Überblick Badewannen

Ein schönes Badezimmer macht ordentlich Eindruck.

Rechteckig und in Überlänge, freistehend mit Löwenfüßen oder als geräumige Eckwanne mit Whirlpoolfunktion – Badewannen gibt es in verschiedenen Formen und Materialien. Während die Farbwahl Geschmackssache ist und das Material einen ganz praktischen Nutzen hat, hängt die Wahl der Form, die Wahl zwischen freistehender, an der Wand eingebauter und in den Boden eingelassener Wanne maßgeblich vom Platzangebot und den vorgesehenen Installationsstellen in Ihrem Bad ab.

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Badewannenausführungen und hilft Ihnen bei der Entscheidung für Ihre Traumwanne.

1. Das Material der Badewanne 2. Die Form der Badewanne
3. Whirlfunktion in der Badewanne 4. Einbau der Badewanne
5. Armaturen für die Badewanne 6. Spritzschutz für die Badewanne
Wanne aus Marmor

1. Das Material der Badewanne

Zwar gibt es auch Badewannen aus Holz, Glas oder Naturstein, in der Regel fällt die Entscheidung jedoch auf Wannen aus Acryl oder Wannen aus Stahl. Sanitäracryl ist ein robustes Material, das trotz seines vergleichsweise leichten Gewichts unempfindlich ist gegen Schläge und Stöße. Acryl kann zwar zerkratzt werden, lässt sich bei kleineren Schäden aber auch reparieren. Darüber hinaus ist eine Badewanne aus Acryl mit ihrer sehr glatten hygienischen Oberfläche unkompliziert zu reinigen und dank der Isolierwirkung von Acryl bleibt das Badewasser länger warm. Bei Stahlemail handelt es sich um einen Verbundwerkstoff aus Stahlblech und Glas, der weniger gute Wärmespeichereigenschaften besitzt. Das Material fühlt sich eher kalt an und ist anfälliger für Beschädigungen durch Stöße. Stahlemail macht die Wanne aber auch hygienisch und robust.

Freistehende Wanne auf einem Holzsockel.

2. Die Form der Badewanne

Manch einer träumt von einer geräumigen Eckbadewanne, andere wollen eine Wanne auf möglichst kleinem Raum unterbringen. Für beinahe jeden Geschmack und jedes Bedürfnis gibt es dank moderner Formgebungsverfahren mittlerweile die passende Wanne. Der Klassiker ist die Rechteckwanne mit einer Länge von 170 bis 180 cm und einer Breite von 75 cm. Diese Maße sind für viele Badewannenfreunde jedoch nicht länger ausreichend. Sie entscheiden sich für Großraumbadewannen, die bis zu 210 cm lang sind. Aber egal ob oval, rund oder eckig, als Körperformwanne oder Duo-Wanne – eine breite Auswahl bedient jeden Geschmack. Wer trotz kleinem Badezimmer nicht auf eine Wanne verzichten will, ist mit einer Raumsparbadewanne gut beraten. Sie ist nicht gleichschenklig oder besitzt abgeschrägte Ecken und spart so wertvollen Platz.

Eckbadewanne mit Whirlpool-Funktion

3. Whirlfunktion in der Badewanne

Eine Whirlfunktion in der Badewanne verwandelt Ihr Bad in einen Wellnessbereich. Um das Badewasser zum Sprudeln zu bringen, gibt es zwei bewährte Methoden: Das Luftsystem bläst angesaugte Umgebungsluft aus Luftdüsen am Wannenboden ins Badewasser. Damit das Wasser nicht auskühlt, wird die Luft bei vielen Modellen angewärmt. Beim Wassersystem wird das eingelassene Wasser angesaugt, mit Luft versetzt und mit Druck zurück in die Wanne gepumpt. Beide Methoden, wenn auch auf unterschiedliche Weise, erzielen eine Massagewirkung. Die Luft-Variante sorgt für eine lockere Schwerelosigkeit im Wasser, während die Wassermethode eher stärkere Verspannungen wegmassieren kann. Ideal sind deshalb Whirlwannen, die beide Whirlfunktionen kombinieren.

Einbaubadewanne mit Holz verkleidet.

4. Einbau der Badewanne

Badewannen lassen sich in drei Arten aufteilen: freistehende Badewannen, die für größere Räume geeignet sind, Vorwandwannen, die mit einer Seite an einer Wand stehen und Einbaubadewannen, die in den Boden oder ein Podest eingelassen werden. Während die freistehende Wanne an sich schon ein Hingucker ist und die Einbaubadewanne im Boden oder hinter Fliesen verschwindet, kann die Vorwandbadewanne mit einer Wannenschürze verkleidet werden. Die Schürzen aus Sanitäracryl können dem jeweiligen Aussehen der anderen Badezimmermöbel angepasst werden, sodass eine optische Einheit entsteht.

Haben Sie sich für einen Wannentypus entschieden, muss die Wanne installiert werden. Vorwandbadewannen werden auf metallenen Wannenfüßen eingebaut, die sich in der Höhe verstellen lassen. Für Einbaubadewannen gibt es beim Einbau zwei unterschiedliche Möglichkeiten: auf einem Traggestell aus Metall oder als Einbau in einen Wannenträger aus Hartschaum. Während Hartschaum den Einbau erleichtert und mit besseren Dämmeigenschaften überzeugt, ist das Tragegestell die erste Wahl bei unebenen Böden.

Einhebelmischer-Wannenarmatur Cassai verchromt

5. Armaturen für die Badewanne

Zu jeder Badewanne gehören die passenden Armaturen. Überlegen Sie sich, ob die Armaturen unter oder auf Putz verbaut werden sollen – also mit der Mischbatterie hinter einer Vorwand oder auf der Wand. Die inzwischen beliebteste Mischbatterie ist die Einhebelarmatur. Ist ein Thermostat installiert, lassen sich mit einem Handgriff Durchflussmenge und Temperatur regulieren. Zudem kann eine eingebaute Heißwassersperre, die bei 38°C arretiert ist, vor dem Verbrühen schützen. Alternativ zur Einhebelbatterie können Sie auch eine Mischbatterie mit zwei Hebeln einbauen. Nicht fehlen darf die Handbrause, die nicht nur beim Abduschen hilfreich ist, sondern auch beim Reinigen der Wanne.

Seitlicher Spritzschutz

6. Spritzschutz für die Badewanne

Komplettiert wird das Badezimmer erst durch funktionale und schöne Accessoires wie den Spritzschutz. Er kann in Form einer Faltwand oder Schiebetür, eines Duschrollos oder eines Vorhangs eingebaut werden. Am unkompliziertesten ist dabei der Vorhang, der sich leicht an einer Duschstange montieren lässt. Ein Duschrollo, das nach oben weggerollt werden kann, lässt kleine Räume größer wirken. Am dauerhaftesten sind Faltwände oder Schiebetüren, die aus Glas oder Acryl gefertigt werden.

Mit einer funktionalen, aber auch optisch ansprechenden Ausstattung, sowie den passenden Badewannenaccessoires, verwandelt sich Ihre Badewanne so in einen entspannenden Rückzugsort.

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