Hauptinhalt
Lavamulch im Garten

Was genau Lavamulch ist und wie du ihn verwenden kannst, erfährst du in diesem Ratgeber. Außerdem zeigen wir dir, welche Vorteile er für einen Garten und Beete mit bringt.

Was ist Lavamulch?

Lavamulch wird auch Lavakies genannt. Er ist aus erstarrter, flüssiger Lava entstanden. Zwei seiner wichtigsten Eigenschaften sind sein geringes Gewicht und die hohe Wasserdurchlässigkeit. Das macht Lavamulch zur idealen Alternative zu Kies, Rasenschnitt oder Rindenmulch auf dem Beet.

Lavamulch riecht nicht und ist hochmineralisch. Ähnlich wie Kies verrottet er nicht und entzieht dem Beet auch keine Nährstoffe. Er sorgt dafür, dass der Boden durchlässig wird, sodass sich Nässe nicht stauen kann. Außerdem unterdrückt er das Wachstum von Unkraut.

Der Mulch ist von Natur aus rot-braun. Mittlerweile gibt es ihn aber in verschiedenen Farben zu kaufen. Auch die Größe der Körner variiert. Je kleiner sie sind, desto besser lässt sich Unkraut entfernen. Am häufigsten wird im Garten Lavamulch der Größen 2 mm bis 8 mm oder 8 mm bis 12 mm verwendet.

Die Dicke der Schicht sollte zwischen 6 cm und 8 cm betragen. Wenn du beide Größen verwendest, wird die Decke aus Lavamulch dichter, da sich die Körner besser zusammenfügen. Nimmst du nur eine Größe, wird die Mulchschicht lockerer.

online-retail

Produkte im Shop finden

Finde den passenden Lavamulch für deinen Garten im OBI Onlineshop.

Eigenschaften des Lavamulchs

Lavamulch in verschiedenen Farben

Lavamulch gibt es in verschiedenen Farben. Du kannst ihn deshalb auch zur optischen Gestaltung deines Gartens nutzen.

Das mineralische Gestein wirkt feuchtigkeits- und temperaturausgleichend. Darüber hinaus hemmt Lavamulch das Unkrautwachstum im Beet. Dieses macht er zudem trittfest und verhindert dessen Verdichtung.

Lavamulch hält die Erde im Beet während der Sommermonate kühl und feucht, da er die Verdunstung reduziert. Im Winter schützt er das Substrat davor, dass es zu stark auskühlt. Er nimmt die Wärme des Tages auf und gibt sie nachts an den Boden ab. So schützt er auch vor strengen Frösten.

Lavamulch wirkt wie eine Drainageschicht. Das heißt, bei starkem Regen sorgt er für einen guten Abfluss. Er lockert den Boden durch, sodass sich Staunässe gar nicht erst bilden kann. Trotzdem hält das Gestein die Feuchtigkeit in der Erde.

Lavamulch im Garten

Lavalmulch im Gräsergarten

Lavamulch sieht man häufig in Steingärten oder Präriegärten. Er verbessert den Boden und nützt so den Pflanzen.

Mit Lavamulch kannst du den Boden in deinen Beeten verbessern. Er dient durch seine unterschiedlichen Farben aber auch der Gartengestaltung.

Beispielsweise wird er häufig in Wassergärten, Steingärten oder Präriegärten verwendet. Auch Wege lassen sich mit Lavamulch gestalten. Seine Eigenschaften sorgen dafür, dass der Pflegeaufwand von Beeten sinkt.

Vermeide es allerdings, Lavamulch unter Laub abwerfenden Bäumen auszubringen. Auch sollten Beete gut zum Rasen hin abgegrenzt werden. Rasenschnitt und Blätter lassen sich aus Lavamulch-Beeten nur schlecht entfernen. Das sieht mit der Zeit unansehnlich aus.

Im Grunde kannst du Lavamulch sonst aber bei allen Pflanzen verwenden. Wähle die Pflanztiefe so, dass die Wurzeln zu zwei Dritteln in der Erde stecken. Das gilt sowohl für Blumenbeete als auch für Gemüsebeete.

So können Pflanzen wie Ziergräser oder Stauden mit wenig Pflegeaufwand wachsen. Aber auch Sukkulenten gedeihen gut in dem Substrat.

Willst du ein Beet irgendwann umgestalten, gräbst du den Lavamulch unter das neue Substrat. So ist er nicht mehr sichtbar, lockert die Erde aber tiefgründig auf.

Ausbringen des Lavamulchs

Lavamulch im Beet

Lavamulch kannst du rund ums Jahr im Garten verwenden. Verteile den Mulch gleichmäßig um die Pflanzen herum.

Du kannst Lavamulch zu jeder Jahreszeit ausbringen, am besten, bevor du die Pflanzen setzt. Das hat den Vorteil, dass du das Material lediglich aufs Beet schütten und gleichmäßig verteilen musst. Allerdings musst du die Pflanzen dann durch die Lavamulchschicht hindurch in die Erde pflanzen.

Pflanzt du erst und mulchst dann, solltest du das im Herbst machen und vorab gründlich jäten. Anschließend setzt du die Pflanzen und verteilst um sie herum vorsichtig die Mulchschicht.

Du kannst das Ganze aber auch in zwei Arbeitsschritten erledigen. Legst du ein Beet neu an, bringst du die erste Schicht Lavamulch aus. Diese sollte etwa 4 cm dick sein. Dann setzt du die jungen Pflanzen.

Erst im Dezember folgt dann die zweite Schicht. Zu diesem späteren Zeitpunkt verteilst du noch einmal etwa 3 cm Lavamulch zwischen den Pflanzen.

So hinderst du mögliche vorhandene Unkrautsamen daran, zu keimen. Gleichzeitig schützt du die jungen Pflanzen vor der Kälte. So überstehen sie ihren ersten Winter besser.

Garten planen und gestalten mit dem Gartenplaner

Wenn du bei der Gestaltung deines Wunschgartens Hilfe benötigst, lass dich vom OBI Gartenplaner kostenlos beraten.

Das könnte dich auch interessieren