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Rosen als Dekoelement

Rosen zieren viele Gärten, Terrassen und Balkone. Wenn du deine Rosen rechtzeitig vor dem Verblühen trocknest, kannst du sie zudem noch eine lange Zeit als attraktive Dekoelemente im Wohnraum nutzen. Auch die Blüten eines Rosenstraußes bieten sich unter anderem für ein dekoratives Potpourri an.

Erfahre im Folgenden, welche Rosensorten sich für die Trocknung empfehlen und auf welche Weise du deine Rosen trocknen kannst.

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Rosen trocknen: diese Sorten eignen sich

Besonders gut zum Trocknen machen sich Duftrosen mit stark gefüllten Blüten. Sie stammen meist aus der Gruppe der Edelrosen oder der Englischen Rosen. Kleine getrocknete Sträuße bindest du zum Beispiel aus gefüllten Beetrosen.

Willst du Rosen trocknen, schneide sie in den frühen Morgenstunden ab. Achte dabei auf einen trockenen Tag. Zur Konservierung verwendest du nur einwandfreie und voll erblühte Rosen.

Rosen an der Luft trocknen

Rosen hängen kopfüber, um zu trocknen.

Kopfüber aufgehängt trocknest du deine Rosen an der Luft. Hänge sie in einen möglichst dunklen, gut belüfteten Raum.

Eine weitverbreitete Methode, um Rosen zu trocknen, ist die Lufttrocknung. Diese Variante braucht allerdings einiges an Zeit. Als Erstes entfernst du die Blätter an den Stielenden. Im nächsten Schritt bindest du die Rosen zusammen. Verwende dafür ein Gummiband. Binde aber nicht mehr als zehn Stiele zusammen.

Anschließend hängst du die Bündel kopfüber auf. Wähle dafür einen Raum, der gut belüftet, trocken und dunkel ist. Dafür eignet sich zum Beispiel der Dachboden oder der Heizungskeller.

Die Dunkelheit ist wichtig, damit deine getrockneten Rosen ihre Blütenfarbe behalten. Je dunkler es ist, desto kräftiger bleibt die Farbe. Achte beim Trocknen darauf, dass die Rosen weit genug voneinander entfernt hängen. Ist der Abstand zu gering, bewegt sich die Luft zwischen ihnen nicht gut genug.

Nach 10 bis 30 Tagen sind die Rosen getrocknet. Die Dauer hängt von der Blütenfülle und der Stiellänge ab. Du kannst die Rosenstiele auch mit Wäscheklammern an einer Schnur befestigen.

Rascheln die Rosen, haben sie sämtliche Feuchtigkeit verloren. Sie sind dann vollständig getrocknet.

Rosen trocknen mit Salz oder Silicagel

Willst du die Rosen auf eine andere Art trocknen, greifst du zu Trockensalz oder Silicagel in Pulverform. Bei dieser Variante bleibt die natürliche Farbe erhalten.

Behandelst du deine Rosen mit diesen Mitteln, brauchst du einen großen Behälter. Er sollte luftdicht verschließbar sein. Streue als Erstes etwas Trockensalz oder Silicagel auf den Boden des Gefäßes. Anschließend legst du die eingekürzten Blütenköpfe hinein. Bedecke diese nun mit Salz oder Pulver. Die Blumen sollten nicht mehr sichtbar sein.

Verschließe den Behälter. Stelle ihn an einen trockenen und warmen Platz. Die Rosen sind nach drei bis fünf Tagen getrocknet.

Rosen trocknen mit Glycerin

Rosen lassen sich auch mit Glycerin trocknen. Dieses bekommst du in der Regel in der Apotheke. Auf ähnliche Weise trocknest du auch Hortensien.

Um die Rosen länger haltbar zu machen, schneidest du zunächst die Stiele schräg an. Stelle sie dann in ein Gefäß mit einer Glycerin-Wasser-Mischung. Das Verhältnis ist 1:2. Am besten eignet sich ein Gemisch aus 100 ml Glycerin und 200 ml Wasser. Die Lösung gelangt über die angeschnittenen Stiele bis in die Blüten. Nach einigen Tagen ist das Wasser verdunstet. Die Rosen haben das Glycerin aufgenommen. Dadurch bleiben die Blüten haltbar.

Die Blumen sind fertig getrocknet, wenn kleine Tropfen aus den Blütenblättern austreten. Die Methode konserviert nicht nur die Farbe, sondern auch die Beschaffenheit der Rosenblüten.

Rosenblüten für Potpourris trocknen

Duftpotpourri mit Rosenblättern und anderen Bestandteilen

In einem Duftpotpourri machen sich getrocknete Rosen ausgezeichnet. Trockne die Blütenblätter hierfür einzeln an der Luft.

Potpourris aus Rosenblütenblättern und Rosenknospen sind besonders beliebt. Dafür eignen sich vor allem Duftrosen. Die Blütenblätter trocknest du an der Luft. Lege sie auf ein Zeitungspapier nebeneinander. Alternativ verwendest du dafür ein Baumwolltuch.

Damit die Luft sich gut bewegt, brauchst du eine geeignete Unterlage. Nimm dafür ein feines Drahtgitter. Die Rosen legst du an einen dunklen, luftigen und trockenen Platz.

Statt Zeitungspapier oder einem Baumwolltuch kannst du auch Backpapier nutzen. Lege dieses auf einem Backblech aus. Anschließend trocknest du die Rosen im Backofen. Je nach Größe lässt du sie für fünf bis sechs Stunden im Ofen. Halte die Temperatur bei 50 °C bis 60 °C. Die Ofentür lässt du einen Spalt geöffnet. Kontrolliere die Blüten regelmäßig. Sie dürfen nicht verbrennen.

Sind deine Rosen trocken, gibst du ein wenig Rosenöl auf die Blüten. Diese bewahrst du später in Dosen, Einmachgläsern, Säckchen oder flachen Schalen auf. Erwärme im Winter das Potpourri, um den Duft der Rosen zu verstärken.

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FAQ – Fragen und Antworten zum Rosen trocknen

Grundlagen zum Trocknen von Rosen

Konservierungstipps und Nutzungsmöglichkeiten

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