodenlebewesen haben optimale Lebensbedingungen.

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