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Winterharte Stauden pflanzen und pflegen

Zuletzt aktualisiert: 31.08.20204 Minuten
Eine winterharte Staude, Steppen-Salbei.

Mit winterharten Stauden bringst du langlebige und pflegeleichte Pflanzen in deinen Garten – wann du die Stauden einpflanzt und wie du sie richtig pflegst, erfährst du hier.

Wann werden winterharte Stauden gepflanzt?

Winterharte Stauden sind mehrjährig wachsende Pflanzen, die keine verholzenden Triebe ausbilden. Pflanze die Stauden entweder im Frühjahr oder im Herbst. In diesen Jahreszeiten ist das Wetter in der Regel mild und die Pflanzen benötigen dank der üblichen Regenfälle wenig zusätzliches Wasser. Wenn Sie Ihre Stauden im Frühjahr pflanzen, haben diese meist schon im Sommer oder Herbst desselben Jahres ihre erste Blütezeit. Stauden, die du im Herbst anpflanzt, entwickeln starke Wurzeln für den Winter und tragen im Folgejahr in der Regel prächtige Blüten. Wurzelnackte Stauden ohne Topfballen pflanzt du direkt ein.

Im Winter ziehen die Gewächse ihre oberirdischen Pflanzenteile ein oder lassen sie absterben – im Frühjahr treiben die Stauden dann von alleine wieder aus. 

Winterharte Stauden lohnen sich vor allem für Hobbygärtner, die wenig Zeit für die Pflege und Überwinterung des Gartens haben, da sie von Jahr zu Jahr üppiger wachsen und dabei recht pflegeleicht bleiben.

Standort- und Bodenbedingungen

Garten-Bergenie, eine winterharte Staude mit prächtigen Blüten.

Bevor du winterharte Stauden pflanzt, gilt es, den passenden Standort auszuwählen. Sonnige Standorte werden beispielsweise von Rittersporn, Schleierkraut, Chinaschilf und Fetthenne bevorzugt. Stehen diese Pflanzen nicht in der Sonne, wachsen sie nur kümmerlich und tragen wenige Blüten. Andere Sorten bevorzugen hingegen eher halbschattige oder schattige Standorte. Dazu zählen Akeleien, Christrosen, der Fingerhut und Bergenien. Informiere dich schon beim Kauf deiner winterharten Stauden nach dem besten Standort für die jeweilige Sorte. Viele Stauden sind jedoch recht anspruchslos und gedeihen sowohl an sonnigen als auch halbschattigen Plätzen sehr gut.

Winterharte Stauden sind regelrechte Überlebenskünstler. Sorten wie das Fingerkraut oder die Heidenelke gedeihen besonders gut auf trockenen und mageren Böden, während Katzenminze oder Sonnenhut sich gut an heiße Sommerstandorte angepasst haben. Niedrige winterharte Stauden wie Bartnelken und Bergenien kannst du als Einfassungen für Beete verwenden, höhere Stauden wie der Bärenklau dürfen auch zwischen Laubgehölzen stehen.

Winterharte Stauden anpflanzen

Kleinblättriges Immergrün im Garten gepflanzt.

Kleinblättriges Immergrün – zu dieser Staude im OBI Online-Shop.

Stauden im Pflanztopf kannst du von Frühjahr bis Herbst pflanzen. Sie sind zwar generell recht pflegeleicht, stellen an den Boden, in dem sie mehrere Jahre verbringen sollen, allerdings doch einige Ansprüche.

Vor der Pflanzung gräbst du den Boden mit einer Grabegabel etwa 25 cm tief um und entfernst das Wurzelunkraut sorgfältig. Stark verdichtete oder verunkrautete Erde tauschst du idealerweise komplett aus. Beim Auflockern der Erde kannst du gleich Kompost untermischen. Lehmiger Boden neigt zu Staunässe und ist nicht gut für das Wachstum der Stauden. Lockere ihn daher mit Sand auf und erleichtere so den Wasserabfluss. Wässere die trockenen Wurzelballen der Stauden vor dem Einpflanzen gründlich.

Die Pflanzen setzt du dann so in die Erde, dass die Oberfläche des Ballens mit der Erdoberfläche auf einer Höhe liegt. Setze die Stauden nicht zu tief, um den Wachstumsvorgang nicht zu behindern.

Achte beim Pflanzen verschiedener Sorten darauf, dass die Farben, der Zeitpunkt der Blüte und vor allem die Wuchshöhe miteinander harmonieren. So eignen sich Bodendecker-Stauden wie das Fingerkraut oder das Immergrün beispielsweise besonders im Übergang zu Rasenflächen oder unter Bäumen und Sträuchern. Wichtig ist, dass du die Pflanzabstände der Arten beachtest. Ein geschlossener Bestand, bei dem sich die Blätter benachbarter Stauden leicht berühren, ist ideal. Setze die Pflanzen möglichst so, dass sich der Bestand spätestens bis zum zweiten Jahr geschlossen hat.

Stauden winterfest machen

Winterharter Schnee-Felberich neben einer Gartenbank.

Herbstblühender Schnee-Felberich – zu dieser Staude im OBI Online-Shop.

Die meisten Stauden benötigen keinen besonderen Winterschutz, da sich ihre überirdischen Pflanzenteile in der kalten Jahreszeit zurückziehen oder absterben. Einige winterharte Stauden wie das Pampasgras vertragen Feuchtigkeit weniger gut. Bündle diese Pflanzen unterstützend an den Blättern und fixiere das Ganze dann mit Bindschnur oder Bindedraht. So rinnt der Regen außen an der Pflanze entlang und im Inneren entsteht keine Fäulnis. Um die Wurzeln des Pampasgrases schichtest du als Schutz am besten zusätzlich Laub auf – um Staunässe zu verhindern, sollte der Boden dafür aber gut aufgelockert sein.

Empfindlichere Pflanzen wie die Fuchsie oder der Provence-Lavendel sind in unseren Breiten nicht wirklich winterhart. Schütze sie in der kalten Jahreszeit mit einer Schicht aus Tannenreisig oder Fichtenzweigen.

Beachte außerdem, dass deine Stauden auch im Winter etwas Wasser benötigen – die Menge ist aber wesentlich geringer als in den wärmeren Monaten. Stauden, die unter Wassermangel leiden, sind leicht an den eingerollten Blättern zu erkennen. Gieße deine Stauden am besten vor dem ersten Frost.

Pflegetipps für deine Stauden

  1. Verwende Mulch. So musst du weniger bewässern, da die Feuchtigkeit länger gespeichert wird.
  2. Nutze statt Dünger lediglich ein wenig Kompost.
  3. Ein Rückschnitt ist nur dann nötig, wenn dir die Stauden zu stark wuchern oder sie zu faulen beginnen. Dann gilt: Zwei Handbreit über dem Boden stehenlassen.
  4. Gräser wie Chinaschilf oder Rutenhirse lässt du idealerweise unbeschnitten. Sie entfalten ihre volle Pracht erst am Jahresende und sind unbeschnitten besser vor Frost geschützt.
  5. Entferne welke Blätter nur, wenn nötig. Sie dienen im Winter als natürlicher Kälteschutz.

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