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Kosten sparen beim Terrassenbau – 8 Tipps

Zuletzt aktualisiert: 31.10.20195 Minuten
Terrasse bauen und Kosten sparen durch eine gute Planung

Mit den entsprechenden Tipps können Sie beim Terrassenbau Geld sparen. Damit das Projekt gelingt und die Kosten überschaubar bleiben, ist es empfehlenswert, die einzelnen Schritte passend zum Budget sorgfältig zu planen.

Welche Kostenfaktoren gibt es beim Terrassenbau?

Ein Sitzplatz im Grünen eröffnet neue Möglichkeiten, den Garten zu genießen. Gleichzeitig bringt ein so großes Projekt neben den Investitionen in Material und der möglichen Miete von Maschinen auch versteckte Kosten mit sich.

Die größten Kostenfaktoren beim Terrassenbau sind:

  • Größe und Form der Terrasse
  • Terrassenbelag
  • Materialien für den Unterbau

Zusätzlich spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • Möglicherweise anfallende Handwerkerleistungen
  • Benötigte Werkzeuge und Maschinen

Die folgenden Tipps liefern Hinweise, um den schlummernden Kosten auf die Schliche zu kommen und  den finanziellen Aufwand für das gesamte Vorhaben besser abschätzen zu können. Gleichzeitig bieten sie konkrete Tricks, mit denen Sie bei der Umsetzung Geld sparen können.

Geradlinige Terrassenform wählen

Form und Größe der neuen Terrasse haben entscheidenden Einfluss auf die Kosten Ihres Gesamtprojektes. Bei einer ausgedehnten Fläche sind Arbeitsaufwand und Materialeinsatz deutlich höher als bei einem begrenzteren Sitzplatz. Hinsichtlich der Form gibt es ebenfalls zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten: Abgestimmt auf das Grundstück, die Ausrichtung und die persönlichen Wünsche sind ovale und geschwungene, halbrunde oder dreieckige Konturen denkbar.

Gradlinige Grundrisse sind jedoch einfacher umzusetzen und damit kostengünstiger als ausgefallene und individuelle Zuschnitte. Einzige Ausnahme ist eine Kies- oder Splitt-Terrasse. Da bei dieser Variante der Belag aufgeschüttet und nicht verlegt wird, sind spezielle Muster nicht zwingend mit höheren Kosten verbunden. 

Eine gradlinige Terrasse mit Holzmoebeln und Sichtschutz aus Holz

Bestehende Bedingungen nutzen

Eine gründliche Bestandsaufnahme der individuellen Bedingungen vor Ort ist eine gute Voraussetzung, unnötige Ausgaben bereits im Vorfeld auszuschließen. Möglicherweise können Sie den Unterbau einer bereits bestehenden Terrasse erneut nutzen. Das minimiert den Arbeitsaufwand, spart Materialien und damit auch Kosten.

Bei einer vorhandenen Holzterrasse kann es beispielsweise sinnvoll sein, lediglich die Dielen zu erneuern und eventuelle Schäden an der Unterkonstruktion auszubessern, um ein ganz anderes Gesamtbild entstehen zu lassen. Es kann sich daher für Sie lohnen, die persönlichen Wünsche und die jeweiligen Baubedingungen in der Planungsphase genau abzuwägen. 

Zwei Menschen verlegen eine Plane auf bestehendem Steinplatten

Haltbarkeit des Belages einkalkulieren

Die Kosten pro Quadratmeter Terrasse bemessen sich anhand der Materialauswahl sowie der Konstruktion des Unterbaus. Hochwertigere Baustoffe und eine stabile Basis verbessern in der Regel die Haltbarkeit des gesamten Projektes, so dass sich die höheren Investitionen langfristig lohnen.

Die Wahl der passenden Beläge und des Fundamentes können Sie am besten anhand der eigenen Ansprüche treffen: Wenn der neue Sitzplatz vor allem günstig und schnell errichtet sein soll, um dort im Liegestuhl zu lesen oder zu zweit zu grillen, dann bietet sich ein Belag aus Lärchen- oder Douglasienholz an. Deutlich langlebiger und robuster sind dagegen Dielen aus WPC oder Harthölzern wie Bambus und Bangkirai.

Für einen repräsentativen Sitzplatz, auf dem regelmäßig Feste mit Freunden oder größere Grillabende geplant sind, kann es dagegen durchaus sinnvoll und langfristig günstiger sein, eine Terrasse aus hochwertigem Feinsteinzeug in gebundener Bauweise anzulegen.   

Daher ist es ratsam, wenn Sie die eigenen Pläne und die spätere Nutzung rechtzeitig in die Kalkulation einfließen lassen.

Vergleich von zwei Terassenbelägen: Naturstein und Holz

Materialmengen genau berechnen

Sobald Sie die Maße der geplanten Terrasse abgesteckt haben, empfiehlt es sich, die nötigen Materialien für Unterbau und Belag zu berechnen. Dazu kommt gegebenenfalls noch spezieller Mörtel zum Verfugen von Fliesen, Pflastersteinen, Stein- oder Betonplatten. Bei der Kalkulation der Mengen ist es besonders wichtig, den Verschnitt der Baustoffe zu berücksichtigen.

Je präziser die Mengen bemessen sind, desto eher können Sie Überschüsse vermeiden und damit die Kosten reduzieren. Bei Verbrauchsmaterialien wie  Schrauben oder Dübeln ist es ebenfalls ratsam, die Verpackungsgrößen oder Stückzahlen dem errechneten Bedarf anzupassen.

Zwei Menschen beraten über die richtige Planung ihrer Terrasse

Maschinen leihen

Damit Sie das Projekt ohne Verzögerungen umsetzen können, sollten die nötigen Maschinen und Werkzeuge passend zu jedem Arbeitsschritt rechtzeitig bereit stehen. Sofern Bohrer oder Rüttelplatte in der eigenen Werkstatt fehlen, können Sie sie möglicherweise bei Verwandten, Freunden oder Nachbarn leihen.

Wenn darüber hinaus weitere Geräte nötig sind, kann es sinnvoll sein, sie für den Terrassenbau zu mieten. Die Kosten-Nutzen-Rechnung können Sie anhand des Anschaffungspreises, der Verwendungsdauer sowie weiterer Einsatzmöglichkeiten bei künftigen Projekten erstellen.

Eine Rüttelplatte zum verdichten von Untergründen als Mietgerät

Lieferung und Lagerung planen

Geld, Zeit und Mühe reduzieren sich, wenn die Bauumgebung der neuen Terrasse frühzeitig in die Planung einfließt. Es lohnt sich beispielsweise, die Orte für die Anlieferung der Baumaterialien sowie deren Lagerung festzulegen und für die Lieferanten entsprechend zu beschildern. Für die Verarbeitung des Materials sollte dabei noch ausreichend Platz zur Verfügung stehen.

Eine möglichst einfache Zufahrt zur Baustelle spart zusätzlich Zeit bei der Anlieferung und beim Abtransport. Denn sofern schwere Steinplatten oder Splitt für die Unterkonstruktion zunächst weite Strecken zum Einsatzort zurücklegen müssen, verzögert das den Gesamtprozess und erhöht auch die Kosten, falls Fachleute den Bau unterstützen.

Baumaterial wird mit einem Kran direkt in den Garten angeliefert

Die eigenen Fähigkeiten einschätzen

Damit der Bau der neuen Terrasse ohne zusätzliche Kosten gelingt, ist es hilfreich, wenn Sie das eigene handwerkliche Geschick realistisch einschätzen. Vor dem Baubeginn ist es ein entscheidender Vorteil, wenn Sie sich über alle Arbeitsschritte und die damit verbundenen Anforderungen genau informieren. Dann können Sie besser planen, bei welchen Abschnitten die Unterstützung von Freunden, Familienmitgliedern oder Fachleuten nötig ist.

Fehler oder nicht fachgerecht ausgeführte Arbeiten während des Bauprozesses können mitunter gravierende Folgen haben und hohe Kosten verursachen. Es zahlt sich daher nicht aus, bei Helfern und Fachkräften zu sparen. Unterstützung bei der Umsetzung können beispielsweise die MachbarMacher bieten. Sie lassen sich ganz unkompliziert auch für einzelne Arbeitsschritte innerhalb des Projektes buchen.

Ein Mann hilft einem anderen Mann beim Bau seiner Terrasse

Erdaushub wiederverwenden

Überschüssige Baustoffe wie beispielsweise die Erde vom Aushub der Terrassenfläche können Sie zwischenlagern und für weitere Bauprojekte im Garten weiterverwenden. Damit lassen sich später möglicherweise Wege, Mauern oder ein Teich anlegen. Das spart die Kosten für Abtransport, Entsorgung und erneute Anschaffung.

Ein Mensch hebt mit einer Schaufel Erde aus

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