
Strohblume – Eigenschaften im Überblick
Die Strohblume blüht im Sommer, ist äußerst robust und blüht attraktiv. Wie du die Pflanze aussäst und pflegst, erfährst du in diesem Ratgeber.
Woher kommt die Strohblume?
Die Garten-Strohblume (Xerochrysum bracteatum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Diese Verwandtschaft teilt sie beispielsweise mit der Papierblume (Xeranthemum annuum).
Ihre Heimat hat die Strohblume in Australien. Während sie dort mehrjährig und ausdauernd wächst, wird sie in Deutschland einjährig als Sommerblume kultiviert. Getrocknet hält sie sich in der Vase lange.
So sieht die Strohblume aus
Garten-Strohblumen bilden Horste. Sie wachsen abhängig von der jeweiligen Sorte zwischen 30 cm und 100 cm in die Höhe. Ihr Wuchs ist aufrecht und die verzweigten Stängel sind mit grünen Blättern versehen. Am Stängelende befinden sich die Blüten mit ihren bunten Farben.
Die Blätter sind etwa 5 cm bis 7 cm lang und haben eine linealische Form. Sie stehen wechselständig am Stängel. Ihre leichte Klebrigkeit ist ihr typisches Erkennungsmerkmal.
Die Blüten sehen aus wie kleine Körbchen und sitzen endständig an den gut verzweigten Stielen. Sie öffnen sich ab Juli und blühen bis in den September hinein. Die Farben gehen von Weiß und Gelb über Orange bis hin zu Rosa und Rot. Teilweise sind die Blüten leicht bräunlich. Es gibt auch purpurviolette Sorten.
Charakteristisch für Korbblütler sind die Achänen, die aus den befruchteten Blüten entstehen. Diese Schließfrüchte beinhalten die Samen.

Die Blüten der Strohblume sind wie kleine Körbe geformt. Sie zeigen sich von Juli bis September.
Der richtige Standort
Die Strohblume bevorzugt einen sonnigen und warmen Platz im Garten. Das gilt auch für die Kultivierung in Kübeln auf dem Balkon und der Terrasse.
Der Boden sollte locker und durchlässig sein. Außerdem ist es wichtig, dass er reich an Humus und nährstoffarm ist. Für die Haltung im Topf nutzt du eine Drainageschicht aus Blähton im Pflanzgefäß.
Strohblumen aussäen
Ab März säst du die Strohblume im Haus auf der Fensterbank aus. Dazu verteilst du die Samen in Anzuchterde. Die Temperatur sollte bei 18 °C liegen, sodass die Samen keimen. Nach etwa drei Wochen pikierst du die Sämlinge bereits in Einzeltöpfe mit nährstoffarmem Substrat. Der Topfdurchmesser sollte bei gut 8 cm liegen.
Im weiteren Verlauf wachsen die Jungpflanzen bei Temperaturen von 8 °C bis 10 °C, bevor sie nach den Eisheiligen ins Freie umziehen dürfen. Setze sie dann entweder ins Beet oder in den Freilandkübel. Halte dabei einen Pflanzabstand von 20 cm bis 30 cm ein.
Strohblumen pflegen
Die Strohblume ist sehr robust und daher pflegeleicht. Gieße sie nur mäßig. Düngen musst du sie gar nicht.
Lediglich verblühte Pflanzenteile nimmst du regelmäßig ab.
Strohblumen trocknen
Strohblumen lassen sich gut trocknen. Ihre Farben verblassen danach kaum.
Schneide die Blume zum Trocknen ab, wenn die Knospe noch geschlossen ist. Sie öffnet sich später und die Blüten bleiben lange erhalten.
Zum Trocknen hängst du sie kopfüber an einen kühlen und gut durchlüfteten Ort. Danach verarbeitest du sie weiter, zum Beispiel als Sträuße, Kränze, Gestecke oder in Potpourris.
Strohblume im Garten
Die Strohblume kannst du allein, in Gruppen oder zusammen mit anderen Sommerblühern pflanzen. Für Kübel oder Balkonkästen eignen sich am besten kleine Sorten.
Sortentipps

Strohblumen der Sorte „Xerochrysum bracteatum Monstrosum“ gibt es in acht verschiedenen Blütenfarben. Die Pflanze wird bis zu 60 cm groß.
Besonders gut für die Kübelhaltung ist die Sorte „Bikini“ geeignet. Sie blüht besonders üppig und bleibt recht klein. Du hast hier die Auswahl aus fünf Blütenfarben.
Die Strohblumen-Sorte „Xerochrysum bracteatum Nanum“ ist in der Regel als Prachtmischung erhältlich. Sie wird zwischen 35 cm und 50 cm groß.
Die Sorte „Xerochrysum bracteatum Monstrosum“ ist in acht Farben zu haben. Darunter sind auch dekorative Pastelltöne. Diese Strohblumensorte wächst bis zu einer Höhe von etwa 60 cm heran.
Die Sorte „Roggli Riesen“ wird zwischen 80 cm und 100 cm hoch und ist damit eine der höchsten Sorten. Ihre Blüten sind größer als der Durchschnitt. Fünf Farben sind von „Roggli Riesen“ erhältlich.
Strohblume vermehren
Die Strohblume vermehrst du am besten über Aussaat. Die Vorzucht startet im März, wenn du Jungpflanzen auspflanzen willst. Ansonsten säst du ab Mitte Mai gleich ins Beet.
Krankheiten und Schädlinge
Strohblumen sind anfällig für Pflanzenkrankheiten wie Welke und Falscher Mehltau. Schädlinge wie Blattläuse und Blattwanzen kommen ebenfalls recht häufig vor.








