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Gardena-Mähroboter im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: 20.04.20219 MinutenVon: OBI Redaktion
Mähroboter auf einem Rasen mit Mann im Hintergrund

Mähroboter sind inzwischen so vielfältig wie dein Garten selbst und sind nicht nur für dich, sondern auch für deinen Rasen eine richtig gute Idee. Wir zeigen dir am Beispiel vier verschiedener GARDENA Mähroboter, welche Möglichkeiten du bei den modernen Geräten hast und welche dieser Aspekte bei deiner Kaufentscheidung eine Rolle spielen.

Welcher Mähroboter ist der richtige für mich?

Die wichtigste Frage vor dem Kauf ist: Welche Größe und Neigung hat mein Rasen? Aber auch andere Punkte spielen bei der umfangreichen Auswahl eine Rolle. Dazu gehören die Steuerung des Geräts per Bluetooth oder über die GARDENA smart App; der Umgang mit schwierigen Stellen im Gelände, wie enge Durchgänge oder schwer erreichbare Flächen, etwa unter einem Trampolin. Auch die Lautstärke des Mähroboters solltest du beachten. Einmal gekauft, ist die Installation und Verlegung der Begrenzungskabel kein Problem. Denke daran, herumliegende Gegenstände vom Rasen zu entfernen und deinen Mähroboter regelmäßig zu warten: So hast du lange Freude an deinem Hilfsgärtner.

Unsere Test-Produkte

Mähroboter im direkten Vergleich

Bei den vier GARDENA Mährobotern im Vergleich ist für jede Rasengröße etwas dabei. Von den Einsteigergeräten SILENO minimo und SILENO city, die auf bis zu 500 Quadratmeter ausgelegt sind, über den SILENO life, der schon bis 1.250 m² abgrast, bis hin zur Premiumvariante SILENO+ für bis zu 2.000 m² Rasenfläche – hier findest du die wichtigsten Unterschiede der einzelnen Mähroboter auf einen Blick:

* je nach Ausführung

** Steuerung direkt über das Display mit Tastenfeld am Gerät

Vor dem Kauf

Mähroboter an leichter Böschung

Vor der Anschaffung eines Mähroboters solltest du einige Faktoren bedenken. Dazu gehört zum Beispiel die Fläche, die dein Gartenhelfer bei seiner Arbeit zurücklegen soll, und ob er dabei eine Steigung zu bewältigen hat. Auch die Lautstärke des Mähroboters spielt eine Rolle.

Wie groß ist der Rasen?

Die Größe deiner Rasenfläche ist ein erster wichtiger Anhaltspunkt. Genügt ein Mähroboter, der für 250 m² ausgelegt ist, oder liegt die zu mähende Fläche eher bei 2.000 m²? Unter den verschiedenen Modellen der GARDENA SILENO Serie, die zum Beispiel in der Arbeitsbreite oder der Mähzeit variieren, findest du garantiert das Gerät, das am besten zu deinem Garten passt.

Hat der Rasen eine Neigung?

Neben den Quadratmetern solltest du vor der Anschaffung eines Mähroboters auch die Neigung deines Rasens beachten. Drei der vier GARDENA-Geräte in unserem Vergleich schaffen eine Steigung von 35 %: der SILENO city, der SILENO life und der SILENO+. So kann der Rasenroboter auch bei leichten Hängen in alle Ecken deines Gartens gelangen.

Stört das Mähgeräusch nicht?

Generell sind Mähroboter deutlich leiser als ein herkömmlicher Rasenmäher. Drei der vier von uns betrachteten GARDENA Mähroboter, der SILENO minimo, SILENO city und SILENO life, gehören mit 57 Dezibel sogar zu den leisesten Geräten, die es aktuell auf dem Markt gibt. Vergleichen lässt sich die Lautstärke in etwa mit einer normalen Unterhaltung – wenn du dich direkt daneben aufhältst, natürlich. Da der Roboter aber meistens in einer gewissen Entfernung unterwegs ist, wirst du ihn während seiner Einsatzzeit vermutlich kaum wahrnehmen. Auch das große Modell, der SILENO+, der für Rasenflächen zwischen 1.600 und 2.000 m² empfohlen ist, ist mit 66 db ebenfalls sehr leise.

Erste Schritte

Mähroboter an Ladestation

Du kennst die Größe deines Rasens, hast den Anstieg in deinem Garten berücksichtigt und den idealen Mähroboter für dein Zuhause ausgewählt? Dann geht es nun an die ersten gemeinsamen Schritte: Die Installation der Ladestation und der Software sowie das Verlegen der Kabel.

Wohin mit der Ladestation?

Ideal ist ein Ort, der für den Mähroboter gut zugänglich ist. Achte darauf, dass die ausgewählte Stelle eben ist, damit der Mähroboter problemlos wieder in die Garage kommt.

Theoretisch ist es auch möglich, die Ladestation in einem Durchgang zu platzieren. Praktisch muss der Mähroboter so jedoch häufiger navigieren. Besser ist es also, wenn neben der Ladestation genügend Platz ist: etwa 1,5 Meter Freifläche links und rechts sind optimal.
Der nächste Stromanschluss sollte maximal fünf Meter entfernt sein. Ein Grundstücksplan kann die Suche nach einem geeigneten Platz für die Ladestation erleichtern.

Installation nur für Profis? Weit gefehlt!

Dank der Schritt-für-Schritt-Anleitung und zusätzlicher Videounterstützung sind die Mähroboter von GARDENA auch ohne Expertenwissen im Nu installiert. Vom ersten Auspacken bis zur Installation der Ladestation, der Anbindung der App bis zum ersten Mähen sind alle Schritte abgedeckt, die dich in den ersten Tagen mit deinem Mähroboter erwarten. Wenn du magst, kannst du die komplette Installation natürlich auch in die Hände eines Experten geben. Bei GARDENA kannst du dies zum Beispiel unkompliziert als Service buchen, so dass ein Fachmann bei dir zu Hause alle Schritte mit dir durchgeht und den Mähroboter samt Ladestation bei dir in Betrieb nimmt.

Wohin mit den Kabeln?

Die meisten Mähroboter orientieren sich an Leit- und Begrenzungskabeln, um sich im von dir festgelegten Gebiet zu bewegen. Das Leitkabel oder auch Suchkabel führt den Mähroboter dabei zur Ladestation, während die Begrenzungskabel das zu mähende Gelände eingrenzen. Erreicht dein Mähroboter bei seiner Arbeit ein solches Kabel, wechselt er die Richtung. Ob du diesen Begrenzungsdraht über- oder unterirdisch verlegst, bleibt dir überlassen. Bei der überirdischen Variante empfiehlt sich darauf zu achten, dass das Kabel flach am Boden anliegt, damit diese nicht zu Stolperfallen werden. Mit den beigelegten Haken fixiert, wachsen sie mit der Zeit in den Rasen ein. Alternativ kannst du sie auch etwa 5-15 cm tief eingraben. So ist auch ein Vertikutieren oder das Lüften des Rasens möglich, ohne darauf achten zu müssen, die Kabel zu beschädigen.

Ist das Kabel also ein Stoppschild?

Nicht direkt: Der Mähroboter fährt einige Zentimeter über das Begrenzungskabel, bevor der Sensor es erkennt und die Richtung ändert. Dieser Abstand kann in der App manuell verändert werden, gilt dann aber für das ganze Gelände. Als Faustregel gilt: vor festen Wänden etwa 35 cm Abstand, vor eben angrenzenden Beeten und Kieswegen sind 30 cm ausreichend. Ein im Lieferumfang enthaltenes Lineal hilft dabei, den richtigen Abstand zu finden. Es empfiehlt sich also beim Verlegen des Begrenzungskabels, erst einmal den Standardwert zu übernehmen, das Ergebnis zu beobachten und dann gegebenenfalls schrittweise anzupassen.

Steuerung

Mann steuert Mähroboter mit Handy

Egal ob Regen oder Sonnenschein: Dein Mähroboter rückt ganz automatisch über den Mähplan aus, den du über dein Smartphone festgelegt hast.

Wie wird der Mähroboter gesteuert?

Die Mähroboter lassen sich komfortabel über ein mobiles Endgerät bedienen. Der kleinste Vertreter unseres Vergleichs, der SILENO minimo, reagiert dabei auf eine Distanz von bis zu zehn Metern via Bluetooth. Ebenso wie die größeren Verwandten, der SILENO city und der SILENO life in der Standardvariante. In der smart-Variante lassen sich der SILENO city, SILENO life und SILENO+ per GARDENA smart App an das GARDENA smart system anbinden. Damit organisierst du nicht nur den Mähplan, sondern kannst Bewässerungssysteme integrieren und von überall steuern. Selbst aus dem Urlaub lassen sich über die App bei Bedarf die Bodenbedingungen einsehen, wobei das System vollautomatisch entscheidet, wann genau der richtige Moment für die Rasenpflege ist.

Mäht der Roboter jeden Tag?

Grundsätzlich sind automatisch berechnete Mähpläne meist so aufgebaut, dass fünf Tage pro Woche gemäht wird. Das hat den Vorteil, dass an mäh-freien Tagen nicht auf herumliegendes Spielzeug oder andere Kleinteile auf dem Rasen geachtet werden muss. Natürlich lassen sich die Pläne auch auf sechs oder sieben Wochentage ausweiten. So ist der Tageseinsatz deines Rasenroboters kürzer und lässt sich auf bestimmte Uhrzeiten beschränken. Auch geltende Ruhezeiten kannst du damit berücksichtigen.

Ganz gleich, ob dein Mähroboter fünf, sechs oder sieben Tage pro Woche im Einsatz ist: Das regelmäßige Schneiden pflegt deinen Rasen optimal. Es sorgt für ein ausgewogenes Schnittbild und lässt die Rasenfläche geschlossener und gepflegter erscheinen. Das Gras wird dabei jeweils nur um wenige Millimeter in der Schnitthöhe gekürzt, und die kurzen Spitzen müssen nicht mühsam gerecht werden, sondern fallen als Mulch zwischen die frisch gekürzten Halme und werden so zu ganz natürlichem Rasendünger. Die Schnitthöhe kannst du bei deinem Mähroboter individuell festlegen. Ist dein Rasen ein Zierrasen, sind drei Zentimeter Höhe ausreichend. Nutzt du ihn auch zum Sonnen, Spielen oder Grillen, darf er gerne etwas länger sein; bis zu fünf Zentimeter sind dann eine gute Höhe.

Ist der Mähroboter ein Schönwetter-Gärtner?

Die Vorstellung, dass Mähroboter bei Regen direkt in ihre Garagen flüchten, ist überholt. Alle vier Modelle in unserem Vergleich sind so ausgelegt, dass sie bei Wind und Wetter ihren Dienst erledigen können. Regen ist für die GARDENA Mähroboter kein Problem, so dass sie im Gegensatz zu anderen Herstellern auch keinen Regensensor benötigen. Es ist dennoch empfehlenswert, dem Mähroboter eine Garage zu gönnen: So ist das hochwertige Gerät während der mähfreien Zeit nicht den Elementen ausgesetzt und ist bei starkem Regen oder Sonne besser geschützt.

Sollte es plötzlich frieren, stoppen die Modelle SILENO minimo, SILENO city und SILENO life dank Frostsensor den Mähplan automatisch, um das Gras zu schonen. Generell ist es allerdings sinnvoll, das Gerät im Winter ins Haus oder in einen geschützten Raum zu holen, damit der Akku durch die dauerhafte Kälte nicht beschädigt wird.

Mähen? Aber sicher!

Hand hebt Mähroboter hoch

Manche Herausforderungen bringt das Gelände mit sich, andere können durch unsere Tipps direkt vermieden werden. 

Wie klappt es auf schwierigem Gelände?

Für die Kids großartig, fürs Rasenmähen eher nicht: Klettergerüste und aufgestellte Trampoline sind für einen herkömmlichen Rasenmäher ein unüberwindbares Hindernis. Die GARDENA Mähroboter aus unserem Vergleich arbeiten jedoch alle mit der innovativen SpotCutting-Funktion: An einem Punkt abgesetzt, arbeiten sie sich von dort aus kreisförmig voran, bis alles gemäht ist. Das klappt unter dem Trampolin genauso wie an anderen schwer zugänglichen Stellen, zum Beispiel auf einer kleineren Nebenfläche.

Auch besonders enge Wege meistern die Geräte: Die künstliche Intelligenz der SILENO Mähroboter navigiert sie problemlos durch Durchgänge, und selbst aus Sackgassen manövrieren sie sich eigenständig wieder heraus. Speziell für verwinkelte Ziergärten ist das wichtig: Dort ermöglicht die CorridorCut-Funktion präzises Schneiden von engen Passagen ab 60 cm Breite. Bis auf den SILENO+, der mit seiner größeren Arbeitsbreite eher für weitläufige Gärten geeignet ist, sind die drei anderen GARDENA Mähroboter in unserem Vergleich mit dieser praktischen Funktion ausgestattet.

Wie sicher ist der Mähroboter?

Die GARDENA Mähroboter unseres Tests erfüllen alle die aktuellen Sicherheitsstandards. Das heißt: Automatischer Messerstopp beim Anheben dank Hebesensor sowie Kollisionssensoren sind bei jedem SILENO Mähroboter serienmäßig an Bord. Was die Sicherheit deines Mähroboters angeht, ist es sinnvoll, scharfkantige Ecken im Boden oder tiefere Löcher mit Erde abzudecken, um die Messer nicht zu beschädigen. Auch Früchte, Äste oder Tannenzapfen solltest du regelmäßig von der Rasenfläche entfernen. Trotz des Kollisionssensors können diese kleineren Gegenstände überfahren werden und je nach Material die Messer beschädigen. Auch auf der Wiese liegengelassene Kleidung, das Handtuch vom letzten Sonnenbad oder das Handy werden nicht immer als Hindernis erkannt. Denke also daran, alles aus dem Garten zu entfernen, bevor dein Mähroboter seinen Dienst aufnimmt.

Alle Jahre wieder: Wartung

Mähroboter wird mit Gartenschlauch gesäubert

Spätestens im Frühjahr solltest du deinen Mähroboter fit für die neue Rasensaison machen. Das kannst du mit einer Checkliste selbst durchführen und von den Messern bis zum Akku Schritt für Schritt prüfen, ob dein Gartenhelfer einsatzbereit ist. Alternativ kannst du es auch dem Hersteller überlassen und ihn zur Wartung ganz unkompliziert an GARDENA senden. Denke übrigens auch während der Saison regelmäßig daran, den Mähroboter von Grasresten zu reinigen: so verkleben die Messer nicht und die Schneidleistung bleibt unverändert gut. Ein feuchtes Tuch oder eine Bürste sind dafür ausreichend. Alternativ reinigst du ihn unkompliziert mit dem Gartenschlauch.

Gönne deinem Mähroboter also regelmäßige Wartung und Pflege, damit du lange Freude an deinem Gerät hast.

Mit unseren Tipps bist du nun für die Wahl deines Mähroboters gerüstet. Wir wünschen dir eine erfolgreiche Rasenpflege und eine entspannte Zeit im Grünen!

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