Steingarten

Natürlich gestalteter Garten mit bewachsenen Steinen und blühenden Sträuchern.

Ein Steingarten verspricht alpines Flair direkt vor der eigenen Haustür. Die Kombination aus Felslandschaft und Gebirgspflanzen passt in fast jeden Garten. Wenn es auf Ihrem Grundstück schon einen kleinen Hang gibt, wirkt ein Steingarten besonders natürlich.
Was Sie beim Anlegen eines Steingartens beachten sollten, erklärt Ihnen unser Ratgeber „Steingarten anlegen in 5 Schritten“ detailliert.

Doch was müssen Sie beim eigenen kleinen Bergidyll beachten? OBI hilft Ihnen bei der Auswahl von Standort, Pflanzen, Steinen und gibt wichtige Tipps zu Gestaltungselementen, die in einem Steingarten auf keinen Fall fehlen dürfen.

1. Standort, Boden und Größe des Steingartens richtig auswählen 2. Die optimale Steinauswahl für die alpine Landschaft
3. Die richtigen Pflanzen für Ihre Gebirgslandschaft 4. Wege und Wasser im Steingarten
5. Fazit:
Mit Steinen gestalteter Bachlauf in einem Garten.

1. Standort, Boden und Größe des Steingartens richtig auswählen

Ein klassischer Steingarten befindet sich meist an einem kleinen Hang oder Hügel. Aber auch auf ebenen Grundstücken lassen sich gebirgsähnliche Bedingungen schaffen: Entweder Sie schütten dafür einen oder mehrere kleine Hügel auf oder Sie bedienen sich anderer gestalterischer Mittel, z. B. Mauern.

Sorgen Sie jedoch in jedem Fall für einen sonnigen bis maximal halbschattigen Platz, denn die Mehrheit der Pflanzen in einem Steingarten benötigt viel Licht. Beim Boden gibt es hingegen nicht so viel zu beachten: Lediglich Erde aus Lehm ist für das Alpenrefugium ungeeignet. Auch bei der Größe Ihres Steingartens sind Ihnen praktisch keine Grenzen gesetzt. Zu klein sollte das Steingebirge aber nicht sein: Bei einer Fläche von weniger als 10 m2 sind die Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt.

Steine, die um den Rand eines Blumenbeetes liegen.

2. Die optimale Steinauswahl für die alpine Landschaft

Für die spätere Optik Ihres Steingartens ist insbesondere ausschlaggebend, für welchen Stein Sie sich entscheiden. Bei der Auswahl sollten Sie vor allem die Witterungsverhältnisse bedenken: Die Steine, die in Ihrer Region natürlich vorkommen, sind nicht nur für das jeweilige Klima besonders geeignet, sie wirken auch besonders authentisch. Zum deutschen Klima passen prinzipiell Granit, Quarzit und Basalt, aber auch Gneis, Syenit oder Porphyr können hierzulande für Steingärten verwendet werden.

Achten Sie bei der Größe der Steine auf die Ausmaße Ihres Grundstücks: Kleine Gärten legen Sie also eher mit kleinen Felsbrocken an, größere mit stattlicheren Steinen.
Für ein stimmiges Ergebnis empfiehlt es sich, ebenso wie bei der Steinart auch bei der Form auf Einheitlichkeit zu setzen. Dank der natürlichen Patina sowie der späteren Anordnung wirkt das Gesamtbild am Ende dennoch keineswegs monoton.

Steintreppe und Steinweg neben einem Beet mit Stauden und Sträuchern.

3. Die richtigen Pflanzen für Ihre Gebirgslandschaft

In einen klassischen Steingarten passen alpine Pflanzen natürlich besonders gut. Damit Sie sich zu beinahe jeder Jahreszeit an einer grünen Landschaft erfreuen können, bietet es sich an, verschiedene Pflanzentypen zu kombinieren: Zwiebelpflanzen wie Tulpen, niedrig wachsende Narzissen, Krokusse und Traubenhyazinthen blühen im Frühling, Stauden im Sommer und mit immergrünen Zwerggehölzen sorgen Sie auch im Winter für etwas Grün im Garten. Dazu zählen beispielsweise Alpenazaleen, Kriechwacholder, Zwergkoniferen, Kleiner Ginster oder Kugelkiefern.
Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Sie für Blütenpracht von Frühjahr bis Herbst sorgen, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber „Blütenpracht von Frühjahr bis Herbst“.

Aber bei der Pflanzenwahl gilt: Weniger ist mehr. Wenn Sie nur einen kleinen Steingarten anlegen, sollten Sie die Auswahl an Pflanzen ebenfalls gering halten. Viele Steine enthalten Kalk, was für zahlreiche typische Steingartengewächse optimal ist. Es gibt aber auch Pflanzen, die auf kalkhaltigen Gesteinssorten wie Dolomit, Travertin und Kalksandstein nicht gedeihen. Hier hilft Ihnen der Experte in Ihrem OBI Markt gerne weiter.

Beliebte Staudenpflanzen für den Steingarten sind Enzian, Edelweiß, Niedrige Fetthenne oder Staudenprimeln wie Primula veris. Auch Alpenveilchen (Cyclamen coum oder Cyclamen hederifolium) und kleine Glockenblumen gedeihen in der Gebirgslandschaft gut. Für eine duftige Note sorgen zudem Kräuter wie Zitronenthymian und Lavendel – sie verleihen Ihrem Garten zusätzlich einen mediterranen Touch.

Weg aus Natursteinen führt an Wildblumen vorbei zu einem Gartenpavillon.

4. Wege und Wasser im Steingarten

Die Auswahl an Materialien und Gestaltungsvarianten für einen Steingarten ist immens – auch sie richtet sich jedoch danach, wie viel Platz und natürlich Zeit Ihnen zur Verfügung stehen. In größeren Gebirgsgärten finden sich häufig Wege oder sogar kleine Treppen aus Naturstein. Eine klassische Variante des Weges aus Steinpflaster ist der sogenannte Römische Verband. Hier werden unterschiedlich große Platten aneinandergesetzt, sodass eine rustikale Optik entsteht. Wer es lieber etwas moderner mag, kann sich auch für das Verlegen von gleichgroßen Platten entscheiden.

Auch Wasser ist ein wirkungsvolles Gestaltungselement im Steingarten: Für Einsteiger bietet sich ein kleines Wasserbecken umrahmt von Steinen an. Etwas aufwendiger ist es, einen kleinen Bach entlang des Felshangs zu integrieren. Arbeiten Sie gegebenenfalls bei der Planung mit einem Landschaftsarchitekten zusammen und lassen Sie sich von unserem Erklärvideo „Teich anlegen“ inspirieren.

Sind Sie handwerklich begabt, können Sie sich auch an einer Trockenmauer in Ihrem Steingarten versuchen. Dabei werden die Fugen nicht mit Mörtel verspachtelt: Die Steine werden stattdessen "trocken" aufeinandergelegt, sodass Sie die Fugen bepflanzen können. So können Sie kleine Nischen anlegen, den Hang stützen oder ein Hochbeet einfassen. Die fertige Mauer sieht nicht in Ihrem Steingarten nur gut aus, Sie tun damit auch der Umwelt etwas Gutes: Insekten und Eidechsen freuen sich über die Ritzen als warmen Unterschlupf. Auch tiefer gelegene Beete, die nicht direkt zu der Felslandschaft Ihres Steingartens gehören, können Sie mit Natursteinen einfassen.

Etwas einfacher anzulegen sind im Übrigen Wege aus Stein- oder Kiesschotter – auch sie fügen sich stimmig in einen Steingarten ein.

Wenn Sie sich in Ihrem Garten kreativ austoben wollen und alpine Landschaften schätzen, bereitet Ihnen ein Steingarten sicher Freude: Er bietet viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und Sie können je nach Bepflanzung zu jeder Jahreszeit optische Akzente setzen. Konsultieren Sie bei Fragen am besten einen Experten: Besonders bei Fragen zu geeigneten Steingarten-Blumen und Steingarten-Materialien wenden Sie sich am besten an den Fachmann in Ihrem OBI Markt.

Tipp:

Etwas einfacher anzulegen sind Wege aus Stein- oder Kiesschotter – auch sie fügen sich stimmig in einen Steingarten ein.

5. Fazit:

Wenn Sie sich in Ihrem Garten kreativ austoben wollen und alpine Landschaften schätzen, ist der Steingarten für Sie eine gute Option. Er bietet viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und trumpft je nach Bepflanzung zu fast jeder Jahreszeit optisch auf. Wenn Sie bisher wenig Erfahrung in der Gartengestaltung haben, kann es jedoch ratsam sein, einen Experten zu konsultieren. Fragen zu Steingärten oder geeigneten Blumen können Sie auch in der Fachabteilung Ihres OBI Marktes klären.

Die OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (ÖVE/ÖNORM EN 50110-1) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach AUVA durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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