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Hochbeet bepflanzen

Zuletzt aktualisiert: 16.06.20203 MinutenVon: OBI Redaktion
Hochbeet mit Gemüse bepflanzen

Ob Gemüse und Kräuter oder Blumen und Gräser – bei der Bepflanzung eines Hochbeetes sind unzählige Kombinationen von Pflanzen möglich. Dieser Ratgeber stellt dir Möglichkeiten für Nutzpflanzen und Zierpflanzen im Detail vor.

Wie bepflanzt man ein Hochbeet?

Ist ein Hochbeet richtig gebaut, im Garten oder auf dem Balkon ausgerichtet und befüllt, bietet es sehr gute Bedingungen für den Anbau von Nutz- und Zierpflanzen. Welche Pflanzen du in dem Beet anpflanzt, hängt in erster Linie von deinen Wünschen ab. Ob Gemüse wie Kohlrabi, Tomaten und Karotten, Früchte wie Erdbeeren oder einfach attraktive Blumen oder Mischkulturen, vieles ist möglich, solange sich die Pflanzen nicht gegenseitig beim Wachstum stören.

Aufgrund der verbesserten Wärme-Eigenschaften des Hochbeetes kannst du mit dem Anbau der gewählten Pflanzen schon früher im Frühjahr starten und das Beet bis in den Herbst nutzen. Je nach gewählten Pflanzen und deren Erntezeiten kannst du die Bepflanzung im Laufe des Jahres ändern und das Hochbeet nach der Ernte erneut für den Anbau weiterer Gewächse nutzen.

Genau wie bei einem Beet im Boden ist es wichtig, dass die Pflanzen miteinander harmonieren und richtig gesetzt und gepflegt werden. Sowohl bei Nutz- als auch bei Zierpflanzen unterscheidet man je nach Nährstoffbedarf zwischen Starkzehrern, Mittelzehrern und Schwachzehrern. Diese Unterteilung spielt bei der Bepflanzung eine wichtige Rolle. Der Ratgeber erläutert diese Kategorien und gibt dir weitere Tipps zum Bepflanzen von Hochbeeten.

Tipps zur Bepflanzung eines Hochbeetes mit Gemüse und Kräutern

Hochbeet mit Gemüse

Wenn du deine Nutzpflanzen im Hochbeet nicht jedes Jahr düngen möchtest, beachte den Nährstoffverbrauch der angebauten Pflanzen. Aufgrund der Hochbeetfüllung mit verschiedenen Materialschichten bietet das Beet im Garten in den ersten Jahren ausreichend Nährstoffe, die stark zehrende Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Kohl, Lauch und Sellerie optimal versorgen. Andere Gemüsesorten, die sich im Hochbeet wohlfühlen, sind Zucchini, Karotten, Busch- und Stangenbohnen und Zuckererbsen. Zwischen das Gemüse – zum Beispiel die Tomaten – kannst du auch Kräuter pflanzen. Die intensiven Düfte dieser Mischkultur wehren Schädlinge ab und du erhältst eine ergiebigere Ernte.

In den Folgejahren finden dann Schwachzehrer wie Spinat und Salat in der Erde gute Bedingungen und ausreichend Nährstoffe vor. Früher eingesetzt, würden diese Pflanzen zu viel Nitrat im Boden anreichern.

Übersicht: Gemüse für das Hochbeet nach Nährstoffbedarf

Zwei Pläne für produktive Fruchtfolgen im Hochbeet

Weitere Tipps für das Hochbeet mit Gemüse

  1. Pflanze eine Gemüseart nie in zwei aufeinanderfolgenden Jahren an derselben Stelle an.
  2. Pflanze zwei Gemüsearten derselben Pflanzenfamilie nie in zwei aufeinanderfolgenden Jahren an derselben Stelle an. Die Pflanzenfamilie des Gemüses steht in der Regel auf der Samentüte.
  3. Willst du die Pflanzung nicht nach dem Nährstoffverbrauch ausrichten, erhöhe die Menge des Düngers oder verringere die Dichte der Pflanzen.
  4. Neben dem Nährstoffverbrauch beachte bei der Auswahl der Pflanzen, dass sich bestimmt Arten gegenseitig fördern. Diese Mischkulturen schützen sich zum Beispiel gegenseitig vor Krankheiten. Umgekehrt gibt es auch Pflanzen, die sich schaden. Schnittlauch und Petersilie vertragen sich beispielsweise nicht. Zucchini und Erbsen dafür umso besser.
  5. Achte auf alle Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen. Halte diesbezüglich alle Pflanzzeiten ein: Frühjahrssalate können zum Beispiel ab Mitte März in das Hochbeet, Sommersalate ab Mitte Mai. Bei den Herbstsalaten wartest du bis Ende Juli.
  6. Wichtig ist auch, dass jede Pflanze genügend Platz zum Wachsen hat. Die Angaben zum benötigten Bereich findest du auf der jeweiligen Verpackung oder dem Pflanztopf.

Bepflanzung eines Hochbeetes mit Zierpflanzen

Hochbeet Blumen Zierpflanzen

Wer keinen Nutzgarten in seinem Hochbeet anlegen möchte, kann auch auf Zierpflanzen zurückgreifen. Ein Ziergarten ist häufig einfacher in der Handhabung als ein Nutzgarten. Ideale Pflanzzeiten sind das Frühjahr und der Herbst. Du kannst zwischen Wechselbepflanzung und Dauerbepflanzung wählen. Bei einer Wechselbepflanzung wird – wie auch bei Nutzpflanzen – zwischen Stark-, Mittel- und Schwachzehrern unterschieden. Eine Dauerbepflanzung benötigt eine ausgewogene Mischung von Stark- bis Schwachzehrern. Als Dauerbepfanzung sind zum Beispiel fast alle Stauden verwendbar.

Zierpflanzen für das Hochbeet nach Nährstoffbedarf

Weitere Tipps für Hochbeete mit Zierpflanzen

  1. Beachte besonders den Standort des Hochbeetes (schattig/halbschattig/sonnig). Für den Winter sind immergrüne Stauden wie Pachysandra oder Zwerg- und Halbsträucher (Azaleen/Lavendel) eine geeignete Zierde.
  2. Grundsätzlich solltest du keine Aussaat bei zu feuchtem oder kaltem Wetter vornehmen.
  3. Nutze bei der Pflanzenauswahl die Vorteile von Mischkulturen, um Krankheiten und Schädlingsbefall vorzubeugen. Lavendel wirkt zum Beispiel gegen Blattläuse.

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