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Blühende Englische Rose

Englische Rosensorten sind unter Gärtnern besonders beliebt. Wir zeigen dir, welche Besonderheiten die Pflanzen mit sich bringen und welche Sorten sich für den Garten eignen.

Was macht Englische Rosen besonders?

Englische Rosen sind noch eine vergleichsweise junge Rosenklasse. Es gibt sie erst seit den 1970er-Jahren. Ihre Züchtung geht zurück auf den Engländer David Austin.

Englische Rosensorten sind sehr robust und daher wenig anfällig für Krankheiten. Ein weiteres Merkmal sind ihre schalen- oder rosettenförmigen Blüten. Sie sind üppig gefüllt und verströmen einen intensiven Duft.

Allerdings haben die englischen Züchter rund um David Austin kein Monopol auf Englische Rosen. Auch viele Züchter aus Deutschland und Frankreich bringen Neuheiten auf den Markt.

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Empfehlungen für Englische Rosen

Englische Rose „Charles Darwin“

Die Englische Rose „Charles Darwin“ verschönert deinen Garten mit ihren gelben Blüten.

Da Englische Rosen so beliebt sind, ist die Anzahl der Sorten in den letzten Jahren stark angestiegen. Die richtige Rose für den eigenen Garten zu finden, ist daher nicht ganz einfach. Du solltest bei der Auswahl auf den Standort achten, denn nicht jede Rose ist für jeden Platz gleich gut geeignet.

Es gibt aber einige Englische Rosen, die für das Klima hierzulande geeignet sind:

„Charles Darwin“ mit gelber Blüte ebenso wie „Graham Thomas“. Wer Gelb und Orange mag, kann auch zu „Golden Celebration“, „Charlotte“, „The Pilgrim“ oder „Teasing Georgia“ greifen.

Englische Rosen in Rosa sind zum Beispiel „Mary Rose“, „Heritage“, „Geoff Hamilton“ und „The Mayflower“. Ein tiefes Rot oder Purpur ist für die Sorten „The Prince“, „Sophy’s Rose“, „LD Braithwaite“ und „Wenlock“ charakteristisch.

Besonders edel sehen purpurfarbene Rosen übrigens mit violetten Begleitpflanzen aus. Dafür sind Stauden wie der Steppen-Salbei (Salvia nemorosa „Mainacht“) oder Storchschnabel geeignet.

Empfehlenswerte Beispiele für Englische Rosen aus Deutschland sind die „Nostalgierosen“ (Tantau) aus den Bauerngärten Schleswig-Holsteins, die „Märchenrosen“ (Kordes). Die „Malerrosen“ (Delbard) mit mehrfarbigen Blütenblättern stammen aus Frankreich.

Der richtige Standort

Auch eine robuste Rose benötigt einen optimalen Standort. Der Platz sollte sonnig und gut durchlüftet sein. So trocknen die Blätter nach einem Regenschauer schnell wieder ab. Dadurch vermeidest du Pilzkrankheiten. Der Standort sollte nicht allzu trocken sein. Das kann Spinnmilben zur Folge haben.

Achte auch auf ausreichend Platz. Rechne eine Breite von gut 1 m ein. Begleitstauden sind am besten im Abstand von etwa 50 cm aufgehoben. Diese sollten auf jeden Fall ähnliche Ansprüche an den Boden und die Pflege haben wie die Rosen. So ist Salbei ebenso sonnenliebend und daher ein idealer Begleiter für Rosen.

Es gibt auch starkwüchsige Englische Rosen. Dazu gehört die „Crown Princess Margareta“. Du kannst sie wie eine Kletterrose ziehen.

Blüten an Englischen Rosen

Englische Rosen brauchen einen sonnigen und gut durchlüfteten Platz im Garten. Dann entwickeln sie sich besonders üppig.

Englische Rosen schneiden

Englische Rosensorten sind in der Regel öfter blühend. Sie treiben also immer wieder neue Knospen. Damit das so bleibt, entfernst du die verwelkten Blüten regelmäßig. Du kappst die Blütenstände mithilfe einer Gartenschere oberhalb der Blattachsel.

Darüber hinaus wachsen Englische Rosen sehr stark. Jedes Frühjahr, wenn die Forsythien blühen, schneidest du sie daher zurück. Sonst wuchern sie und verholzen mit der Zeit. Dabei kürzt du die kräftigen Triebe um ein Drittel. Schwächere schneidest du stärker zurück, etwa um zwei Drittel. Sind Triebe krank oder abgestorben, entfernst du sie bodennah.

Jüngere Pflanzen schneidest du in den ersten zwei Jahren dagegen nur leicht zurück. Das regt den Austrieb an. Danach ist die Rose angewachsen und du kannst sie stärker zurückschneiden.

Englische Rosen werden geschnitten

Englische Rosen brauchen einen regelmäßigen Schnitt. So bleiben sie gesund und behalten ihre schöne Form.

Weitere Pflegetipps für Englische Rosen

Englische Rosen dürfen nicht austrocknen. Das gilt vor allem für Jungpflanzen. Wenn es im Sommer heiß und trocken ist, wässerst du sie daher regelmäßig. Auch ältere, gut eingewachsene Rosen benötigen diese Wassergaben.

Gieße dabei nicht nur oberflächlich, sondern richtig intensiv. Das Wasser sollte die tiefen Wurzeln erreichen. Experten rechnen mit etwa 5 l pro Strauchrose. Achte dabei darauf, dass du das Laub nicht nass machst. Trocknet es nicht schnell genug ab, können Pilzkrankheiten entstehen.

Zweimal im Jahr werden Englische Rosen gedüngt. Der erste Zeitpunkt ist der Beginn des Austriebs, in der Regel Ende März. Der zweite Zeitpunkt ist das Ende der Blütezeit, etwa Ende Juni. Gute Dienste leistet hier auch ein Langzeitdünger.

Krankheiten und Schädlinge

Sternrußtau an einem Rosenblatt

Sternrußtau sorgt für dunkle Flecken auf den Blättern. Unbehandelt fallen sie später ab.

Der richtige Standort beugt vielen Krankheiten und Schädlingen an Englischen Rosen vor. Pflanzt du darüber hinaus abwechslungsreiche Begleiter, zieht das entsprechende Nützlinge an. So fressen Marienkäfer und ihre Larven viele hundert Blattläuse während ihrer Lebenszeit. Auch die Larven der Schwebfliege fressen Läuse.

Findest du Larven der Rosen-Blattrollwespe, sammelst du diese am besten per Hand ab. Zwar gibt es auch chemische Mittel dagegen, diese solltest du jedoch nur im Notfall einsetzen.

Mehltau ist eine Pilzkrankheit. Ihn erkennst du an einem mehlig-weißen Belag auf Blättern und Blüten. Auch Sternrußtau gehört zu den Pilzkrankheiten. Typisch für ihn sind violett-schwarze Flecken auf der Oberfläche der Blätter. Die Flecken laufen sternförmig aus, daher der Name. Bekämpfst du den Sternrußtau nicht, werden die Blätter gelb und fallen ab.

Ebenfalls von Pilzen hervorgerufen wird der Rosenrost. Zu erkennen ist die Krankheit an orange- bis rostfarbenen, stäubenden Sporenlagern auf der Blattunterseite.

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