Blattläuse bekämpfen und Pflanzen schützen

Ein Heimwerker besprüht mit einem Sprühgerät sein Beet.

Wer Blattläuse bekämpfen möchte, kann dazu auf unterschiedliche Strategien und Methoden setzen. Je nachdem, wie groß der Befall durch die Schädlinge ist, kann die Bekämpfung professionell, ökologisch, chemisch oder durch Hausmittel und die Unterstützung von natürlichen Feinden der Läuse durchgeführt werden.

Ganz gleich, welche Vorgehensweise Sie bevorzugen, bei OBI finden Sie für alle Fälle die richtigen Hilfsmittel und Produkte. Treten Sie den Blattläusen entschlossen entgegen und schützen Sie Ihre Pflanzen in Haus und Garten. Darüber hinaus können Sie effektive Vorsorgemaßnahmen treffen, um den Blattläusen das Leben dauerhaft möglichst schwer zu machen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

1. So erkennen Sie Blattläuse 2. Optimaler Standort beugt Schädlingsbefall vor
3. Mit gutem Dünger haben es Blattläuse schwer 4. Unterkünfte für natürliche Feinde
5. Hilfsmittel gegen Blattläuse 6. Blattläuse professionell bekämpfen
7. Die richtige Vorsorge macht’s
Eine schwarze und grüne Blattlaus trinken den Saft einer Pflanze

1. So erkennen Sie Blattläuse

Blattläuse sind gemeinsam mit Schnecken die häufigsten Schädlinge im Garten. Wie Sie gegen Schnecken vorgehen können, lesen Sie in unserem Ratgeber nach. Blattläuse sind nur wenige Millimeter klein und je nach Art rotbraun, grün, weiß oder schwarz. Sie sind gesellige Tiere, die sich rasant vermehren können. Blattläuse leben sie in kleinen Gruppen oder großen Kolonien auf jungen Blättern und Trieben, wo sie sich am Pflanzensaft laben. Einen Teil des Saftes scheiden die kleinen Schädlinge dabei gleich wieder aus, sodass ein klebriger Film die befallenen Pflanzen überzieht – der sogenannte Honigtau. Bei einem längeren Befall siedeln sich Rußtaupilze auf dem Honigtau an und färben die betroffenen Pflanzenteile schwarz. In einem solch späten Stadium sollten Sie schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen, denn die Saugtätigkeit schädigt die betroffenen Pflanzen. Zudem besteht die Gefahr, dass sich die Blattläuse weiter ausbreiten.

Ein Garten mit einzeln angeordneten farbenfreudigen Blumenbeeten.

2. Optimaler Standort beugt Schädlingsbefall vor

Gesunde Pflanzen haben natürliche Abwehrmechanismen, um Blattläuse zu bekämpfen. Fühlen sich die Pflanzen bei Ihnen wohl, können Sie die Gefahr eines Befalls reduzieren. Bereits beim Anlegen eines Nutzgartens oder eines Ziergartens können Sie einen ersten Grundstein gegen Blattläuse legen. Wählen Sie dazu die Pflanzen so aus, dass sie in puncto Licht, Bodenbeschaffenheit und pH-Wert optimale Wachstumsbedingungen vorfinden. Ein pH-Schnelltest hilft Ihnen dabei, den Säuregehalt im Boden festzustellen. Ist der Boden nicht sauer genug, können Sie den pH-Wert mithilfe von ammoniakhaltigem Dünger, Schwefel oder Eisensulfat senken. Wollen Sie den pH-Wert erhöhen, können Sie partiell Kalk in den Boden einarbeiten. Auch die Bodenbeschaffenheit können Sie beeinflussen, indem Sie den Boden mit Rindenprodukten wie Rindenmulch oder Spezialerden aufwerten. So schaffen Sie für Ihre Pflanzen perfekte Voraussetzungen und beugen Blattläusen vor.

Pflanzen werden an ihren Wurzeln mit einem passenden Dünger gedüngt.

3. Mit gutem Dünger haben es Blattläuse schwer

Düngen mit falschen Mitteln oder zum falschen Zeitpunkt kann dazu führen, dass Pflanzen zu schnell wachsen und dabei dünne, schwache Triebe ausbilden. Solch schwache Pflanzenteile laden Blattläuse geradezu ein. Wenn Sie Blattläuse bekämpfen möchten, ist richtiges Düngen essenziell. Viele Gärtner schwören zum Düngen auf Kompost, welcher mit einem Komposter einfach selbst aus Gartenabfällen hergestellt werden kann. Allerdings heben die Bestandteile im Kompost den pH-Wert des Bodens leicht an. Kalkempfindliche Pflanzen wie Rhododendren sollten daher nicht mit Kompost gedüngt werden. Mit Hornspänen von OBI dagegen machen Sie fast nie etwas falsch. Den enthaltenen Stickstoff benötigt fast jede Pflanze, um starke Wurzeln und Triebe auszubilden. Mit einem Streuwagen oder einem Streuer für Dünger ist die richtige Dosierung gerade in großen Gärten besonders leicht.

In ein Holz gebohrte Löcher dienen Insekten als Insektenhotel

4. Unterkünfte für natürliche Feinde

Blattläuse haben eine Menge natürlicher Feinde im Garten, die Sie gezielt unterstützen können. Schlupfwespen, Ohrwürmer, Schwebfliegen und Marienkäfer haben Blattläuse zum Fressen gern und helfen Ihnen bei der Schädlingsbekämpfung. Eine Vielzahl an Nützlingen können Sie bei OBI bestellen und sich direkt nach Hause liefern lassen. Alternativ können Sie die Nützlinge anlocken, indem Sie ein Insektenhotel bauen: Bohren Sie mit einer Bohrmaschine Löcher in ein Stück Holz und platzieren Sie dieses in Ihrem Garten. Im Winter fühlen sich die Nützlinge in einer Schicht Rindenmulch oder Holzhäckseln wohl. Indem Sie Ihre Beete in der kalten Jahreszeit damit abdecken, pflegen Sie Ihre Nützlinge und können Blattläuse bekämpfen.

Brennnesselsud wird mit einem Zerstäuber auf die Grünpflanzen gesprüht.

5. Hilfsmittel gegen Blattläuse

Wenn Sie Blattläuse bekämpfen möchten, benötigen Sie dafür ein paar nützliche Hilfsmittel, die Ihnen den Feldzug gegen Schädlinge in Ihrem Garten erleichtern. Gegen kleine Angriffe der Läuse können auch selbst hergestellte Hausmittel helfen. In einem mit Wasser gefüllten Kunststoffbehälter können Sie z. B.  Brennnesseln, die Sie zuvor mit einer Gartenschere geerntet haben, einige Tage lang zu einer Brennnesseljauche gären lassen. Anschließend verteilen Sie die Flüssigkeit bequem mit einer Gießkanne über die befallenen Pflanzen. Auch mit einem gekochten Sud aus Brennnesseln, Salz, Knoblauch oder Kaliseifenwasser können Sie Blattläuse bekämpfen und vertreiben. Am besten verteilen Sie den gefilterten Sud mit einem Zerstäuber oder einem passenden Sprühgerät. Bevor Sie zu härteren Mitteln greifen, können Sie viele Blattläuse auch einfach mit einem Gartenschlauch und einer passenden Spritze oder Brause von den betroffenen Pflanzen spülen

Das Pflanzenschutzmittel wird in ein Sprühgerät gefüllt.

6. Blattläuse professionell bekämpfen

Wenn Sie professionell und effektiv größere Aufkommen von Blattläusen bekämpfen möchten, ist die Auswahl des richtigen Insektizids oder Pflanzenschutzes besonders wichtig. Je nachdem, wie stark der Schädlingsbefall ist, können Sie aus ökologischen Pflanzenschutzmitteln, die Nützlinge schonen, und chemischen Insektiziden, die selbst mit größten Blattlauskolonien fertig werden, auswählen. Das Präparat gegen Schädlinge verteilen Sie am besten mit einer der im OBI Markt erhältlichen einem Drucksprüher, Sprühgerät oder notfalls auch mit einem einfachen Zerstäuber, wie er zum Befeuchten von Pflanzen verwendet wird. Achten Sie darauf, dass Sie die Sprühgeräte ausschließlich für die Schädlingsbekämpfung einsetzen und es nicht zu Verwechslungen mit anderen Substanzen kommen kann. Nach der Anwendung sollten Sie es immer gründlich zu reinigen. Noch vorhandene Restmengen können dabei stark verdünnt (1:10) auf den bereits behandelten Flächen ausgebracht werden. Ihre erworbenen Schädlingsbekämpfungsmittel sollten Sie immer verschlossen in der Originalverpackung und für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Ein zufrieden lachender Heimgärtner sitzt vor seinem Rosenstrauch.

7. Die richtige Vorsorge macht’s

Blattläuse müssen im Garten gar nicht erst zum Problem werden, wenn mit den richtigen Produkten und Gerätschaften vorgesorgt wird. So kann die Ausbreitung der Schädlinge bereits von vornherein eingeschränkt werden und Sie müssen später nicht so viel Zeit in ihre Bekämpfung investieren. Eine Grundausstattung an Sprühgeräten sollte allerdings in keinem Gartenhaus oder Gerätekeller fehlen, um im Fall der Fälle zu effektiven Maßnahmen greifen zu können. Dabei können Sie sowohl auf ökologische, als auch auf zuverlässig wirksame professionelle Schädlingsbekämpfungsmittel setzen. In Ihrem OBI Markt finden Sie die passenden Hilfsmittel und Präparate für alle Formen der Blattlausbekämpfung.

Die OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (ÖVE/ÖNORM EN 50110-1) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach AUVA durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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