Wand aus Porenbeton einziehen in 6 Schritten

Lächelnder Heimwerker in orangener Latzhose vor neu eingezogener Wand aus Porenbetonsteinen.

Wenn Sie einen Raum nachträglich teilen wollen, haben Sie beim Einziehen der Wand die Wahl zwischen Porenbeton oder einer Ständerwand in Trockenbauweise. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.

Wände aus Porenbeton zeichnen sich allerdings besonders durch den kleinen Aufwand aus, der mit ihrem Aufbau verbunden ist – auch für weniger versierte Heimwerker. Der robuste, leichte Baustoff ist in zahlreichen Größen erhältlich und sehr gut zu verarbeiten. Erfahren Sie hier, wie Sie in 6 Schritten selbst eine neue Wand aus Porenbetonsteinen bauen.

1 - Schritt-für-Schritt 2 - Materialliste
3 - Werkzeugliste
Heimwerker zeichnet Umriss der einzuziehenden Wand mithilfe einer Wasserwaage an.

Schritt 1 - Untergrund für die Porenbeton-Wand ausmessen und vorbereiten

Planen Sie zunächst die Mauer, legen Sie eine maßstabsgetreue Skizze des Bauvorhabens an und bedenken Sie dabei ausreichend eventuell nötigen Spielraum für Türen. Vor Beginn der Arbeiten muss der Untergrund sauber und eben sein, reinigen Sie daher den Estrich gründlich mit einer Drahtbürste. Übertragen Sie dann die Skizze auf den Boden und zeichnen Sie die Umrisse der Mauer an.

Heimwerker rührt Mörtel für erste Steinlage an.

Schritt 2 - Mörtel für erste Porenbeton-Steinlage anrühren

Die erste Reihe der Porenbetonsteine legen Sie in ein Normalmörtelbett, um etwaige Bodenunebenheiten auszugleichen. Für Porenbeton verwenden Sie nur vom Hersteller der Steine empfohlene Mörtelarten und rühren diese gemäß der Packungsangabe an. Tragen Sie an der Kante zur Wand mit einer Kelle ausreichend Mörtel für den ersten Stein auf.

Heimwerker setzt Endstein in Mörtelbett.

Schritt 3 - Porenbetonendsteine setzen und verbinden

Für die Stirnseiten der Porenbetonsteine und die weiteren Lagen wird ein Dünnbettmörtel verwendet. Auch hier folgen Sie am besten den Empfehlungen des Steinherstellers und rühren den Mörtel gemäß Anweisung an. Bestreichen Sie die Kopfseite des ersten Steins mithilfe eines Zahnspachtels mit Dünnbettmörtel und nässen Sie die Unterseite vor. Setzen Sie nun den Stein ins Mörtelbett und richten ihn aus, der Sitz lässt sich gegebenenfalls mit einem Gummihammer korrigieren. Danach setzen Sie am anderen Ende der Mauer den Endstein auf die gleiche Art und spannen eine Richtschnur zwischen den beiden Endsteinen.

Heimwerker vermörtelt Stoßfuge.

Schritt 4 - Untere Porenbetonstein-Schicht mauern

Tragen Sie das Mörtelbett für die erste Porenbetonstein-Reihe auf und vermörteln Sie beim jeweils ersten Porenbetonstein neben den beiden Endsteinen eine Stoßfuge. Die restlichen Steine setzen Sie dicht nebeneinander in das Mörtelbett und prüfen immer wieder ihre korrekte Ausrichtung. Benötigte Passstücke können Sie mit einer Porenbeton-/Leichtbetonsäge auf die richtige Größe und mit einem Raspelbrett in Form bringen. Prüfen Sie nach Fertigstellung erneut die Ausrichtung der Reihe, nehmen Sie eventuelle Korrekturen mit dem Gummihammer vor und befreien Sie die Mauerreihe von Staub.

Heimwerker sägt zweiten Endstein für Porenbetonwand.

Schritt 5 - Zweite Porenbetonstein-Lage setzen

Damit keine Kreuzfugen entstehen, müssen Sie die Porenbeton-Endsteine für die zweite Reihe zurechtsägen. Als Richtwert für das Überbindemaß gilt mindestens 0,4 x Steinhöhe. Tragen Sie den Dünnbettmörtel in max. 2 mm Dicke für max. 2 bis 3 Steine im Voraus mit einem Zahnspachtel auf. Setzen Sie die Endsteine und richten Sie sie aus – bei Bedarf verwenden Sie wieder eine Richtschnur. Bei den beiden Porenbetonsteinen neben den Endsteinen vermörteln Sie wieder eine Stoßfuge und setzen die restlichen Steine eng nebeneinander in den Dünnbettmörtel. Achten Sie auch hier wieder auf die korrekte Ausrichtung und korrigieren Sie gegebenenfalls.

Heimwerker befestigt Maueranker für die Porenbetonwand.

Schritt 6 - Folgende Lagen der Porenbetonsteine mit Mauerankern sichern

Die weiteren Lagen mauern Sie ebenso wie die zweite Reihe – achten Sie bei den Porenbeton-Endsteinen immer auf Versatz. Bei jeder 2. bis 4. Steinreihe setzen Sie Maueranker oder Metallwinkel, um der Mauer zusätzliche Stabilität zu geben und den Abriss von der bereits vorhandenen Mauer zu verhindern. Wenn die Mauer hochgezogen ist, füllen Sie die Anschlussfuge bis zur Decke mit Normalmörtel.

Trennwände aus Porenbeton in Wohnungen oder Häusern einzuziehen ist nicht schwer. Und für den Außenbereich können Sie ein optisches Highlight sein – zum Beispiel im Garten.

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