Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
04/2015 April 2015

Top 10 TIPPS Die wichtigsten Tipps
und Tricks für den Monat
April

frisch gepflanzte Rose gießen
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Rosen, Obstbäume und Beerensträucher pflanzen

Jetzt ist eine gute Pflanzzeit für Gehölze. Sie wachsen in feuchten, noch nicht zu warmen Frühlingswochen sehr gut an und bilden dann schon bald erste Blüten. Voraussetzungen sind ein ausreichend großes, gut vorbereitetes Pflanzloch und ein mit Bedacht ausgewähltes gesundes Gehölz. Bei Pflanzen, die nicht im Container stehen, sondern wurzelnackt verkauft werden, schneiden Sie die Wurzeln ein wenig an und legen sie ein paar Stunden vor dem Einpflanzen in einen Eimer mit Wasser. Auch der Wurzelballen von Containerpflanzen oder Ballenware wird gut gewässert, bevor er in die Erde kommt. Achten Sie beim Einsetzen darauf, dass die Veredelungsstelle über der Erde liegt, da sich sonst Wildtriebe bilden. Bei Rosen muss die Veredelungsstelle allerdings ca. 5 cm unter der Erde liegen. Füllen Sie die Lücken mit Erde auf und treten Sie den Rand um die Wurzeln gut fest. Schlämmen Sie die Erde mit reichlich Wasser ein und befestigen Sie größere Exemplare an einem Stützpfahl.

Stauden pflanzen
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Stauden teilen und pflanzen

Horstartig wachsende Pflanzen mit krautigen Trieben sollten Sie alle paar Jahre teilen und dann an getrennten Stellen neu einpflanzen. Damit haben Sie nicht nur eine praktische Vermehrungsmethode für absolut identische Nachkommen – Sie nützen den Gewächsen auch! Denn das Teilen verjüngt die Pflanzen und lockert dichten Wurzelfilz. Außerdem werden sie andernfalls immer größer und verdrängen womöglich andere Gewächse in unmittelbarer Nachbarschaft. Ab und zu teilen sollten Sie übrigens nicht nur Landpflanzen, sondern auch Stauden im Gartenteich. Mehrjährige Nutzpflanzen wie Kräuter oder Rhabarber lassen sich durch einen beherzten Schnitt ebenfalls in mehrere Exemplare teilen. Je nach Größe des Wurzelballens verwenden Sie dafür ein normales Messer oder einen Spaten mit scharfer Klinge.

gepflegter Rasen
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Rasen-Neuanlage

Um einen Rasen neu anzulegen, sind das Frühjahr und der Spätsommer gut geeignet. Die jungen Gräser haben dann ausreichend Zeit, eine dichte Grasnarbe zu bilden, bevor zu große Hitze und Trockenheit oder winterliche Kälte ihr Wachstum beeinträchtigen. Bereiten Sie den Boden dafür gut vor, indem Sie ihn von Unkraut und Steinen säubern, lockern, mit Dünger versorgen und glatt rechen. Wählen Sie geeignetes hochwertiges Saatgut für den Anspruch, den der Rasen erfüllen soll, wie Spiel- und Sportrasen oder Schattenrasen. Zum gleichmäßigen Ausbringen der Grassamen verwenden Sie beispielsweise einen Streuwagen aus dem OBI Markt. Anschließend muss die Fläche ausreichend bewässert und in den kommenden Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden.

Pflanzen pikieren, umtopfen
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Jungpflanzen (Sämlinge) umtopfen in größere Gefäße

Sobald die vorgezogenen Sämlinge sich in der Aussaatschale drängeln und bereits die ersten richtigen Blätter entwickeln, wird es Zeit, sie umzutopfen. Sonst nehmen sich die Wurzeln gegenseitig den Platz und die Nahrung weg und kümmern. Heben Sie die jungen Pflänzchen mit einem breiten Stab vorsichtig aus der Erde, sodass die Wurzeln nicht abbrechen, und setzen Sie sie in einen mit vorgedüngter Blumenerde gefüllten Pflanztopf, der ihnen ausreichend Platz bietet, aber auch nicht zu groß ist. Sonst wachsen nur die Wurzeln, aber nicht die Triebe. Halten Sie die Pflanzen in den kommenden Wochen immer leicht feucht und stellen Sie sie an einen hellen Platz

Bohnen aussäen, Direktsaat ins Beet
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Direktsaat Gemüse und Kräuter

Ab jetzt können Sie auch kälteempfindlichere Gemüsepflanzen direkt ins Beet säen. Kohlrabi, Dicke Bohnen, Rettich, Kopfsalat, Spinat, Kohl oder Zwiebeln sind dafür beispielsweise gut geeignet. Achten Sie bei der Reihenfolge darauf, dass sich die Sorten untereinander vertragen und die Nährstoffansprüche der Pflanzen gleich sind. Eine Reihenpflanzung bietet eine gute Übersicht, aber auch eine bunte Mischkultur ist möglich, solange die Zusammensetzung der Sorten stimmt und die nötigen Pflanzabstände eingehalten werden.

Zitrus, Kübelpflanze
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Kübelpflanzen schneiden, umtopfen oder düngen

Nach dem Winter werden Kübelpflanzen zuerst auf die neue Saison eingestimmt. An warmen Tagen dürfen sie jetzt bereits stundenweise ins Freie, um sich dort einzugewöhnen. Stellen Sie sie zunächst an einen schattigen Platz, denn auch Pflanzen können einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie noch im Wintermodus sind. Dann startet das Pflegeprogramm: Abgestorbene oder abgebrochene Triebe werden entfernt und zu lange Triebe gestutzt. Durch einen Rundumrückschnitt bekommt die Pflanze eine kompaktere Form. Durch Umtopfen in neues Substrat erhalten die Wurzeln Nahrung, die das Wachstum anregen. Verwenden Sie spezielle Erde für Kübelpflanzen mit einem hohen Anteil an Wasser speicherndem Ton und Perliten, die für eine lockere Struktur sorgen. In Ihrem OBI Markt erhalten Sie natürlich eine große Auswahl an geeigneten Produkten. Bis zu den Eisheiligen herrscht noch Nachtfrostgefahr, deshalb werden die Kübelpflanzen abends vorerst wieder untergestellt beziehungsweise mit einem Vlies geschützt.

Lilien, Zwiebelblumen, Sommer-Zwiebelblumen
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Sommer-Zwiebelblumen pflanzen

Zwiebel- und Knollengewächse wie Canna, Begonien, Gladiolen, Dahlien oder Lilien sind Garanten für die sommerliche Blütenpracht. Sie sind aber nässe- und frostempfindlich und werden deshalb über den Winter aus der Erde genommen. Sobald der Boden sich über 10 Grad Celsius erwärmt hat, werden sie wieder eingepflanzt. Vorher können Sie große Knollen so teilen, dass jede noch mindestens ein „Auge“ aufweist. Schon bald nach dem Angießen spitzen dann neue Triebe aus der Erde. Von Lilien trennen sie Tochterzwiebeln vorsichtig ab und pflanzen sie separat ein.

Sommerblumen
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Balkonkästen und Schalen mit Sommerblumen bepflanzen

Eine Vielzahl prachtvoll blühender Pflanzen aus tropischen und subtropischen Gefilden schmücken unser Freiluftwohnzimmer und garantieren den ganzen Sommer über Urlaubsfeeling. Dabei ist eine hübscher als die andere. Klangvolle Namen wie Zauberglöckchen (Calibrachoa), Löwenmaul (Antirrhinum), Schleifenblume (Iberis), Schmuckkörbchen (Cosmos), Mittagsgold (Gazania), Männertreu (Lobelia), Gauklerblume (Mimulus), Feuersalbei (Salvia) oder Zauberschnee (Euphorbia 'Diamond Frost') wetteifern um den besten Platz an der Sonne und zeigen eine scheinbar nicht enden wollende Ausdauer beim Blühen. Stellen Sie sich mit unserem Balkonkastenplaner Ihre persönliche Traumbepflanzung zusammen.

Kompost mit Regenwürmern
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Kompost ausbringen

Das sogenannte Gold des Gärtners ist im Garten einfach unersetzlich. Der hohe Anteil an Bodenlebewesen und der Humus- und Nährstoffgehalt sind ideal für den Anbau von Obst und Gemüse. Auch auf Zierpflanzenbeeten wirkt Kompost Wunder. Jedes Jahr im April sollten Sie davon mit dem Rechen ca. zwei bis drei Kilogramm pro Quadratmeter in Ihre Beete einarbeiten, um die Nahrhaftigkeit und die Struktur des Gartenbodens zu verbessern. Jetzt im April ist die ideale Zeit dafür, bevor Sie die Beete neu bepflanzen. Sieben Sie den über Winter gereiften Kompost durch und verteilen Sie ihn dann vor dem Einarbeiten gleichmäßig auf der Fläche.

Sommerblumen, Pelargonie
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Vorbeugender Pflanzenschutz

Üppige Blüten und gesunder Wuchs sind nicht nur ein Zeichen für eine optimale Wasser- und Nährstoffversorgung der Pflanzen. Sie zeigen auch, dass die Pflanze robust ist gegenüber widrigen Bedingungen, die sonst zu Schädlingsbefall oder Pilzerkrankungen führen. Diese Widerstandskraft ist oft das Ergebnis von Züchtungen, sie kann aber auch auf die Behandlung mit vorbeugenden Präparaten zurückzuführen sein. Das Besprühen der Pflanzen mit selbst angesetzter Brennnesseljauche oder Ackerschachtelhalmbrühe kann die Vitalität der Pflanzen unterstützen, sodass Keime und tierische „Mitesser“ keine Chance mehr haben. Auch bereits anwendungsfertige Präparate aus dem OBI Markt wie Neem-Produkte oder Elixiere auf homöopathischer Basis stärken die Pflanzen und haben somit eine vorbeugende Wirkung.

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