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Leuchtend blühende Astilbe

Die Astilbe ist eine besondere Pflanze, die auch an schattigen Orten im Garten gedeiht. Hier erfährst du, welche speziellen Arten es gibt, wie du die Staude pflanzt und richtig pflegst.

Woher kommt die Astilbe?

Die Astilbe stammt ursprünglich aus Ostasien. Sie wächst dort an feuchten Standorten in lichten Wäldern. Sie blüht selbst an schattigen Standorten und eignet sich daher für viele Gärten. Die Pflanze ist auch als Prachtspiere bekannt und gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae).

Aussehen der Astilbe

Im Juni beginnt die Astilbe zu blühen. Bis September tragen die unterschiedliche Arten Blüten in vielen Farben. Sie reichen von Weiß über Gelb und Rosa bis zu Rot und Violett. Je nach Art erreicht die Staude eine Höhe von 10 cm bis 100 cm. Zu den kleinen Vertretern gehört unter anderem die „Astilbe glaberrima var. Saxatilis“. Eine der größten Arten ist die Thunbergii-Hybride „Professor van der Wielen“. Auch einige Sorten der China-Astilbe (Astilbe chinensis) erreichen eine Höhe von rund 100 cm. Die Pflanze entwickelt schöne Blütenstände und bildet im Frühjahr bronzefarbene oder rötliche Triebe aus.

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Astilbe: Standort und Boden

Astilbe mit weißen Blüten im Topf

Die Astilbe wird auch „Prachtspiere“ genannt. Im Topf musst du sie regelmäßig gießen.

Die Astilbe mag frische, nährstoff- und humusreiche Böden. Sie wächst besonders gut an einem halbschattigen Platz in deinem Garten. Auch Teichränder sind passende Standorte für die Staude.

Bei sonnigen Standorten ist es wichtig, dass der Boden feucht ist. Ist der Platz nicht nur sonnig, sondern auch trocken, kommen nur wenige Arten damit zurecht. Pflanzt du die Astilbe in einen Topf, braucht sie eine regelmäßige Wasserversorgung.

Astilbe pflanzen und pflegen

Im Frühjahr düngst du die Astilbe regelmäßig mit Kompost. Dieser versorgt die Pflanze mit Nährstoffen und hält gleichzeitig den Boden feucht. Die Staude benötigt keinen Rückschnitt. Entferne im Frühling lediglich die abgestorbenen Blütenstängel.

Werden die Horste oder Teppiche zu groß, teilst du die Astilbe. Dafür eignet sich die Ruhephase der Pflanze zwischen November und März. Verjüngen musst du die langlebige Pflanze jedoch nicht.

Astilben im Garten

Gelbe und rosafarbene Astilben im Beet

Mit der Astilbe kannst du Bäume und Sträucher unterpflanzen. So sorgt die Blume für mehr Farbe im Garten.

Bäume und Sträucher unterpflanzt du mit kleinen Vertretern wie der Zwerg-Astilbe (Astilbe chinensis var. Pumila). Ihre Ausläufer bilden über die Zeit dichte Teppiche und nehmen große Flächen ein.

Höher wachsende Arten der Astilbe pflanzt du in die Nähe anderer schattenverträglicher Stauden. Dazu gehören unter anderem Funkien (Hosta), Herbst-Anemonen (Anemone hupehensis), Silberkerzen (Althea) und Elfenblumen (Epimedium).

Hast du deine Astilbe an einem sonnigen Ort gepflanzt, kombiniere sie mit Glockenblumen (Campanula) und Storchschnabel (Geranium). Mit weiß blühenden Astilben hellst du dunkle Schattenbereiche in deinem Garten optisch auf.

Sorten der Astilbe

Astilben gibt es hierzulande vor allem als Hybriden. Die meisten Sorten stammen von der Züchtung des Staudengärtners Georg Arends ab. Sie tragen den Namen Arendsii-Hybriden und eignen sich besonders für Gärten.

Akzente in halbschattigen Gartenbereichen setzt du mit der Sorte „Glut“, die rote Blütenrispen bildet und von August bis September blüht. Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 80 cm.

Bereits von Juli bis August blüht die „Amethyst“. Sie hat schlanke Blütenrispen, die eine purpurne bis violette Farbe annehmen. Diese Astilbe wächst auf bis zu 100 cm heran. Zur gleichen Zeit bildet auch die Arendsii-Hybride „Brautschleier“ ihre weißen Blüten aus.

Aus Japan stammt die Züchtung „Chocolate Shogun“. Sie blüht cremeweiß und bildet im Gegensatz zu vielen anderen Sorten der Astilbe kastanienbraunes Laub.

Eine alte Sorte ist „Red Sentinel“ (Astilbe Japonica-Hybride). Sie trägt dunkle, rubinrote Blütenkerzen, die im Laufe der Zeit immer heller werden.

Astilbe der Sorte „Brautschleier“ mit weißen Blüten

Die Sorte „Brautschleier“ hat besonders feine Blüten. Sie zeigen sich von Juli bis August.

Astilbe vermehren

Zur Vermehrung von Astilben stehen dir unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Die meisten Arten vermehrst du über Teilung. Andere Vertreter, beispielsweise Zwerg-Astilben, vermehrst du über Wurzelschnittlinge. Reine Arten und samenfeste Sorten kannst du auch mit Samen vermehren.

Astilbe: Krankheiten und Schädlinge

Im Garten können verschiedene Schädlinge die Astilbe befallen. Zu den häufigsten Parasiten zählen Blattläuse, Blattälchen, Blattwanzen, Wurzelälchen und der Gefurchte Dickmaulrüssler. Ist der Boden zu trocken, kann auch Mehltau auftreten. Verfärben sich die Blattränder braun, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Astilbe krank ist. Meist ist dies ein Hinweis auf Trockenschäden.

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