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Heimwerker in Arbeitshandschuhen dämmt Außenfassade mit Steinwolle.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du deine Außenfassade dämmen kannst. Unsere Schritt-für-Schritt Anleitung zur Wärmedämmung umfasst die Vorbereitung, das Dämmen von Fassade und Wandöffnungen sowie das Auftragen von Spachtel und Putz.

Wie gelingt das Dämmen der Außenfassade?

Wir zeigen dir, worauf du beim Dämmen der Außenfassade von deinem Haus mittels Wärmedämmverbundsystem (WDVS) achten solltest und wie die Außendämmung gelingt.

Eine gute Wärmedämmung der Außenwand mit den richtigen Dämmstoffen erhöht die Energieeffizienz und trägt zu einem gesunden Raumklima bei. Bevor du mit der WDVS-Fassadendämmung beginnst, bedarf es genauer Planung. Beachte bei allen Materialien zur Dämmung die Hersteller- und Verarbeitungshinweise.

Informiere dich als Hausbesitzer vor Beginn der Sanierung über die gesetzlichen Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Dies ist besonders wichtig für die Beantragung von Fördermitteln zur Wärmedämmung der Fassade, die durch die Hausbesitzer vor Baubeginn erfolgen muss. Steigere den Wert deines Hauses durch deine Investition.

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So dämmst du deine Außenfassade

1Untergrund für die Dämmung vorbereiten

Heimwerker bürstet Hausfassade mit dem Handfeger ab.

Auf einen Blick

  • Untergrund gründlich reinigen

  • Fassade mit Putz- oder Mauermörtel ausbessern

  • Grundierung auf Außenwand auftragen

2Sockelprofile für Außendämmung anbringen

Heimwerker bringt Sockelprofil auf Hilfslatte für die Dämmung der Außenfassade an.

Auf einen Blick

  • Höhe beim Sockelprofil festlegen und anzeichnen

  • Alle 50 cm bohren und Profilstöße beachten

  • Gehrungsschnitte an Gebäudeecken durchführen

3Klebespachtel auf Dämmplatten auftragen

Heimwerker trägt Klebespachtel auf Dämmplatte auf: Umlaufend und sechs Batzen in der Mitte.

Auf einen Blick

  • Spachtel für Dämmstoff anrühren

  • Kleber auf Dämmung auftragen

4Dämmung an Außenfassade anbringen

Heimwerker setzt Dämmplatte mit Klappbewegung an die Außenfassade, daneben kleben bereits die ersten Klimaplatten.

Auf einen Blick

  • Dämmstoff-Platten setzen und festklopfen

  • Stöße, Versatz und Hausecken bei Dämmung beachten

  • Stoßflächen frei vom Kleber halten

5Dämmung von Wandöffnungen

Heimwerker schneidet Dämmplatte in L-Form. Am Fenster im Hintergrund ist bereits die entsprechende Aussparung zu sehen.

Auf einen Blick

  • Dichtband kleben

  • Dämmstoff ausmessen und zuschneiden

  • Dämmung mit Kleber anbringen

6Tellerdübel zwischen Dämmplatten setzen

Heimwerker klopft Tellerdübel in die Dämmplatten-Ecke, einige bereits gesetzte Dübel sind zu sehen.

Auf einen Blick

  • Bohrlöcher für Tellerdübel bohren

  • Dübel mit dem Hammer einschlagen

7Eckwinkel für Armierung setzen

Heimwerker setzt Eckwinkel mit Gewebe an Fensterkante an.

Auf einen Blick

  • Hausecken, Fenster- und Türöffnungen absichern

  • Eckwinkel mit Gewebe setzen

  • Gewebeeckpfeile anbringen

8Spachtel auf Außenfassadendämmung auftragen

Heimwerker trägt Klebespachtel von unten nach oben auf Hausfassade auf.

Auf einen Blick

  • Spachtel auf Dämmung auftragen

  • Schicht senkrecht durchkämmen

9Gewebe einarbeiten und abziehen

Heimwerker arbeitet Gewebe in gespachtelte Außenfassade ein.

Auf einen Blick

  • Gewebe faltenfrei einarbeiten

  • Fläche auf der Dämmung abziehen

  • Bahnen mit Cutter zuschneiden

10Grundieren und Putz aufziehen

Heimwerker trägt Putz auf Außenwand auf.

Auf einen Blick

  • Fläche ausreichend trocknen lassen

  • Gedämmte Fassade grundieren

  • Putz anrühren und aufziehen

11Putz strukturieren

Heimwerker arbeitet Scheibenputzstruktur in Außenwand ein.

Auf einen Blick

  • Fassade mit Putz strukturieren

  • Sockel streichen oder verputzen

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Weitere Methoden für die Wärmedämmung

Bei der Wärmedämmung gibt es neben der weitverbreiteten Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) auch andere Methoden zur Dämmung von Innen- und Außenwänden. Mit den folgenden Alternativen kannst du ebenfalls zur Verbesserung der Energieeffizienz deines Gebäudes beitragen.

Hinterlüftete Fassade

Haus mit Holzfassade

Eine hinterlüftete Fassade besteht aus mehreren Schichten, die durch eine Luftschicht voneinander getrennt sind. Der typische Aufbau einer hinterlüfteten Fassade besteht aus einer tragenden Wand, gefolgt von einer Dämmschicht, zum Beispiel aus Mineralwolle, Polystyrol oder Polyurethan. Dann kommt die Luftschicht, die dafür sorgt, dass Feuchtigkeit abgetragen werden kann. Die äußerste Schicht besteht aus Fassaden oder Paneelen, die die Gebäudehülle vor Witterungseinflüssen schützen. Materialien für die äußere Schicht können unter anderem Faserzementplatten, Keramik oder Holz sein.

Hinterlüftete Fassade mit Holzverkleidung

Kerndämmung

Dämmstoff wird im Einblasverfahren in Geschossdecke eingebracht.

Die Einblasdämmung ist eine Methode zur Dämmung von Hohlräumen in Wänden, Decken und Dächern. Bei dieser Technik werden lose Dämmstoffe aus Mineralwolle, Zellulose oder Holzfaser mithilfe spezieller Maschinen in die Hohlräume eingeblasen. Der Einblasdämmstoff füllt den gesamten Hohlraum vollständig aus, wodurch keine Lücken entstehen, die Wärmebrücken verursachen können. Häufig wird die Einblasdämmung bei der nachträglichen Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk bei Altbauten angewandt.

Einblasdämmung – Material, Kosten und Förderungen

Innendämmung

Mann bringt Dämmplatte an.

Neben Arbeiten an der Fassade bietet auch die Innendämmung verschiedene Optionen, mit denen du die Energieeffizienz in deinem Zuhause verbessern kannst. Die Innendämmung mit Platten, beispielsweise aus Mineralschaum, Polyurethan oder Holzfasern, ist besonders nützlich bei denkmalgeschützten Gebäuden oder wenn eine Außendämmung der Fassade nicht möglich ist. Die Platten werden direkt auf die Innenwand geklebt und anschließend verputzt oder verkleidet. Wichtig ist dabei eine sorgfältige Planung und Ausführung, um Feuchtigkeitsprobleme und Wärmebrücken zu vermeiden.

Innendämmung mit Platten – Infos und Übersicht

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FAQ – Fragen und Antworten zur Fassadendämmung

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