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Helle Holzpaneele in einem hellen Wohnzimmer mit grauen Möbeln und Kamin.

Holzpaneele an Wand und Decke sehen attraktiv aus und können das Klima in einem Raum sowie die Wohnqualität verbessern. Zugleich strahlen Paneele Gemütlichkeit aus und lassen sich je nach Material auch den eigenen Wünschen in puncto Optik anpassen.

Vorteile von Holzpaneele

Holzpaneele bieten viele attraktive Gestaltungsmöglichkeiten im Wohnraum. Du kannst die Paneele in nahezu jedem Raum sowie an Wänden und Decken nutzen. Ob ein mit Holzpaneelen gestalteter Raum rustikal, elegant oder modern wirkt, hängt von der Art des verwendeten Holzes, der Breite der Profile und der Art der Verlegung sowie der gewählten Farben ab. Altbacken muss ein Wohnzimmer mit Holzpaneele jedenfalls nicht wirken.

Der Baustoff kann zu einer gesünderen Raumatmosphäre und inklusive Dämmung zu einer besseren Energieeffizienz des Hauses beitragen. Außerdem lassen sich hinter Holzpaneele leicht unansehnliche Wände, Stromleitungen und Heizungsrohre verbergen. Regelmäßige Renovierungsarbeiten entfallen und die Montage von Regalen, Bildern oder Fotos an den Wänden gelingt zumeist ebenfalls einfacher.

Möchtest du eine Wand oder Decke mit Holzpaneele dennoch neugestalten, kannst du die Paneele gegen ein anderes Modell austauschen oder die bestehenden Elemente lackieren.

Auch unterschiedliche Ausführungen des Profils der Paneele, also abgerundete oder abgeschrägte Kanten, entscheiden über die Wirkung der verkleideten Fläche. Entscheidend für die Wirkung der Holzpaneele ist zudem die Behandlung der Oberfläche. Eine robustere Oberflächenbehandlung ist beispielsweise überall dort wichtig, wo Paneele direkt berührt oder stark strapaziert werden. Denn Schmutz und Feuchte können ihnen langfristig zusetzen.

Ansonsten gilt: Gepflegtes Holz altert mit Würde und sieht daher auch gealtert noch oder gerade deshalb gut aus.

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Holz im Wohnraum pflegen

Dunkle Holzpaneele an der Rückwand in einem hellen Schlafzimmer mit Bett.

Holzpaneele sorgen im Schlafzimmer für eine besonders gemütliche Atmosphäre.

Holzpaneele und die notwendige Unterkonstruktion musst du in Innenräumen nicht chemisch behandeln, um sie vor Pilzen oder Insekten zu schützen. Setze auf Produkte, bei denen ein wirkstofffreier Anstrich zur Gestaltung genügt.

Wo Holzpaneele mit Wasser in Berührung kommen, ist allerdings eine gute Abdichtung und Imprägnierung sowie die richtige Verlegung besonders wichtig. Gelangt zu viel Feuchtigkeit ins Holz und die Unterkonstruktion, kann es zu Feuchteschäden und vor allem Schimmel kommen. Wende dich hier im Zweifel an einen Fachbetrieb.

Behandel Holzpaneele beispielsweise mit wasserabweisendem Öl, einer entsprechenden Lasur oder einem Anstrich, damit das Holz gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt ist.

Hinweis: Einige Holzarten bieten übrigens einen besseren Schutz gegen Feuchtigkeit und Schädlinge als andere. Dazu zählen unter anderem Hölzer, die ursprünglich aus dem Regenwald stammen.

Erfahre in unserem Ratgeber, wie du Holz mit Lack, Lasur und Öl schützt.

Holzpaneele mit Öl und Wachs behandeln

Öl dringt bei der Behandlung der Paneele wie eine Lasur tief in die Struktur des Holzes ein und bildet so eine wasserabweisende Imprägnierung.

Wachs verbleibt dagegen auf der Oberfläche der Holzpaneele. Es bildet hier einen Schutzfilm. Dieser verhindert ebenso wie ein Lack, dass das Paneel verschmutzt oder Wasser in das Holz eindringt.

Behandelst du Holzpaneele mit Öl oder Wachs, bleibt die Oberfläche des Holzes offenporig. So können die Holzpaneele die Luftfeuchte im Raum aufnehmen und wieder abgeben. Auch dies trägt zu einem gesunden Wohnklima bei und ist demnach wichtig.

Tipp: Bei OBI bekommst du hochwertige Produkte für die richtige Holzpflege.

Lasuren für Holzpaneele

Lasuren und Holzfarben gibt es transparent und farblos ebenso wie in sämtlichen RAL-Farben und selbstgemischten Tönen.

Allerdings enthält eine Lasur in der Regel so wenige Farbpigmente, dass sie die Oberfläche der Holzpaneele nur tönt. So scheinen die Maserung und die Oberflächenstruktur des Holzes nach wie vor durch.

Außerdem bleiben die Poren des Naturstoffs offen. Wenn an einer Stelle Luftfeuchtigkeit in das Holz eindringt, kann sie an jeder anderen Stelle wieder entweichen.

Mit einer Lasur erhältst du also den Charme und die Eigenschaften von Holz. Dennoch kannst du dessen Farbe verändern, wenn dir diese nicht gefällt oder nicht zu deiner Einrichtung passt.

Doch Vorsicht: Zwar kannst du jede Holzart lasieren. Allerdings wirken helle Lasuren auf dunklem und kräftig getöntem Holz oft anders als erwartet. Besorge dir daher ein Stück des Holzes, auf dem du einen Probeanstrich durchführen kannst.

Dunkle Holzpaneele an der Wand in einem Schlafzimmer mit Bett

Du kannst die Holzpaneele lasieren oder auch lackieren. Davon hängt ab, wie das Holz später wirkt.

Lacke für Holzpaneele

Holzlack bildet auf der Oberfläche von Holzpaneelen einen geschlossenen Film. Dieser kann farblos oder farbig, transparent oder deckend sein.

Je nachdem, ob du einen matten oder glänzenden Klarlack verwendest, wird das Holzbild anders aussehen. Bei farbigen Lacken verschwindet die Maserung des Holzes meist ganz.

Der geschlossene Lackfilm verhindert, dass Schmutz und Wasser ins Holz eindringen. Allerdings verhindert er auch, dass dieses die Raumfeuchte reguliert.

Helle Holzpaneele im Wohnbereich mit hellen Möbeln

Mit Lack versiegelst du die Holzpaneele. Das Holz kann dann nicht mehr die Feuchtigkeit aus dem Raum aufnehmen.

Profile vor dem Einbau behandeln

Rohes Holz musst du samt Nut und Feder immer vor dem Einbau behandeln. Andernfalls scheinen später „nackte“ Stellen durch. Das passiert, wenn sich das Holz bei unterschiedlichen Temperaturen und schwankender Luftfeuchtigkeit ausdehnt und wieder zusammenzieht.

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