
Wurmkiste anlegen – Videoanleitung
Wie funktioniert eine Wurmkiste?
Als praktische und platzsparende Alternative zum Kompost bietet die Wurmkiste auch ohne Garten eine Möglichkeit, mithilfe von Würmern aus kompostierbaren Küchen- und Grünabfällen nahrhafte Komposterde – auch Humus genannt – für deine Pflanzen herzustellen. In einer Wurmkiste zersetzen Kompostwürmer gemeinsam mit Bakterien und Pilzen deine Küchenabfälle und produzieren dabei Wurmkompost beziehungsweise Wurmhumus. Eine Wurmkiste lässt sich aus einigen Holzdielen und Unterkonstruktionsbalken selbst bauen und muss anschließend nur noch mit Küchenabfällen und Würmern befüllt werden. Wie das funktioniert, erfährst du im Video.
Wurmkiste befüllen – Videoanleitung
Wurmkiste anlegen – Schritt für Schritt
Befolge folgende Schritte, um deine Wurmkiste fachgerecht zu befüllen und zu pflegen:
Halte deine Wurmkiste aus unbehandeltem Holz bereit, idealerweise hat sie einen Deckel und zwei Kammern.
Befülle als Basis eine Kammer der Kiste mit Blumenerde ohne chemische Zusätze.
Setze die Kompostwürmer in die befüllte Kammer Kiste.
Füttere die Würmer mit ungekochten Küchenabfällen, Kaffeesatz und Cellulose.
Bedecke den Inhalt der Kiste mit einer Hanfmatte – das sorgt für ein gutes Klima in der Kiste.
Sobald die Kammer voll ist, wird die zweite befüllt.
Ist die erste Kammer fertig kompostiert, wandern die Kompostwürmer selbstständig in die zweite Kammer.
Nachdem die Würmer die Kammer gewechselt haben, kannst du die Erde aus der ersten Kammer entnehmen.
Wenn es friert, stell die Kiste in den Keller oder in deine Wohnung.








