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Ausgestattete Einbauküche mit grauen Fronten und gemütlichem Esstisch

Lies in diesem Ratgeber, wie du deine Küche richtig reinigst und Schränke, Oberflächen und Küchengeräte hygienisch sauber machst. Erhalte wertvolle Pflegetipps, mit welchen Reinigungsmitteln das Putzen am besten funktioniert.

Wie bekommt man die Küche fettfrei?

Fettrückstände an Küchenfronten und anderen Oberflächen in der Küche kannst du mit einfachen Hausmitteln beseitigen. Ein Gemisch aus Zitronen und Essig ist eine wirksame Lösung. Dazu gibst du die Scheiben von drei bis vier Zitronen und 300 ml Haushaltsessig in einen gut abschließenden Behälter und lässt es für mindestens eine Woche stehen. Vor der Anwendung schüttelst du die Menge noch mal gut durch und gibst das Gemisch entweder mit einem Reinigungstuch oder mithilfe einer Sprühflasche auf die betroffenen Stellen auf. Die optimale Einwirkzeit liegt bei drei bis fünf Minuten, je nach Hartnäckigkeit der Flecken.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Backpulver. Feuchte die zu reinigende Stelle erst gut mit Wasser an und streue das Backpulver gleichmäßig darauf. Nach kurzer Einwirkzeit kannst du die Fläche einfach mit etwas Wasser und einem Putztuch abwischen und somit Fettrückstände entfernen.

Für besonders hartnäckige Flecken eignen sich fettlösende Reinigungsmittel. Allzweckreiniger aus der Sprühflasche liefern schnelle Ergebnisse und sind vielseitig einsetzbar auf unterschiedlichen Materialien. Für glatte Oberflächen kannst du zu Glasreiniger mit fettlösendem Spiritus greifen.

Tipp: Hast du keine speziellen Reiniger zur Hand, kannst du die Fettrückstände in deiner Küche mit herkömmlichen Geschirrspülmitteln beseitigen.

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Küchenfronten richtig reinigen

Wie du deine Küche richtig putzt hängt stark vom Oberflächenmaterial ab. Verfügen deine Schränke über Melaminharzfronten, fällt dir das Putzen vergleichsweise leichter: Mit einem Tuch, lauwarmem Wasser und Spülmittel lassen sich Verschmutzungen schnell beseitigen. Nimm allerdings Abstand von Polituren, Reinigern mit Lösemittelanteilen und von Dampfreinigern.

Hochglanzmöbel wirken kühl und edel, einer modernen Küchenzeile, Mini-Küche oder Einbauküche geben sie oft den letzten Schliff. Sie sind aber nicht nur schick, sondern auch sehr empfindlich. Dennoch sind Reinigung und Pflege einer Hochglanzküche einfacher als viele vermuten.

Wische die Oberflächen mit einem feuchten Tuch ab und reibe sie trocken, ohne dabei zu viel Druck auszuüben. Allgemein gilt: Putze immer zuerst feucht und nicht zu intensiv, dafür lieber regelmäßig nach jeder Nutzung.

Tipp: Verwende ein fusselfreies Mikrofasertuch, um Schlieren auf deinen Hochglanzfronten zu vermeiden und streifenfreien Glanz zu erhalten. Zur Vorbeugung von Kalkstreifen hilft das Reinigen mit destilliertem Wasser.

Lackierte Holzfronten sind besonders widerstandsfähig. Die Lackschicht schützt gegen Nässe, Schmutz und Sonne und sorgt somit für die Langlebigkeit der Möbel. Für die Reinigung eignen sich sanfte Putzmittel und ein feuchter Lappen. Dabei sollte stets in die Richtung der Holzfaser geputzt werden.

Auch Kunststofffronten sind einfach zu pflegen. Vermische hierfür herkömmliches Reinigungsmittel mit lauwarmem Wasser und trage es mit einem weichen Tuch auf die Oberfläche auf.

Hinweis: Vermeide beim richtigen Putzen deiner Küche in jedem Fall aggressive Reiniger und Scheuerschwämme oder Polituren – diese können Kratzer auf dem Material verursachen.

Große weiß-graue Küchen mit glänzenden Möbeln
Weiße, helle Einbauküche mit dunklem Boden

Küchenschränke und Arbeitsplatte reinigen

Die Küchenschränke säuberst du am besten mit einem angefeuchteten Tuch. Benutze ergänzend etwas Glas- oder Haushaltsreiniger. Halte Feuchtigkeit und Nässe so gut wie möglich vom Schrankinneren fern und achte darauf, nicht mit allzu nassen Tüchern zu wischen. Trockne die Schränke nach dem Putzen ab, um zu verhindern, dass die Feuchtigkeit ihren Weg in die Fugen findet und die Möbel aufquellen lässt.

Für die Arbeitsplatten gelten ähnliche Regeln: Trockne Wasserrückstände immer sofort ab. Vermeide Kratzer und Schrammen auf der Arbeitsplatte, indem du Schneidebretter benutzt und heiße Töpfe nicht auf die Platte stellst.

Naturstein-Arbeitsplatten aus Granit oder Marmor sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch kratz- und schnittfest. Durch die intensive Nutzung können jedoch Fettflecken und Kalkrückstände entstehen. Die Reinigung von Naturstein ist zwar nicht aufwendig, dennoch gibt es einiges zu beachten.

Bei Naturstein handelt es sich um ein natürliches Produkt, das sehr empfindlich reagiert und eine sanfte Pflege benötigt. Vermeide beim Putzen auf aggressive und säurehaltige Reiniger. Beachte auch, dass Flecken schneller in die Oberfläche ziehen können.

Vermische für die Reinigung ein mildes Spülmittel mit klarem Wasser und nutze ein leichtes Tuch oder einen Schwamm. Für besonders hartnäckige Rückstände gibt es spezielle Naturstein-Reiniger.

Tipp: Verschüttete Flüssigkeiten kannst du immer mit einem Tuch vorsichtig abtupfen. Verzichte auf Wischen der Flüssigkeit, um ein tieferes Eindringen in die Arbeitsfläche zu vermeiden.

Küche mit Kochinsel und Arbeitsplatten aus Holz
Küche mit grauen Möbeln und einer Holzwand

Glaskeramik-Kochfeld reinigen

Beachte bei der Reinigung deines Kochfelds aus Glaskeramik folgende Grundregel: Reinige das Feld nach jeder Nutzung mit einem feuchten Tuch, Wasser und Spülmittel. Auch die Verwendung eines Dampfreinigers ist eine sanfte Reinigungsmethode. Entferne übrig gebliebene Verschmutzungen, da sie bei der nächsten Verwendung des Kochfelds einbrennen können.

Tipp: Sollte es einmal zu Verkrustungen gekommen sein, dann schabe diese mit einem Glasschaber ab. Gehe dabei vorsichtig vor und beachte die Vorgaben des Herstellers. Gleiches gilt auch, wenn du beharrlichen Schmutz oder Kalkflecken entfernen möchtest.

Halte dich an bestimmte Sicherheitsvorkehrungen, damit du das Kochfeld mit dem Glasschaber nicht beschädigst. Achte darauf, dass die Herdplatte vollständig abgekühlt ist. Im Anschluss solltest du diese mit Seife und Wasser reinigen und trocknen. Bei der Reinigung mit dem Glasschaber solltest du unbedingt das Messer gleiten lassen und nicht zu viel Kraft anwenden.

Zur Vorbeugung von Kratzern auf Glaskeramik kannst du weiche Putzschwämme zur Hand nehmen. Vermeide in allen Fällen Edelstahl-Schwämme. Verzichte außerdem auf scheuernde Mittel und aggressive Reiniger sowie Spülmittel. Am besten eignet sich Glasreiniger. Mit einer hitzebeständigen Kochmatte kannst du dein Kochfeld zusätzlich schützen.

Schwarzes Glaskeramik-Kochfeld von oben
Schwarzes Kochfeld aus Glas

Backofen reinigen

Das Putzen des Backofens ist meist arbeitsintensiv – die unvermeidlichen Speiserückstände im Innenraum müssen mit chemischen Helfern regelrecht abgeschrubbt werden. Viele Hersteller verbauen mittlerweile jedoch Pflegetechnik in ihren Geräten.

Als beste Lösung gilt für viele die pyrolytische Selbstreinigung: Der Backofen heizt hierbei auf bis zu 600 °C auf und lässt Schmutzrückstände so verglühen. So musst du die zu Asche zerfallenen Ablagerungen nur noch mit einem feuchten Tuch wegwischen.

Damit es gar nicht zu Ablagerungen kommt, produzieren viele Hersteller Ofenwände mit besonderen Antihaft-Beschichtungen. So kann sich Schmutz gar nicht erst festsetzen und du kannst ihn einfach abwischen.

Tipp: Darüber hinaus helfen spezielle Reinigungsmittel wie Backofen-Reiniger oder auch Hausmittel wie Natron oder Backpulver sowie Essig oder Zitronensäure in Verbindung mit Wasser. Das Gemisch trägst du auf die Verschmutzungen auf, sodass es zu schäumen beginnt und dadurch die eingebrannten Stellen löst. Nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten kannst du es mit einem Schwamm wegwischen.

Innenansicht von schwarzem Backofen
Halb geöffneter Backofen

Einbauspüle reinigen

Einbauspülen sind oftmals aus Edelstahl gefertigt. Für deren Pflege benutzt du im besten Fall ein Vliestuch oder einen nicht allzu rauen Schwamm sowie Spülmittel beziehungsweise Edelstahlreiniger.

Tipp: Um Kalkablagerungen zu vermeiden, solltest du die Spüle nach dem Spülen stets sorgfältig trocknen. Bilden sich dennoch Kalkrückstände, hilft eine gründliche Reinigung mit entkalktem Wasser. Auch Essig- und Zitronenreiniger wirken besonders gut gegen die Flecken.

Bei Verbundstoff-Spülen und Spülen aus Keramik reicht selbst bei hartnäckigen Fettrückständen oder Metallabrieb von Töpfen meist die Reinigung mithilfe von Spülmittel und einem Schwamm. Hartnäckige Flecken auf Keramikspülen entfernst du mit Hilfe von Essig. Lasse hierfür den Essigreiniger verdünnt mit Wasser einige Stunden an den betroffenen Stellen einwirken.

Tipp: Keramik gilt als äußerst widerstandsfähig, dennoch lassen sich feine Kratzer nicht immer vermeiden. Um diese zu verhindern, verzichte am besten auf aggressive Reinigungsmittel, Scheuermilch, Stahlreiniger und kratzige Bürsten.

Beachte bei deren Verwendung jedoch die Herstellerangaben. Die Reinigung deiner Küche ist noch einfacher, wenn du sie schon bei der Küchenplanung berücksichtigst und dann die passenden Produkte für das jeweilige Oberflächenmaterial benutzt.

Weiße Einbauspüle aus Keramik
Silberne Einbauspüle aus Edelstahl

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