Überblick Vinylarten

Vinyl in Holzoptik als Bodenbelag in einem Arbeitszimmer.

Der Vinylboden feiert derzeit sein Comeback. Kein Wunder, vereint er doch viele positive Eigenschaften: Vinylboden ist praktisch sowie pflegeleicht und deshalb optimal für alle Wohnräume. Auch im Bad kann Vinyl eine gute Alternative zu Fliesen sein, denn der Boden ist resistent gegen Feuchtigkeit und dabei – im Gegensatz zu Fliesen – fußwarm. Für Vinyl spricht außerdem das gute Preis-Leistungsverhältnis. Welche Arten von Vinyl es gibt, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

1. Vinyl in seiner ganzen Designvielfalt 2. Vinyldielen – Fast wie Laminat
3. Vollvinyl-Böden – perfekt für das Bad 4. Vinyl auf HDF – praktisch und leicht zu verlegen
5. Ein gutes Team: Vinyl und Kork 6. Vinylböden von der Rolle
Vinyl in Optik von gekalktem Holz.

1. Vinyl in seiner ganzen Designvielfalt

Zu den besonderen Vorzügen von einem Vinylboden zählt seine außergewöhnliche Vielseitigkeit im Design. Vinyl kann z. B. eine interessante Alternative zu Parkett oder Laminat sein. Ob Eiche, Buche oder Ahorn, ob Schiffsboden, Dielen oder Fischgrät-Muster – Vinyl ist in jeder Holzoptik zu haben. Vinyl im Fliesendesign bietet sich unter anderem für die Küche an. Der Vorteil: PVC-Böden sind wärmer als Fliesen und können nicht splittern oder brechen, falls einmal etwas herunterfällt. Auch im Bad schafft der fußwarme Vinylboden angenehmen Komfort und fügt sich im Fliesenlook harmonisch in das Gesamtbild ein. PVC im Stil von Steinböden können Sie z. B. im Flur verlegen und erhalten in diesem oft stark beanspruchten Bereich einen pflegeleichten Boden, den sie jederzeit schnell und einfach mit einem feuchten Lappen säubern können.

Vinyldiele in Holzoptik.

2. Vinyldielen – Fast wie Laminat

Weit verbreitet sind inzwischen Vinyldielen, die Sie wie Laminat oder Parkett im Klickmechanismus verlegen können. Vinyldielen werden meist schwimmend  – also ohne feste Verbindung mit dem Untergrund – verlegt. Beschädigtes Vinyl können Sie dadurch problemlos austauschen. Gegenüber Laminat und Parkett haben Vinyldielen den Vorteil, dass Vinyl eine schalldämmende Wirkung hat. In einigen Vinyldielen ist zusätzlich eine Trittschalldämmung integriert, sodass das Begehen so gut wie keine Geräusche mehr verursacht.

Ein kleiner Hund nach einem Bad auf Vollvinyl im Badezimmer.

3. Vollvinyl-Böden – perfekt für das Bad

Auch Böden aus Vollvinyl können Sie schwimmend im Klickmechanismus verlegen. Wenn Sie sich für Vollvinyl entscheiden, muss der Untergrund vollkommen plan sein, da sich Unebenheiten im Vinyl abzeichnen. Für Vollvinyl spricht seine Resistenz gegen Feuchtigkeit – ein Aufquellen des Bodens ist nicht möglich, da es zu 100% aus Kunststoff besteht. Zu empfehlen sind Böden aus Vollvinyl deshalb vor allem für das Bad bzw. für Feuchträume. Hier ist jedoch eine vollflächige Verklebung empfohlen. Wegen seiner besseren Fußwärme ist ein PVC-Boden im Bad eine gute Alternative zu Fliesen.

Vinyl auf HDF lässt sich so einfach verlegen wie Laminat.

4. Vinyl auf HDF – praktisch und leicht zu verlegen

Vinyl auf HDF-Trägerplatten (Hochdichte Faserplatten) bezeichnet Vinylböden, bei denen das Vinyl ähnlich wie Laminat auf eine hochdichte Faserplatte aufgebracht wird. Die HDF-Trägerplatte gleicht kleine Unebenheiten im Boden aus und erleichtert so das Verlegen. Die Vinyldielen können Sie deshalb auch auf bestehenden Böden wie Holzdielen oder Fliesen, allerdings nicht auf Teppichböden verlegen. Vinyl auf HDF ist allerdings nicht für Feuchträume wie dem Bad empfehlenswert, da die Platten aufquellen können, wenn durch die Fugen Wasser eindringt.

Vinyl und Kork im Schlafzimmer mit Bett, Sessel und Schrank.

5. Ein gutes Team: Vinyl und Kork

Eine besondere Bodenqualität lässt sich durch die Kombination von Vinyl mit Kork erzielen. Korkschichten werden z. B. als Trittschalldämmung und Wärmeisolierung bei Vinyl auf HDF-Trägerplatten aufgebracht. Umgekehrt werden Korkböden oft mit einer PVC-Schicht versiegelt, um eine bessere Haltbarkeit zu gewährleisten und den Boden pflegeleicht zu machen. Durch die Verbindung von Kork und Vinyl entsteht ein Bodenbelag, der Ihnen die Vorteile des naturnahen Materials Kork und die Robustheit eines PVC-Bodens bietet.

Vinyl von der Rolle Parkettoptik.

6. Vinylböden von der Rolle

Nach wie vor erhältlich ist der traditionelle PVC von der Rolle. Beim Verlegen wird das Vinyl in Bahnen ausgelegt und fest mit dem Untergrund verklebt. Der Boden muss deshalb eben sein, ein Austauschen beschädigter Stellen ist nicht möglich. Gut geeignet ist Vinyl von der Rolle jedoch für das Bad, da die wasserabweisenden Eigenschaften des Materials hier voll zum Tragen kommen. Die Stöße können im Kaltschweißverfahren komplett abgedichtet werden, sodass keine Feuchtigkeit in den Untergrund gelangen kann.

Für welchen Vinylboden Sie sich auch entscheiden: Mit Vinyl haben Sie einen langlebigen, strapazierfähigen Boden, der nicht nur pflegeleicht und einfach zu verlegen ist, sondern auch eine große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

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