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Offene Rollabdeckung an Pool

Eine Poolabdeckung kann Schmutz fernhalten, die Wärme im Schwimmbecken bewahren und verhindern, dass Kinder und Haustiere in den Pool hineinfallen. Wir stellen dir verschiedene Arten von Poolabdeckungen sowie ihre Vor- und Nachteile vor.

Abdeckplanen

Halb entfernte Solarfolie auf kleinem Gartenpool

Die günstigste Möglichkeit, deinen Pool abzudecken, ist die Nutzung einer Abdeckplane. Hier allerdings gibt es große Unterschiede – sowohl preislich als auch in Bezug auf die Leistung. Die schlichteste Variante sind PE-Poolplanen. Diese schützen den Pool allerdings lediglich vor herabfallendem Laub oder ähnlichen gröberen Verschmutzungen und haben den großen Nachteil, dass sie ihn weder kinder- noch tiersicher machen.

Da bodengleiche Pools eine besondere Gefahr für Kinder und Haustiere darstellen, ist hier eine Sicherheitsabdeckung anzuraten. Hierfür sind deutlich stabilere Abdeckplanen erhältlich, die entweder mit Hilfe eines Spanngurts und Haken oder aber eines Unterbaus aus Aluminium-Stangen am Boden um den Pool befestigt wird. Auf diese Weise kann die Plane bei Benutzung des Pools einfach entfernt und mit der Hand oder einem motorisierten Aufroller entfernt werden. Achte bei der Wahl deiner Abdeckplane darauf, dass sie nach der französischen Sicherheitsnorm NF P 90-308 als kindersicher eingestuft ist.

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Solarfolien

Solarfolien haben gegenüber herkömmlichen Planen den Vorteil, dass sie den Pool nicht nur vor Verschmutzungen schützen, sondern ihm gleichzeitig stromlos einheizen. Hierfür nutzen sie die Kraft der Sonne, deren Energie sie in Wärme für dein frühsommerlich kühles Poolwasser umwandeln. Der Trick dabei ist ihre Struktur: Während herkömmliche Folien glatt sind, ist eine Solarfolie anders aufgebaut. Zwar ist ihre Oberseite glatt, ihre Unterseite aber ist mit Noppen besetzt, die mit Luft gefüllt sind und die darin gespeicherte Sonnenwärme von der Folie ans Wasser weitergeben.

Erfahre mehr zur Funktion von Solarfolien

Aufblasbare Folien

Ebenfalls mit einer Isolationsschicht aus Luft arbeitet die aufblasblare Poolabdeckung. Es handelt sich dabei um eine Doppelplane, die du ansonsten wie eine gewöhnliche Poolabdeckung handhaben kannst. Im aufgepumpten Zustand hat sie zusätzlich zur Wärmeisolation zudem den Vorteil, dass sie sich in die Höhe wölbt, sodass sich kein Regen, Schnee oder Schmutz auf der Folie absetzen kann. Da das Aufpumpen je nach Größe des Pools eine Menge Zeit in Anspruch nehmen kann, empfiehlt sich hier die Nutzung eines elektrischen Gebläses.

Rollladenabdeckung

Nahaufnahme von eingefahrener Rollabdeckung an Pool

Entweder per Hand oder motorisiert betrieben sind Rollladenabdeckungen am Pool fest integriert. Hier sind an einem Ende des Pools auf diesen passgenau zugeschnittene Lamellen auf einer Rolle aufgewickelt, die zur Abdeckung ausgefahren werden können, sobald der Pool nicht mehr benutzt wird. Auf diese Weise eignen sie sich sowohl dazu, den Pool vor Schmutz zu schützen als auch dazu, die vorhandene Wasserwärme zu halten. Zudem sind die meisten Rollladenabdeckungen kindersicher. Allerdings kommt diese Abdeckvariante lediglich für rechteckige Pools infrage.

Poolüberdachungen

Geöffnete, festinstallierte Poolüberdachung über ebenerdigem Gartenpool

Eine weitere fest installierte Möglichkeit der Poolabdeckung ist eine Poolüberdachung. Mit dieser verwandelst du deinen Gartenpool quasi in eine Schwimmhalle. Die Überdachung lässt sich in der Regel entweder anheben oder zurückschieben, um an wärmeren Tagen den Pool freizulegen; an kälteren hilft ihre gewächshausähnliche Beschaffenheit beim Erwärmen des Wassers und beim Beibehalten der Wassertemperatur. Auch gegen das Hineinfallen von Kindern und Haustieren in den Pool schützt eine Überdachung, da diese in der Regel über eine abschließbare Tür verfügt.

Begehbare Poolabdeckungen

Wenn du genügend Platz um deinen Pool herum hast, gibt es zudem die Möglichkeit, dir mit einem Schienensystem eine begehbare Poolabdeckung zu bauen. Der Vorteil hierbei ist, dass du die Fläche deines Pools nutzbar und sicher machst, wenn er gerade nicht genutzt wird, und du zudem frei in deiner Gestaltung bist, was Form, Maße und Wahl des Untergrunds angeht. Auf diese Weise wird deine Poolabdeckung Teil deiner Gartengestaltung, ähnlich einer Terrasse.

Winterabdeckungen

Abgedeckter, verschneiter Garten-Pool im Winter

Je nach Wahl der Abdeckung für den Sommer benötigst du für die Wintermonate noch eine spezielle Winterabdeckung. Auch diese sollte kindersicher und lasttragend sein. Achte darauf, dass du Schneelasten oder Regenpfützen, wenn sie sich auf deiner Abdeckung gesammelt haben sollten, regelmäßig entfernst, damit deine Abdeckung lange ihren Zweck erfüllt.

Pool kindersicher machen

Pool mit Sicherheitszaun für Kinder und Haustiere in Garten

Zwar hilft eine Poolabdeckung dabei, den Gartenpool für Kinder oder Haustiere ungefährlicher zu machen, trotzdem solltest du noch weitere Dinge beachten, wenn du einen Pool im Garten hast – zumal eine gewöhnliche Abdeckplane nicht als Kindersicherung des Schwimmbeckens fungieren kann. Am wichtigsten ist, dass du Kinder und Tiere niemals unbeaufsichtigt in der Nähe des Pools spielen lasst. Sprich die möglichen Gefahren, die ein Pool birgt, zudem bei Kindern an und bring ihnen so früh wie möglich das Schwimmen bei. Auch ein hoher Aufstell-Pool, dessen Leiter entfernt werden kann, sodass Kinder und Tiere nicht von außen hineingelangen können, oder eine Umzäunung sind weitere mögliche Sicherheitsmaßnahmen. Mach dich für den Ernstfall unbedingt mit den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen im Falle eines Badeunfalls vertraut – zum Beispiel bei der DLRG oder dem Deutschen Roten Kreuz.

Pool planen und gestalten mit dem Gartenplaner

Wenn du bei der Gestaltung deines Wunschpools Hilfe benötigst, lass dich kostenlos vom OBI Gartenplaner beraten.

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