
Hochglanzküche
Welche Vor- und Nachteile eine Hochglanzküche mit sich bringt, erfährst du hier. Außerdem zeigen wir dir, wie die unterschiedlichen Materialien wirken und wie du sie am besten reinigst.
Wie wirken Hochglanzküchen?

Hochglanzküchen reflektieren das Licht. Sie wirken dadurch besonders hell.
Die glänzende Oberfläche der Hochglanzküche reflektiert Licht. Das gilt sowohl für die Küchenbeleuchtung als auch für Tageslicht. Durch diese lebendigen Spiegelungen entsteht eine optische Tiefe. Sie hellen jeden Raum auf.
Von dieser Wirkung profitieren besonders kleine Küchen. Empfehlenswert sind darüber hinaus helle Materialien. Außerdem wirkt eine Hochglanzküche luxuriös und exklusiv.
Bevor du dich für eine Einbauküche in Hochglanz-Optik entscheidest, solltest du jedoch die Vorteile und Nachteile abwägen:
Vorteile und Nachteile einer Hochglanzküche
Vorteile
Nachteile
Hochglanzkuechen im OBI Onlineshop
Beliebte Farbvarianten bei Hochglanzküchen
Besonders beliebte Farbvarianten bei Hochglanzküchen sind Weiß, Grau, Schwarz und Beige. Weiße Hochglanzküchen sind sehr gefragt, weil sie das Licht besonders gut reflektieren und dadurch den Raum größer und heller wirken lassen. Sie strahlen zudem zeitlose Eleganz aus und lassen sich hervorragend mit anderen Farben und Materialien kombinieren.
Graue und schwarze Hochglanzküchen verleihen dem Raum eine moderne und edle Optik. Sie wirken sehr stilvoll und lassen sich gut mit Edelstahlgeräten und Holzdetails kombinieren. Beige Hochglanzküchen bieten eine warme und gemütliche Atmosphäre, die dennoch modern wirkt. Diese Farben sind vielseitig einsetzbar und passen zu vielen Einrichtungsstilen.
Materialien für die Hochglanzküche
Die Oberfläche von Hochglanzküchen besteht nicht zwingend aus Lack. Das Material ist zwar sehr robust, dafür allerdings auch etwas kostspieliger. Alternativ kannst du deine Küche auch mit anderen hochglänzenden Materialien gestalten. Im Folgenden geben wir dir daher einen Überblick über unterschiedliche Beschichtungen für die Hochglanzküche.
Echter Lack
Küchenfronten aus Lack sind sehr hochwertig. Dafür wird eine Trägerplatte aus Holz oder Holzwerkstoffen in mehreren Schichten lackiert. Erst wird der Grundlack aufgetragen, dann ein Hartlack. Im letzten Schritt werden die Möbel auf Hochglanz poliert. Dieses aufwendige Verfahren ist zwar recht kostspielig, dafür aber auch robust und langlebig. Solch eine Oberfläche ist besonders strapazierfähig und wasserfest.
Folie
Die günstigste Alternative zum Echtlack ist eine Folie. Sie wird mit hohem Druck auf die Trägerplatte gepresst.
Da es die Folien einfarbig und mit unterschiedlichen Mustern gibt, hast du hier eine große Auswahl.
Eine Folie ist pflegeleicht, jedoch auch recht stoßempfindlich. Zudem kann sich die Folie an den Ecken mit der Zeit ablösen. Zum Teil bilden sich auch Blasen bei zu viel Wasserdampf.
Lacklaminat

Gestalte deine Küche nachträglich zur Hochglanzküche, indem du die Fronten mit Lacklaminat beziehst.
Du kannst deine bestehende Einbauküche oder Küchenzeile auch zu einer Hochglanzküche umgestalten, indem du sie mit Lacklaminat beziehst. Dazu werden die Küchenfronten ebenfalls mit einer Kunststofffolie laminiert. Diese wird zusätzlich noch lackiert.
Das lässt die Küchenfronten hochwertiger aussehen als solche mit unlackierten Folien. Sie sind zudem unempfindlicher gegen Kratzer.
Acryl
Acryl als Oberfläche gibt es als massive Acrylplatte oder als mit Acryl beschichtete Trägerplatte, etwa aus Holz oder Holzwerkstoffen. Küchenfronten aus Acryl sind leicht zu reinigen. Wenn sie speziell versiegelt werden, sind sie zudem widerstandsfähig gegen Kratzer.
Diese Variante einer Hochglanzküche ähnelt äußerlich einer Glasfront. Allerdings ist sie deutlich günstiger.
Glas
Auch mit Glas kannst du die Fronten einer Einbauküche in Hochglanz gestalten. Auch hier kommt ein Trägermaterial zum Einsatz. Auf dieses werden Sicherheitsglasplatten aufgebracht. Lackierst du die Glasplatten mit speziellem Lack von hinten, bringt das einen schönen Farbeffekt.
Glasfronten sind hitzebeständig und pflegeleicht. Das ist ein Vorteil. Ihr Nachteil ist, dass sie recht schwer und kostspielig sind.
Reinigung der Hochglanzküche
Damit eine Küche mit Hochglanz-Elementen auch hochwertig aussieht, muss sie entsprechend gepflegt werden. Schlieren und Kratzer erzeugen sonst schnell einen abgewohnten Eindruck. Auch für Fingerabdrücke sind Hochglanzelemente in der Küche sehr anfällig. Das gilt besonders für grifflose Türen und Schubladen. Ein großer Vorteil der Hochglanzküche ist, dass sich die Fronten recht unkompliziert reinigen lassen.
Der richtige Reiniger

Hochglanzküchen brauchen nur wenig Pflege. Mit einem sauberen, feuchten Tuch entfernst du Fingerabdrücke und sonstige Verschmutzungen.
Wichtig ist ein sauberes, feuchtes Tuch für die Reinigung deiner Küchenzeile oder -insel. Meist genügt das schon. Ist der Schmutz etwas hartnäckiger, greife zu Spülmittel. Häufig genügt schon ein Tropfen davon.
Auch ein Glasreiniger ist eine sanfte Alternative für die Reinigung.
Hinweis: Vermeide Scheuermilch oder andere aggressive Putzmittel, die Schleifkörnchen enthalten. Das macht die Oberflächen rau und unansehnlich.
Reinigungszubehör
Eine gute Möglichkeit für die Reinigung sind Fensterreiniger, die mit einem Akku betrieben werden. Benutze sie mit wenig Reinigungsmittel.
Verwendest du nur ein Tuch, vermeide Mikrofasertücher. Sie hinterlassen ganz feine Schleifspuren und Kratzer. Besser eignet sich Fensterleder.
Im Gegensatz zu Küchen oder Küchenzeilen mit Möbeln aus Vollholz benötigt eine Hochglanzküche keine regelmäßige Pflege. Du musst sie weder ölen noch imprägnieren. Gängige Pflegeprodukte solltest du sogar vermeiden. Sie setzen sich meist nur auf der Oberfläche ab und verursachen Schlieren. Dadurch reduzieren sie den Glanz und damit auch die Wirkung von Hochglanzküchen.








