Kartoffeln anbauen - Erklärvideo

Eines der weltweit wichtigsten Lebensmittel ist die Kartoffel. Es gibt wenigstens 3000 Sorten, bei uns in Deutschland sind etwa 200 zugelassen. In Ihrem Garten können Sie früh, mittel oder spät reifende Sorten pflanzen. Haben Sie Ihren Garten gerade erst urbar gemacht, eignet sich die Knolle gut als erste Kultur. Der Anbau ist unkompliziert, obwohl die Kartoffel viele Nährstoffe benötigt. Wie es auch im eigenen Garten etwas mit dem „Erdapfel“ wird, erklärt dieses Video.

Gemüse aus eigenem Anbau ist einfach unschlagbar. Das gilt auch für die Kartoffel. Schon 13 000 Jahre reicht nachweislich die Geschichte der Knolle zurück. Als Grundnahrungsmittel ist sie weltweit enorm wichtig. Wollen Sie selbst Kartoffeln pflanzen, gibt es relativ wenig zu beachten, denn der Anbau von Kartoffeln ist unkompliziert, sie eignet sich gut als erste Kultur, wenn Sie einen neuen Garten haben. Sie gedeihen am besten auf leichten bis mittelschweren Böden. Unkräuter werden durch das häufige Lockern und Anhäufeln der Erde gut unterdrückt.

Die Kartoffel braucht viele Nährstoffe. Sie mag Stallmist und Pflanzerde, die mit Kompost durchmischt wurde. – Sie können die Ernte um bis zu drei Wochen verfrühen, wenn Sie die Kartoffelknollen vor dem Einsetzen bei etwa zehn bis fünfzehn Grad zum Vorkeimen auslegen. Grundsätzlich sollten Sie nicht vor Mitte April mit dem Einsetzen der Knollen beginnen, da die Kartoffel frostempfindlich ist. Sollten nach dem Austreiben des Kartoffelgrüns nochmals frostige Nächte kommen, packen Sie die Triebe in Stroh oder decken Sie sie mit Vlies ab.

Ziehen Sie in den Boden eine etwa fünfzehn Zentimeter tiefe Furche. Legen Sie dann die Kartoffeln mit den Augen oder Austrieben nach oben aus. Pflanzabstände: Bei Frühkartoffeln etwa dreißig Zentimeter, bei mittel- und spätreifenden Sorten 40 bis 50 Zentimeter. Mit dem sogenannten Anhäufeln beginnen Sie, sobald das Kartoffelgrün aus dem Boden kommt. Sie lockern damit den Boden, was sich positiv auf die Knollenbildung auswirkt. Außerdem verhindern Sie damit, dass die Kartoffeln durch Lichteinwirkung grün werden. Statt dem Anhäufeln mit Erde können Sie die Knollen mit einer mindestens 20 Zentimeter hohen Mulchschicht aus Stroh oder Rasenschnitt bedecken. Das fördert aktive Bodenorganismen, der Boden wird sehr locker und durch die Zersetzung des organischen Materials auch sehr nährstoffreich.

Sobald die ersten Pflanzen blühen, können Sie mit der Ernte beginnen. Beachten Sie, dass sich Frühkartoffeln nicht so gut lagern lassen. Ernten Sie nur so viele, wie sie verarbeiten können. Wenn ab August das Kartoffellaub gelb wird, können Sie die anderen Kartoffelsorten ernten, die Spätsorten bis in den Herbst.

Um Krankheiten über den Kompost oder den Boden zu verhindern, sollten Sie das Kartoffellaub nach der Ernte sofort vernichten. Früher gab es dafür die Kartoffelfeuer. Machen Sie das doch auch, wenn es bei Ihnen erlaubt ist.

Materialliste

  • Kartoffelpflanzen
  • OBI Bio Naturkompost 45 l
  • Gartenvlies

Werkzeugliste

  • LUX Frankfurter Schaufel mit Aufbug Schwarz lackiert 130 cm
  • LUX Kartoffelhacke 4 Rundzinken 130 cm
  • Kartoffelhorde Natur 44 cm x 96 cm x 81 cm
  • LUX Feldhacke geschmiedet schmal eingestielt 135 cm

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