Hilfe bei der Auswahl der richtigen Übergangsschiene

Übergangsschiene verbindet die unterschiedlichen Bodenbeläge von Eingangsbereich und Wohnzimmer.

Unterschiedliche Bodenbeläge setzen gestalterische Akzente, grenzen Flächen voneinander ab und geben den jeweiligen Räumen im Haus und in der Wohnung ihre ganz eigene Note. Übergangsschienen, manchmal als Übergangsprofile oder Höhenausgleichsprofile bezeichnet, verbinden verschiedene Böden wie etwa Fliesen und Parkett oder Laminat und Teppich, sind aber oft auch für einheitliche Bodenbeläge nötig. Beim Kauf der richtigen Übergangsschiene sollten Sie einige Dinge beachten.

1. Wann brauche ich eine Übergangsschiene? 2. Übergangsschienen für ebene Flächen
3. Ausgleich von Höhenunterschieden bei verschiedenen Bodenbelägen 4. Übergangsschienen als Gestaltungsmittel
5. Übergangsschienen für stark beanspruchte Böden 6. Die Wahl des richtigen Materials bei Übergangsschienen
7. Werkzeuge zum Einbau von Übergangsschienen
Eine Übergangsschiene verbindet zwei Bodenbeläge.

1. Wann brauche ich eine Übergangsschiene?

Übergangsschienen oder Übergangsprofile bilden den Übergang zwischen Bodenbelägen in aneinander grenzenden Räumen. Angebracht werden sie in der Regel innerhalb des Türrahmens, um z. B. das Laminat im Flur mit dem Teppichboden im Schlafzimmer zu verbinden. Ähnlich wie die Sockelleisten an der Wand gehören Übergangsschienen zum Standard eines harmonischen Gesamtbilds im Raum und werden so gut wie immer benötigt, wenn ein neuer Boden verlegt wird.

Eine Übergangsschiene bei ebenen Böden aus gleichem Material.

2. Übergangsschienen für ebene Flächen

Übergangsschienen werden eingesetzt, wenn in nebeneinander liegenden Räumen Parkett oder Laminat aus dem gleichen Material verlegt wird. Die einzelnen Räume werden dadurch optisch voneinander abgegrenzt. Wenn das Parkett oder Laminat schwimmend verlegt wird, ist die Übergangsschiene auch aus technischen Gründen nötig, um eine Dehnungsfuge zu schaffen. Dies gilt auch für die Verbindung von unterschiedlichen Bodenbelägen auf gleichem Höhenniveau, etwa bei Parkett im Wohnzimmer mit angrenzenden Fliesen in der Küche. Bei unterschiedlichen Bodenbelägen sind Übergangsprofile auch zur Vermeidung von Stolperfallen wichtig.

Eine Übergangsschiene gleicht eine Höhendifferenz aus.

3. Ausgleich von Höhenunterschieden bei verschiedenen Bodenbelägen

Bei unterschiedlichen Bodenbelägen tritt oft eine Höhendifferenz auf. Nur selten bilden Parkett und Teppichboden oder Fliesen und Laminat exakt eine Ebene. Dieser Höhenunterschied wird durch eine Übergangsschiene kaschiert und ausgeglichen. Das Übergangsprofil hat die Form einer schiefen Ebene und lässt das unterschiedliche Höhenniveau optisch verschwinden.

Unterschiedliche Bodenbeläge treffen aufeinander.

4. Übergangsschienen als Gestaltungsmittel

Der Einsatz von Übergangsschienen hat nicht nur technische Gründe. Übergangsschienen gibt es in vielen Designs. Das bedeutet: Übergangsschienen und Übergangsprofile können Sie gestalterisch einsetzen. Bei gleichem Bodenbelag in benachbarten Zimmern ist die Verwendung von dekorgleichen Übergangsprofilen möglich, etwa in Holzoptik. Dadurch wird ein einheitliches, harmonisches Gesamtbild erzeugt und die Räume wirken größer. Alternativ dazu können Sie mit einem Übergangsprofil, das sich vom Boden abhebt, gezielt Akzente setzen. Das gilt für die Kombination unterschiedlicher Bodenbeläge, etwa den Übergang von Fliesen in der Küche zum Parkett im Essbereich, ebenso wie für gleiche Bodenbeläge. So unterstützt z. B. eine Alu-Übergangschiene bei Parkettböden oder Laminatböden die Abgrenzung verschiedener Wohnbereiche. Optisch wird eindeutig gezeigt: Hier endet der Flur und das Wohnzimmer beginnt. Darüber hinaus sind Übergangschienen ein gestalterisches Element. Sie setzen Akzente und können Böden optisch aufwerten.

Unterschiedliche Bodenbeläge treffen aufeinander.

5. Übergangsschienen für stark beanspruchte Böden

Wichtige Räume, die in der Regel wenig Belastungen ausgesetzt sind, wie etwa das Schlafzimmer, stellen auch an die Übergangsschiene keine besonderen Anforderungen. Anders sieht es im Bad und in der Küche aus. Grundsätzlich gilt: Je stärker der Boden beansprucht wird, desto robuster sollte auch die Übergangsschiene sein. Eine Rolle spielt auch, ob der Boden Feuchtigkeit ausgesetzt ist, wie z. B. im Bad. Generell eignen sich für stark beanspruchte Böden vor allem Übergangsprofile aus Metall, die verschraubt oder mit Einschlagdübeln montiert werden. Bei der Auswahl der Übergangsprofile ist außerdem die Nutzungsart des Bodens von Bedeutung.

Eine Übergangsschiene aus Kunststoff.

6. Die Wahl des richtigen Materials bei Übergangsschienen

Erhältlich sind Übergangsschienen und Übergangsprofile aus Kunststoff oder Metall. Letztere, etwa aus Aluminium, Edelstahl oder Messing, eignen sich gut für Parkett- und Laminatböden. Wobei Aluminium, da es rostfrei und besonders robust ist, häufig im Bad zum Einsatz kommt. Übergangsprofile aus Kunststoff sind oft bei Teppich- oder wenig frequentierten Räumen mit Laminatboden und gelegentlich auch bei Fliesen zu finden.

Eine Übergangsschiene mit einem Klickmechanismus im Clip-System.

7. Werkzeuge zum Einbau von Übergangsschienen

Das Anbringen von Übergangsschienen und Übergangsprofilen ist sehr einfach und auch für den Laien problemlos zu bewerkstelligen. Je nach Modell werden die Übergangsprofile in den Boden geschraubt, geklebt, vernagelt, mit einem Klickmechanismus im Clip-System auf einen Leisten-Clip gesteckt oder mithilfe eines Einschlagdübels montiert. Als Ausrüstung benötigen Sie dafür lediglich eine Bohrmaschine, gegebenenfalls einen Hammer, einen Schraubendreher oder Akkuschrauber und eventuell eine Säge zum Zuschneiden der Leisten.

Es ist also wichtig, dass Sie sich vor dem Kauf der Übergangsschiene Gedanken machen, welchen Zweck sie erfüllen soll und welche für Ihren Boden optisch geeignet ist.

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