
Terrassenbelag: Kies und Splitt im Vergleich
Kies und Splitt sind eine robuste, vielseitige und kostengünstige Grundlage für den persönlichen Platz im Grünen. Die feinen Unterschiede zwischen beiden Terrassenbelägen macht der direkte Vergleich deutlich.
Welcher Kies ist der richtige für die Terrasse?
Als Naturmaterialien fügen sich Kies und Splitt harmonisch in den Garten ein und schaffen einen fließenden Übergang zu den Pflanzen rund um die Terrasse. Gleichzeitig ist das locker aufgeschüttete Material im Gegensatz zu dem Verlegen von Terrassenplatten äußerst variabel: Oval oder geschwungen, halbrund oder mehreckig – der neue Sitzplatz kann besonders ausgefallene Umrisse annehmen.
Durch die Zwischenräume der einzelnen Steinchen kann Regenwasser mühelos in den Untergrund versickern, der Belag ist daher auch für Flächen geeignet, die unversiegelt bleiben sollen. Somit musst du bei Kiessteinen als Untergrund auch keine Fugen wie bei Terrassenplatten versiegeln oder generell Platten verlegen.
Ähnlich durchlässig ist auch Splitt als Untergrund, obwohl die einzelnen Körnchen etwas enger miteinander verzahnt sind. Die feinen Unterschiede zwischen beiden Belägen sind im folgenden Text übersichtlich aufbereitet.
Kies oder Splitt – die wichtigsten Fakten auf einen Blick
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| Kies | |
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| Kies | |
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| Kies | |
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| Kosten | |
| Kies | ab ca. 16 €/m² |
| Splitt | ab ca. 16 €/m² |
| Kies | Splitt | |
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| Projektanspruch | ||
| Pflegeaufwand | ||
| Haltbarkeit | ||
| Kosten | ab ca. 16 €/m² | ab ca. 16 €/m² |
Kies und Splitt im Detailvergleich
Kies und Splitt als Untergrund unterscheiden sich lediglich im Detail, sind sich aber in vielen ihrer Eigenschaften sehr ähnlich: Grundsätzlich heizen sich dunkle Sorten bei intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer schneller auf. Helle Steine machen dagegen Verunreinigungen wie Grünbelag eher sichtbar.
Die Größe ist ebenfalls entscheidend: Kleine Körnungen ermöglichen einen sicheren Auftritt und geben ähnlich wie verlegte Terrassenplatten auch Tisch und Stühlen Halt. Im Vergleich zu größeren Formen lagert sich in den Zwischenräumen jedoch schneller eine Humusschicht ab, die Unkraut aller Art einen Nährboden bietet. Doch auch in den Fugen von Terrassenplatten sammelt sich nach der Verlegung schnell Unkraut an.
Bei einer Reinigung mit dem Laubsauger sind kleinere Steine mehr gefährdet, da sie von dem Gerät angezogen werden. Außerdem verfangen sie sich schneller in Schuhsohlen oder anderen Zwischenräumen und finden sich schließlich besonders bei Gefällen auf den benachbarten Grünflächen oder in angrenzenden Flächen wieder. Terrassenplatten und Fugen können mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden, jedoch empfiehlt es sich nicht, den Kies oder Splitt mit diesem Gerät zu reinigen, da der Untergrund so schneller absacken kann und Platten nach der Verlegung dem Druck eher standhalten.
Von Schnee und Eis lassen sich Kies und Splitt dagegen unabhängig von der Größe gleichermaßen schwierig befreien.
Zierkies und Ziersplitt für Terrasse und Garten
Zierkies

Zierkies stammt meist aus dem Sediment fließender Gewässer. Dort sind die Ablagerungen durch das Wasser ständig in Bewegung, lassen sich streckenweise mitreißen und schleifen sich dabei ihre Ecken und Kanten ab. Als Feinkies gelten Steinchen mit einer Größe von 2 mm bis 6,3 mm, Grobkies besteht aus 20 mm bis 63 mm dicken Einzelkörnungen und Mittelkies liegt mit 6,3 mm bis 20 mm genau dazwischen.
Neben naturbelassenem Kies ist auch nachträglich abgerundetes Material erhältlich, das sich besonders für Terrassen empfiehlt, auf denen sich Kinder oder Haustiere bewegen. Gartenmöbel bekommen durch eine feinere Körnung einen stabilen Stand, in Randbereichen oder angrenzenden Beeten sind dagegen gröbere Steine ein Blickfang. Kies muss im Gegensatz zu Terrassenplatten nicht aufwendig verlegt werden. Auch das Bearbeiten der Fugen ist bei den Platten notwendig, bei Kies müssen keine Fugen versiegelt werden.
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| Nachteile | |
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Ziersplitt

Ziersplitt ist ebenfalls ein Naturprodukt, das einfach im Garten verlegt werden kann. Im Unterschied zum Kies erhält er seine Größe und Form jedoch nicht im Laufe eines natürlichen Prozesses, sondern ist wie Terrassenplatten das Ergebnis einer industriellen Verarbeitung. Dabei zerkleinern Maschinen Bruchsteine auf Korngrößen zwischen 2 mm und 32 mm. Diese nachträgliche Bearbeitung des ursprünglichen Materials hat zur Folge, dass Ziersplitt als Untergrund feiner und scharfkantiger ist als Zierkies. Im Gegensatz zu Platten müssen diese Steine nach Erwerb jedoch nicht mehr zugeschnitten werden, um sie optimal zu verlegen.
Aus den unterschiedlichen Gesteinsarten und ihrer Herkunft resultiert gleichzeitig die große Auswahl unterschiedlicher Farben und Formate. Damit bietet der Splitt zahlreiche Möglichkeiten zu einer optisch abwechslungsreichen Gestaltung von Terrassen, Wegen, Beet- oder Teicheinfassungen. Damit Tische und Stühle auf dem neuen Sitzplatz standfest bleiben, empfiehlt sich eine eher feinere Körnung. Auch bei Ziersplitt müssen keine Fugen bearbeitet oder Platten verlegt werden.
| Vorteile | |
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| Nachteile | |
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| Vorteile |
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| Nachteile |
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Stabile Unterkonstruktion für Kies und Splitt

Die kleinen Steine brauchen genau wie Terrassenplatten eine solide Unterkonstruktion, damit sie langfristig belastbar bleiben und nicht im Untergrund aufgrund eines Gefälles oder durch Einwirkungen von Wasser verschwinden. Ein spezielles Gitter mit Honigwabenstruktur verhindert, dass Kies oder Splitt verrutschen oder bei Gefällen und nach einem Regenguss tief in den Boden einsacken.
Die Fläche lässt sich anschließend auch etwas leichter pflegen, Laub und andere Verunreinigungen sind besser zu beseitigen. Es müssen keine Fugen von Unkraut befreit werden, die Steine sollten lediglich mit einem Wasserschlauch abgespritzt und mit einer Harke durchmischt werden.
Formschöne Einfassungen für Kies- und Splittflächen

Eine stabile Einfassung von Wegen, Terrassen oder Sitzplätzen trägt ebenfalls dazu bei, Kies und Splitt in der vorgesehenen Form zu halten. Sofern die Begrenzung etwas erhöht sein soll, ist das Verlegen von Randsteinen oder Pflastersteinen aus Naturstein oder Beton die richtige Wahl. Für einen ebenerdigen Saum empfiehlt es sich, Natur- oder Betonpflastersteine zu verlegen. Die Materialien für die Einfassung sind in unterschiedlichen Höhen, Breiten und Farben erhältlich. Damit kannst du entweder ein einheitliches Gesamtbild schaffen oder einen bewussten Kontrast setzen.







