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Eine Forsythie mit gelben Blüten in einem Beet.

Wuchs, Pflanzung und Pflege der Forsythie: In unserem Steckbrief erfährst du Wissenswertes zum Goldglöckchen. Erleichtere dir die Auswahl und Kultivierung im eigenen Garten.

Forsythie: robuste Heckenpflanze mit gelber Blütenpracht

Die Forsythie ist im deutschsprachigen Raum auch als Goldglöckchen bekannt. Besonders an sonnigen Standorten entwickelt die Heckenpflanze, bereits ab März gelb leuchtende Blüten. Die mit Blüten besetzten Zweige sind als Dekoration beliebt. Das anspruchslose Gewächs erfordert wenig Pflege und eignet sich für die meisten Böden. Der Strauch ist zudem widerstandsfähig gegenüber den meisten Krankheiten und Schädlingen. Durch ihren dichten, je nach Sorte bis zu 3 m hohen Wuchs eignet sich die Forsythie zudem als Sichtschutz. Das winterharte Gewächs kommt ohne zusätzlichen Schutz gut durch die kalte Jahreszeit.

Im Gegensatz zu manchen anderen Heckenpflanzen ist der Hautkontakt zu Blüten, Zweigen und Blättern der Forsythie ungefährlich. Zwar ist der Strauch ebenfalls leicht giftig, allerdings führt nur der Verzehr von Pflanzenteilen in großen Mengen zu Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall.

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Name
Forsythie (Forsythia intermedia)
Sorten
Goldrausch, Lynwood Gold, Week End, Spectabilis
Wuchshöhe
maximal 1,7 m für Week End
maximal 3 m für Goldrausch, Lynwood Gold und Spectabilis
Pflege
pflegeleicht
Name
Forsythie (Forsythia intermedia)
Sorten
Goldrausch, Lynwood Gold, Week End, Spectabilis
Wuchshöhe
maximal 1,7 m für Week End
maximal 3 m für Goldrausch, Lynwood Gold und Spectabilis
Pflege
pflegeleicht
Gelbe Forsythien-Blüten vor einer Wiese.
Blütenfarbe
leuchtend gelb bis goldgelb
Blütezeit
März bis spätestens Mai
Blütenform
Glocken
Blattfarbe
mittelgrün
Zier- oder Nutzwert
frühe Blütenpracht wertet den Garten optisch auf
Verwendung
dekoratives Gehölz, Grundstücksbegrenzung
Winterhärte
winterhart
Wuchseigenschaften
aufrecht, dicht, jährlicher Zuwachs bis zu 30 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Bodenart
nicht zu kalkiger Boden
Bodenfeuchte
nicht zu trocken, eher frisch
pH-Wert
sauer bis alkalisch
Nährstoffbedarf
keine regelmäßige Düngung erforderlich
Humus
sehr sandige Böden mit humoser Blumenerde verbessern
Blütenfarbe
leuchtend gelb bis goldgelb
Blütezeit
März bis spätestens Mai
Blütenform
Glocken
Blattfarbe
mittelgrün
Zier- oder Nutzwert
frühe Blütenpracht wertet den Garten optisch auf
Verwendung
dekoratives Gehölz, Grundstücksbegrenzung
Winterhärte
winterhart
Wuchseigenschaften
aufrecht, dicht, jährlicher Zuwachs bis zu 30 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
Bodenart
nicht zu kalkiger Boden
Bodenfeuchte
nicht zu trocken, eher frisch
pH-Wert
sauer bis alkalisch
Nährstoffbedarf
keine regelmäßige Düngung erforderlich
Humus
sehr sandige Böden mit humoser Blumenerde verbessern

Wuchseigenschaften der Forsythie

Typisch für die Forsythie ist ihr dichter, vieltriebiger Wuchs. Für die Sorte Week End ist zusätzlich eine ausgeprägte Verzweigung charakteristisch. Der Strauch wächst jährlich um bis zu 30 cm und erreicht im Alter eine maximale Höhe und Breite von 2 m bis 3 m.

Eine Ausnahme bildet die Sorte Week End, die nur 1 m bis 1,5 m in die Breite und 1,2 m bis 1,7 m in die Höhe wächst.

Alle Sorten der Forsythie haben einen schmalen, aufrechten Wuchs mit bogenförmigem Überhang.

Die Forsythie gilt als Frühlingsgehölz, das im Frühjahr bereits Blüten ausbildet: Schon im März beginnt die Blütezeit. Dann öffnen sich die glockenförmigen, leuchtend gelben bis goldgelben Blüten des Strauchs. Die reiche Masse der Blüten bleibt bis ins späte Frühjahr erhalten, teilweise sogar bis in den Mai.

Die Forsythie blüht bereits, bevor die schmalen, länglichen Blätter wachsen. Diese erreichen eine Länge von 8 cm bis 12 cm. Im Herbst verfärben sich die mittelgrünen Blätter gelb und violett. Gegen Ende des Jahres fällt das Laub ab. Einige Sorten tragen Früchte in Form von braunen Kapseln.

Standort- und Bodenbedingungen bei Forsythien

Die Forsythie gilt als eher anspruchslose Pflanze, die sonnige Standorte und den Halbschatten bevorzugt. Saure bis alkalische, nahrhafte Böden mit eher mäßigem Kalkgehalt reichen dem Flachwurzler aus, um regelmäßig neue Triebe und Blüten zu bilden. Zusätzliches Düngen erübrigt sich. Der Boden sollte weder zu trocken noch dauerhaft feucht sein, sonst können die Wurzeln faulen. Besonders sandiger Boden speichert Wasser besser, wenn du ihn mit Humus oder Kompost vermengst.

Tipp: Hochwertigen Kompost stellst du mit einem Komposter einfach selbst her.

Pflanzzeit und Pflege von Forsythien

Die Pflanzzeit für Forsythien beginnt im März und endet im Oktober. Die ideale Zeit zum Pflanzen des Strauchs liegt allerdings im Frühjahr. Containerware ist ganzjährig pflanzbar.

Forsythien sind robuste Gewächse, die nur wenig Pflege benötigen. Einen leichten Formschnitt der Zweige nimmst du am besten ab Juni vor. Ein Verjüngungsschnitt regt die erneute Bildung von Blüten und Trieben an, ist aber nur alle drei Jahre erforderlich. Die optimale Zeit dafür ist der Frühlings- oder Winterbeginn. Wenn du den Strauch zu Beginn des Frühjahrs schneidest, bilden sich schnell neue Triebe. Die Forsythie kommt ohne zusätzliche Düngung aus.

Gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge zeigt sich die Forsythie widerstandsfähig. Jedoch können ihr Echter Mehltau, Monilia-Triebwelke, Dickmaulrüssler und Blattläuse gefährlich werden und die Bildung von Trieben und Blüten beeinträchtigen. Hier kannst du mit einem passenden Mittel gegen Schädlinge an Pflanzen gegenwirken.

Die kalten Temperaturen des Winters übersteht die Heckenpflanze ohne besonderen Winterschutz. Allerdings kann ihr sommerliche Trockenheit zusetzen. Gieße die Forsythie daher während sommerlicher Trockenphasen regelmäßig. So schützt du die Pflanze vor Trockenschäden und förderst ein gesundes Wachstum der Triebe.

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