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Welcher Grill ist der richtige für mich?

Zuletzt aktualisiert: 16.06.20206 MinutenVon: OBI Redaktion
Gruppe sitzt hinter Kugelgrill

Gasgrill, Holzkohlegrill, Elektrogrill oder Keramikei – es gibt eine Vielzahl von Grills. Erfahre hier, welcher am besten zu dir passt.

Der richtige Grill – Videoanleitung

Welche Grill-Varianten gibt es?

Die Auswahl an Grills auf dem Markt ist groß. Neben dem klassischen Holzkohle- oder Gasgrill bietet der Grillmarkt inzwischen auch etwas für spezielle Geschmäcker: Mit dem Kamado aus Ostasien lässt sich das Grillgut beispielsweise besonders schonend garen oder sogar räuchern, der Oberhitzegrill hingegen eignet sich hervorragend zum Grillen von Steaks. 

Die beliebtesten Grills in Deutschland sind übrigens Gas- und Holzkohlegrills – tatsächlich bevorzugen 85% der Deutschen das Grillen auf Holzkohle. Welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Grill-Varianten haben und welcher Grill der richtige für dich ist, erfährst du hier.

Der klassische Holzkohlegrill

Grillen mit Feuer und Glut ist die ursprünglichste Form des Grillens. Wer einen Holzkohlegrill besitzt, weiß genau das zu schätzen. Der klassische Holzkohlegrill überzeugt dabei vor allem mit dem typischen rauchigen Aroma des Grillguts und punktet zudem mit seiner Flexibilität. Denn um auf einem Holzkohlegrill zu grillen, brauchst keine Steckdose oder keine schwere Gasflasche, sondern lediglich etwas Kohle. Auch beim Brennmaterial bist du flexibel: Neben normaler Holzkohle kannst du zu Briketts oder sogar Kokoskohle greifen.

Ein klassischer Holzkohlegrill ist in verschiedenen Größen, Formen und in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Hier entscheidet der Preis oft auch über die Qualität des Grills: Einen simplen Einweggrill bekommst du meist für ein paar Euro an der Tankstelle, für einen gut verarbeiteten und langlebigen Grill musst du allerdings schon etwas mehr ausgeben. Dafür bekommst du allerdings neben einer guten Qualität oft auch eine bessere Ausstattung wie eine zusätzliche Ablagefläche oder ein integriertes Thermometer.

Zwei Nachteile hat der Holzkohlegrill allerdings: Das Anfeuern von Kohle oder Briketts dauert länger als das Aufheizen bei Elektro- oder Gasgrills. Außerdem ist er in vielen Mietwohnungen leider nicht gestattet.

Der Gasgrill

Gasgrill steht im Garten

Mit einem Gasgrill bist du ideal ausgestattet, wenn du gerne spontan grillst. Denn ein Gasgrill kann einfach per Knopfdruck gestartet werden und ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Du musst also nicht darauf warten, bis die Holzkohle im Anzündkamin vorgeglüht ist. Mit einem Temperaturregler kannst du zudem die gewünschte Temperatur einstellen und kannst diese individuell jedem Grillgut anpassen. Durch seine meist größeren Dimensionen und eine unhandliche Gasflasche ist ein klassischer Gasgrill eher für einen festen Standort auf der Terrasse oder einem großen Balkon geeignet. Inzwischen gibt es aber auch kleinere und handlichere Modelle, die mit einer praktischen Gaskartusche ausgestattet sind. So lässt sich der Gasgrill auch unterwegs nutzen. Ein weiterer Vorteil des Gasgrills: Es entsteht kaum Rauch beim Grillen. Er ist somit auch für Mieter gut geeignet.

Der Oberhitzegrill

Oberhitzegrill steht auf einem Tisch

Der Oberhitzegrill arbeitet mit einem Keramikbrenner, der das Grillgut von oben statt von unten erhitzt. Dieser besondere Gasgrill wird so mit bis zu 800°C doppelt so heiß wie konventionelle Gasgrills. Ein Oberhitzegrill eignet sich vor allem für die Zubereitung von Steaks, denn hier dringt die Strahlungswärme tiefer ins Fleisch ein, was auch die Kerntemperatur schneller ansteigen lässt. In der Folge hat das Steak schon in kurzer Zeit den idealen Garpunkt erreicht und behält durch den verkürzten Garvorgang vergleichsweise mehr Fett und Fleischsaft.

Indirektes Grillen mit dem Keramikei

Keramikgrillei steht im Garten

Das in Ostasien unter dem Namen Kamado bekannte Kermikei ist für all diejenigen ideal, die etwas Spezielles suchen. Durch seine fast 2 cm dicke Keramikwand speichert das Keramikei Hitze besonders gut und eignet sich daher für längeres Garen oder sogar Räuchern auf dem Grill. Eine Deflektor-Platte sorgt dabei dafür, dass die Hitze der Glut seitlich an der Platte vorbeizieht und das Grillgut nur indirekt mit ihr in Berührung kommt. Diese gleichmäßige und indirekte Hitze ist genau richtig zum Räuchern und Smoken.

Der praktische Elektrogrill

Elektrogrill steht auf dem Balkon

Ein Elektrogrill eignet sich besonders für Menschen, die in der Stadt und zur Miete wohnen. Denn mit einem Elektrogrill darfst du im Normalfall auf Balkonen und auch sonst überall in der Stadt grillen. Elektrogrills haben dabei den Vorteil, dass sie insbesondere im Vergleich zu Holzkohlegrills eher geruchsneutral sind und keine große Rauchentwicklung stattfindet. Auch hier lässt sich die Temperatur individuell auf das jeweilige Grillgut einstellen. Durch eine Haube verteilt sich die Hitze gleichmäßig und Fleisch und Gemüse werden schonend gegart. Die neue Generation der Elektrogrills bietet zudem eine besondere Ausstattung, wie beispielsweise ein im Deckel verbautes Bluetooth-Thermometer, mit dem du auf das Grad genau die Temperatur im Fleisch kontrollieren kannst.

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