
Alles rund um Ziersträucher
Mit welchen Ziersträuchern du deinen Garten das ganze Jahr über optisch bereicherst, wie du den richtigen Standort für verschiedene Sorten wählst und wie du die Sträucher richtig pflegst, erfährst du hier.
Was sind Ziersträucher?
Ziersträucher sind Gehölze, die einen buschigen Wuchs haben. Im Gegensatz zu Bäumen haben sie meist mehrere Triebe und keinen einzelnen Stamm. Mit einer Höhe von sechs bis acht Metern bleiben Ziersträucher von Natur aus niedriger als Bäume.
Für den heimischen Garten gibt es eine Vielzahl an Ziersträuchern für jeden Standort und jeden Verwendungszweck. Damit du die passenden Ziersträucher für deinen Garten auswählst, erfährst du hier alles zu den wichtigsten Merkmalen von beliebten Sorten.
Der richtige Standort für Ziersträucher

Damit sich Ziersträucher im Garten optimal entwickeln und du lange Freude an den Pflanzen hast, lohnt es sich, ein paar Grundlagen zu den verschiedenen Sorten zu kennen und zu beachten.
So bestimmt beispielsweise der Standort den Strauch und das Gehölz, nicht umgekehrt. Schattensträucher wie Rhododendren verbrennen förmlich in der prallen Sonne. Sonnenanbeter wie der Sommerflieder dagegen verkümmern im Schatten. Nur wenn der Standort zum Zierstrauch passt, fühlt die Pflanze sich wohl, wächst und blüht. Bekommt der Standort mehr als sechs Stunden Sonne am Tag – auch in der Mittagszeit – ist er ideal für Sträucher, die es gerne sonnig haben. Bei drei bis fünf Stunden Sonne am Tag ist der Standort halbschattig. Wenn an weniger als drei Stunden pro Tag die Sonne auf den Boden scheint, ist der Standort schattig.
Auch auf die Bodenbeschaffenheit kommt es beim Zierstrauch an. Für trockene, feuchte und nasse Böden gibt es jeweils eine große Auswahl passender Ziersträucher.
| Ziersträucher für die Sonne |
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| Ziersträucher für den Halbschatten und Schatten |
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| Ziersträucher für die Sonne | Ziersträucher für den Halbschatten und Schatten |
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Ziersträucher als Heckenpflanzen

Ziersträucher bieten nicht nur einzeln als Solitäre oder im Beet eine optische Bereicherung für den Garten. Dadurch, dass viele der Pflanzen einen Schnitt sehr gut vertragen, sind sie auch ideale Heckenpflanzen.
| Passende Ziersträucher für Blütenhecken |
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| Passende Stauden für Laubhecken |
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| Passende Ziersträucher für Blütenhecken | Passende Stauden für Laubhecken |
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Die richtige Pflege für Ziersträucher

Die meisten Ziersträucher benötigen wenig Pflege. Bei freiwachsenden Sträuchern entferne alle paar Jahre ältere Äste, damit sich der Strauch verjüngt.
Wichtig beim Schnitt ist es, die Blütezeit zu beachten. Frühlingsblüher setzen ihre Blütenknospen schon im Vorjahr an. Werden die Pflanzen im Spätherbst oder Frühjahr geschnitten, bleibt die Blüte aus. Schneide daher frühlingsblühende Sträucher wie die Forsythie direkt nach der Blüte.
Ziersträucher, die im Sommer oder Herbst blühen wie der Sommerflieder, können im Frühjahr, etwa bis zum April, geschnitten werden. Sie bilden dann neue Triebe, die noch im selben Jahr blühen.
Pflegetipps auf einen Blick
Einmal angewachsen, gieße Sträucher nur bei langanhaltender Trockenheit.
Eine Mulchschicht aus Kompost und Hornspänen reicht als Düngung.
Immergrüne Sträucher im Winter an frostfreien Tagen gießen, wenn der Boden trocken ist.
Ziersträucher – das ganze Jahr über attraktiv

Ziersträucher bilden zusammen mit anderen Gehölzen wie Bäumen ein Gerüst im Garten: Die verschiedenen Sorten haben attraktive Blüten, eine schöne Belaubung, viele dazu eine leuchtende Herbstfärbung sowie auffällige Früchte. Auch im Winter setzen die Pflanzen als Hecke sowie einzeln stehend durch ihren Wuchs oder ihre besonderen Rindenfarben und -muster Akzente. Ziersträucher wie der Japanische Etagen-Schneeball lassen sich hervorragend mit Stauden, Rosen, Gräsern und anderen Gartenpflanzen kombinieren.
Schöne Blütensträucher

Ihre Blütenpracht und die lange Blütezeit sind Gründe, warum Ziersträucher so beliebt sind. Es gibt die Pflanzen in allen Blütenfarben und -formen. Die ersten Sträucher wie der Duft-Schneeball beginnen schon im Januar zu blühen. Andere Sträucher beziehungsweise Heckenpflanzen wie Hortensien blühen bis spät in den September hinein, sodass du dank der vielfältigen Sorten und mit der richtigen Auswahl nahezu ganzjährig die blühenden Sträucher in Ihrem Garten bewundern kannst.
Blütensträucher für den Garten
Blumen-Hartriegel
Blutjohannisbeere
Brautspiere
Flieder
Goldregen
Hortensie
Feuerdorn
Schneeball
Sommerflieder
Zierquitte
Ziersträucher mit Früchten

Nicht nur mit Blüten, sondern auch mit Früchten können Hecken und Sträucher Eindruck machen. Diese zieren nicht nur, sondern locken auch viele Vögel an, die für die zusätzliche Nahrungsquelle dankbar sind. Die Vögel verzehren dabei auch eine Menge unerwünschter Insekten im Garten. Außer der Stechpalme mit ihren roten Früchten gibt es auch Ziersträucher mit gelben, orangefarbenen, weißen, blauen, schwarzen und rosa Beeren und Früchten.
Achtung: Nicht alle Beeren, die die Vögel fressen, sind auch für den Menschen genießbar. Erkläre Kindern genau, welche Beeren und Früchte aus dem Garten essbar sind und dass sie ihnen unbekannte, nicht eindeutig identifizierbare Früchte auf keinen Fall essen dürfen.
Fruchtschmucksträucher für den Garten
Berberitze
Felsenmispel (Cotoneaster)
Feuerdorn
Holunder
Liguster
Mahonie
Sanddorn
Schneeball
Schneebeere
Stechpalme
Ziersträucher mit schöner Herbstfärbung

Nicht alle Sträucher tragen durchgängig grüne Blätter. Bevor die Ziersträucher im Herbst ihre Blätter abwerfen, nehmen einige von ihnen eine Herbstfärbung von Gelb über Orange bis Rot und Purpur an. Die Pflanzen tragen so im ausgehenden Gartenjahr noch einmal Farbe in die Beete. Die Intensität der Herbstfärbung hängt vom Wetter ab. In einem kühlen, trockenen Herbst färben sich die Blätter stärker und bleiben oft länger am Strauch als in einem warmen, feuchten Jahr.
Tipp für kräftige Farben: Gib ab Juli keinen Dünger mehr auf die Ziersträucher, damit die Triebe ausreifen können. Nur ausgereifte Blätter färben sich intensiv, bevor sie abgeworfen werden.
Ziersträucher mit schöner Herbstfärbung
Berberitze
Essigbaum
Fächerahorn
Feldahorn
Felsenbirne
Hartriegel
Holunder
Perückenstrauch
Pfaffenhütchen
Spindelstrauch
Zaubernuss
Im Spätwinter blühende Sträucher

Einige Ziersträucher öffnen schon im Spätwinter ihre Blüten. Die Pflanzen bringen Farbe und häufig auch Duft in den winterlichen Garten, wenn sie – oft noch von Schnee bedeckt – ihre Blüten ab Dezember öffnen.
Bei Winterblühern ist es wichtig, dass du die Ziersträucher nicht im Spätsommer oder im Herbst schneidest. Die Blütenknospen sitzen an den vorjährigen Trieben und würden bei einem Schnitt entfernt werden. Der Strauch geht dann zwar nicht ein, die Blüte bleibt aber aus.
Immergrüne Ziersträucher

Nicht alle Sträucher werfen im Herbst ihre Blätter ab. Bei einigen Arten bleibt das Laub für mehrere Jahre an den Trieben und sie sind auch im Winter grün. Immergrüne Gehölze leiden im Winter häufig an sogenannter Frosttrocknis. Sie verdunsten Wasser, können aber bei gefrorenem Boden keine Feuchtigkeit aus der Erde aufnehmen. Gieße diese Pflanzen bei frostfreiem Wetter. Bei langen Kahlfrostperioden (Kälte ohne Schnee) hilft eine Vliesabdeckung, die Verdunstung zu vermindern.
Immergrüne Sträucher
Julianes Berberitze
Buchsbaum
Gewöhnlicher Liguster
Immergrüner Großblatt-Schneeball
Glanzmispel
Kamelie
Lorbeer-Kirsche
Ölweide
Skimmie
Stechpalme





