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Foto einer Hecke, die aus verschiedenen Sorten von Heckenpflanzen besteht.

Ob zur Grundstückseinfriedung oder als dekoratives Element im Garten – die Wahl der passenden Hecke fällt nicht immer leicht. Dieser Ratgeber verschafft dir einen Überblick über einige der beliebtesten Heckenpflanzen.

Worin unterscheiden sich Laub-, Nadel- und Blühhecken?

Bei Hecken wird üblicherweise zwischen Laub-, Nadel- und Blühhecken unterschieden. Während Laubhecken sich durch große Blattflächen auszeichnen, sind Nadelhecken aufgrund ihrer ausgeprägten Blickdichte beliebt. Laubhecken sind weniger dicht und aus diesem Grund nicht als Wind- oder Lärmschutz geeignet. Diese Heckenart wird im Herbst in den Garten gesetzt und benötigt je nach Art ein bis zwei Schnitte pro Jahr. Nadelhecken sind in der Regel immergrün und schnell in die Höhe wachsend. Zu Wind- und Lärmschutzzwecken sind diese Heckenpflanzen im Vergleich zu Laub- und Blühhecken am besten geeignet. Ein besonderer Hingucker sind sommergrüne Blühhecken. Diese Hecke ist ungeeignet für starke Formschnitte, bietet jedoch Lebensraum für Kleintiere und Insekten.

Hecken – die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Pflegeaufwand
Kirschlorbeer
Glanzmispel
Liguster
Thuja
Zypresse
Eibe
Rhododendron
Azalee
Berberitze
Winterhärte
Kirschlorbeer
Glanzmispel
Liguster
Thuja
Zypresse
Eibe
Rhododendron
Azalee
Berberitze
Immergrün
Kirschlorbeer
Ja
Glanzmispel
Ja
Liguster
Ja
Thuja
Ja
Zypresse
Ja
Eibe
Ja
Rhododendron
Ja
Azalee
Nein
Berberitze
Bedingt
Wachstum pro Jahr
Kirschlorbeer
40 - 50 cm
Glanzmispel
30 - 40 cm
Liguster
30 - 40 cm
Thuja
20 - 40 cm
Zypresse
20 - 30 cm
Eibe
20 - 25 cm
Rhododendron
10 cm
Azalee
20 - 40 cm
Berberitze
40 - 50 cm
Standort
Kirschlorbeer
sonnig bis halbschattig
Glanzmispel
für alle Standorte
Liguster
sonnig bis halbschattig
Thuja
sonnig bis halbschattig
Zypresse
sonnig bis halbschattig
Eibe
halbschattig bis schattig
Rhododendron
halbschattig bis schattig
Azalee
halbschattig bis schattig
Berberitze
sonnig bis halbschattig
KirschlorbeerGlanzmispelLigusterThujaZypresseEibeRhododendronAzaleeBerberitze
Pflegeaufwand
Winterhärte
Immergrün
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Bedingt
Wachstum pro Jahr
40 - 50 cm
30 - 40 cm
30 - 40 cm
20 - 40 cm
20 - 30 cm
20 - 25 cm
10 cm
20 - 40 cm
40 - 50 cm
Standort
sonnig bis halbschattig
für alle Standorte
sonnig bis halbschattig
sonnig bis halbschattig
sonnig bis halbschattig
halbschattig bis schattig
halbschattig bis schattig
halbschattig bis schattig
sonnig bis halbschattig

Wuchsstarke Laubhecken

  • Große Blattflächen

  • Ansprechende Optik

  • Ein bis zwei Schnitte pro Jahr

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Die passenden Pflanzen für deine Hecke findest du im OBI Onlineshop.

Kirschlorbeer

Kirschlorbeerpflanzen sind an den glänzend-grünen Blättern zu erkennen, die auch im Winter ihre Farbe nicht verlieren. Durch ihren starken Wuchs ist ein Schnitt der Hecke mindestens ein- bis zweimal im Jahr nötig. Dazu eignet sich eine mechanische Heckenschere am besten, da sie die Blattstruktur nicht beschädigt. Setze zwei bis drei Pflanzen pro Meter in sandigen oder lehmigen Boden in den Garten, wenn du dir eine blickdichte Hecke als Sichtschutz wünschst.

Foto einer Kirschlorbeerhecke im Garten mit Rasen und Haus im Hintergrund.
Vorteile
  • Frostunempfindlich

  • Verträgt auch stark durchwurzelte Böden

Nachteile
  • Giftige Blätter und Samen

  • Benötigt regelmäßigen Schnitt

Vorteile
  • Frostunempfindlich

  • Verträgt auch stark durchwurzelte Böden

Nachteile
  • Giftige Blätter und Samen

  • Benötigt regelmäßigen Schnitt

Glanzmispel

Die Glanzmispel zählt wie der Kirschlorbeer zu den Rosengewächsen. Diese Heckenart bevorzugt mäßig trockenen Boden, wächst auch in hohen Regionen und verträgt kühles Klima. Ihre roten Triebe sind ein Hingucker und geben der beliebten Art „Red Robin“ ihren Namen. Im Frühsommer schmücken leicht duftende, weiße Blüten die Hecke. Im Herbst folgen rote Früchte an den Pflanzen.

Foto einer Glanzmispelhecke mit roten Blüten.
Vorteile
  • Anspruchslos an Standort

  • Ziervolles Laub

Nachteile
  • Eher frostunempfindlich

  • Windempfindlich

Vorteile
  • Anspruchslos an Standort

  • Ziervolles Laub

Nachteile
  • Eher frostunempfindlich

  • Windempfindlich

Liguster

Der Liguster bietet aufgrund seines dichten Wuchses gute Nistplätze für Vögel. Die Pflanzen lassen sich leicht vermehren und wachsen mit einer Kompostdüngung im Frühjahr besonders schnell im Garten. Ligusterpflanzen stellen keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit. Lediglich kalkhaltig soll die Erde sein. Pflanze für eine Sichtschutz-Hecke idealerweise vier bis fünf Sträucher pro Meter.

Foto einer Gärtnerin beim Schnitt einer Ligusterhecke mit einer Heckenschere.
Vorteile
  • Schneller Wuchs

  • Leicht zu schneiden

Nachteile
  • Eher frostempfindlich

  • Windempfindlich

Vorteile
  • Schneller Wuchs

  • Leicht zu schneiden

Nachteile
  • Eher frostempfindlich

  • Windempfindlich

Nadelhecken für den Lärm- und Sichtschutz

  • Immergrün

  • Schnell wachsend

  • Dicht (am besten geeignet für Wind- und Lärmschutz)

Thuja

Die immergrüne Thuja wächst dicht und ist daher eine äußerst beliebte Heckenpflanze. Sie verträgt weder Trockenheit noch Staunässe und gedeiht auf wasserdurchlässigem Boden. Ihre Nadeln sind schuppenartig und zart, was den Schnitt angenehm gestaltet. Dieser sollte zweimal jährlich stattfinden. Achte dabei auf die natürliche Wuchsform: Thujapflanzen wachsen für optimalen Lichteinfall unten breiter und oben spitz zulaufend. Zwei bis drei Pflanzen pro Meter genügen für eine dichte Hecke.

Foto einer Thujahecke hinter einer Terrasse.
Vorteile
  • Holz duftet aromatisch

  • Weiche Nadeln erleichtern Gartenarbeit

Nachteile
  • Alle Pflanzenteile sind giftig

  • Verträgt nur mäßigen Schnitt

Vorteile
  • Holz duftet aromatisch

  • Weiche Nadeln erleichtern Gartenarbeit

Nachteile
  • Alle Pflanzenteile sind giftig

  • Verträgt nur mäßigen Schnitt

Zypresse

Die meisten Zypressengewächse sind aufgrund ihrer mediterranen Optik beliebt. Im Vergleich zur immergrünen Scheinzypresse ist die Echte Zypresse in Europa heimisch, was sie weitestgehend frostunempfindlich macht. Wenn du die Zypresse im Frühjahr pflanzt, gib ihr ausreichend Zeit zum Anwurzeln. Dann ist sie bei leicht feuchtem Boden und einem möglichst sonnigen Standort pflegeleicht. Lediglich nach den Wintermonaten solltest du die erfrorenen Triebe und Blätter entfernen.

Foto einer grünen Zypressenhecke.
Vorteile
  • Hält längere Trockenperioden aus

  • Angenehm duftendes Holz

Nachteile
  • Giftig für den Menschen und viele Haustiere

  • Im ersten Jahr stark frostempfindlich

Vorteile
  • Hält längere Trockenperioden aus

  • Angenehm duftendes Holz

Nachteile
  • Giftig für den Menschen und viele Haustiere

  • Im ersten Jahr stark frostempfindlich

Eibe

Eibengewächse sind schattenverträglich und wachsen als Heckenart gut in luftfeuchten Lagen. An den Boden stellen sie keine hohen Ansprüche. Lediglich Moorböden eignen sich zur Anpflanzung einer Eibenhecke nicht. Ein Schnitt pro Jahr genügt und kann je nach Bedarf auch groß ausfallen – die Eibe treibt immer wieder in die Höhe aus.

Foto einer Eibenhecke und einer Frau an Mülltonne.
Vorteile
  • Kaum krankheitsanfällig

  • Robust gegen starke Kälte und lange Trockenperioden

Nachteile
  • Hochgiftig

  • Eher ungleichmäßige Wuchsform

Vorteile
  • Kaum krankheitsanfällig

  • Robust gegen starke Kälte und lange Trockenperioden

Nachteile
  • Hochgiftig

  • Eher ungleichmäßige Wuchsform

Bienenfreundliche Blühhecken

  • Ästhetische Blüten

  • Bieten Lebensraum für Kleintiere und Insekten

Rhododendron

Der Rhododendron benötigt kaum Sonne und ist sehr pflegeleicht. Die Hecke wächst generell langsamer in die Höhe als andere Heckenpflanzen und benötigt selten einen Schnitt. Für eine gesunde Rhododendron-Hecke ist die Erde idealerweise kalkfrei, locker und humusreich. Zum Gießen der Hecke sollte Regenwasser dem oftmals stark kalziumhaltigen Leitungswasser vorgezogen werden.

Foto der Blüten einer Rhododendronhecke.
Vorteile
  • Pflegeleicht durch langsames Wachstum

  • Geeignet für schattige Plätze

Nachteile
  • Eher anspruchsvoll an Boden

  • Kein Lärm- oder Windschutz

Vorteile
  • Pflegeleicht durch langsames Wachstum

  • Geeignet für schattige Plätze

Nachteile
  • Eher anspruchsvoll an Boden

  • Kein Lärm- oder Windschutz

Azalee

Die Azalee wächst niedrig und verfügt über ausladende, buschige Kronen. Die Blüten der Heckenart decken meist die gesamten Blätter ab. Die Pflanzen bevorzugen sauren Boden, sind weitestgehend robust und können im Winter bei Bedarf mit einem Vlies geschützt werden. Auch als dekoratives Gartenelement eignet sich die Pflanze. Ob Weiß, Gelb, Rosa oder Rot – mit der Azalee steht dir bei der Gartengestaltung eine große Farbenvielfalt zur Verfügung.

Foto der Blüten einer Azaleenhecke.
Vorteile
  • Kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge

  • Benötigt keinen Rückschnitt

Nachteile
  • Benötigt während der Blüte viel Wasser

  • Leicht giftig

Vorteile
  • Kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge

  • Benötigt keinen Rückschnitt

Nachteile
  • Benötigt während der Blüte viel Wasser

  • Leicht giftig

Berberitze

Berberitzen bilden sehr dichte Kronen mit eiförmigen Blüten. Ihre Triebe sind mit Dornen besetzt, weshalb sich die Pflanzen besonders gut zur Grundstückseinfriedung eignen. So schützen sie als Heckenpflanze unter Umständen vor Einbruch und halten streunende Katzen fern. Berberitzen bevorzugen sonnige Standorte im Garten mit sandigem Boden und tragen im Spätsommer kleine essbare Beeren.

Hecke Berberitze
Vorteile
  • Pollen- und Nektarreichtum

  • Beeren reich an Vitamin C

Nachteile
  • Wegen Dornen nicht kinderfreundlich

  • Verletzungsgefahr bei Gartenarbeit

Vorteile
  • Pollen- und Nektarreichtum

  • Beeren reich an Vitamin C

Nachteile
  • Wegen Dornen nicht kinderfreundlich

  • Verletzungsgefahr bei Gartenarbeit

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