Dämme vor dem Anschrauben der Gipskartonplatten alle Zwischenräume der Unterkonstruktion mit Steinwolle, damit der Raum die Wärme halten kann. In diesem Schritt beginnst du mit der Montage der Gipskartonplatten. Starte in einer der unteren Ecken und setze dort die erste Platte an. Stelle sicher, dass die Unterkante bündig mit der Unterkante der Traglattung liegt.
Falls die Wand etwas geneigt ist, passt du die Platte entsprechend an. Miss dafür den Abstand an der Stelle, an der die Platte am weitesten von der Wand entfernt ist, und übertrage ihn auf die Platte. Schneide den Gipskarton mit einer Richtlatte zurecht. Achte darauf, die Schnittkanten mit einem Cutter abzufasen. Lasse beim Anschrauben etwas Luft zur Wand, um genug Fläche für den Spachtel zu haben. Achte darauf, die Schrauben immer mittig in die Tragelatten einzuschrauben. Bei dieser Größe sind drei Schrauben pro Reihe ausreichend. Die Schrauben bohrst du so tief ein, dass sie nicht überstehen. Achte jedoch darauf, nicht zu tief zu arbeiten, um die Oberfläche des Gipskartons nicht zu beschädigen. Die Oberfläche gibt der Gipskartonplatte die nötige Stabilität. Tipp: Verwende Trockenbau-Bits, um die Beschädigung der Gipskartonplatten zu verhindern.
Die oberste Platte sollte etwas länger sein, damit die Decke am Ende nahtlos abschließt. Beachte beim Einmessen der nächsten Reihe folgende zwei Dinge: Erstens benötigst du einen Versatz von mindestens 50 Zentimetern, um Kreuzfugen zu vermeiden. Die Plattenenden sind so auszumessen, dass sie auf den Holzlatten aufliegen und nicht in der Mitte der Dämmung. Die Enden zwischen den einzelnen Elementen werden ebenfalls angeschrägt. Schneide daher die Platten zu und fixiere sie anschließend mit Schrauben. Beim Fenster passt du die Platte an. Eine Person stabilisiert die Platte, während die andere Person den Anriss auf der Rückseite einzeichnet. Schneide den Ausschnitt mit einem Stichling für die Breite und einem Cutter für die Länge aus. So verkleidest du die Dachschräge Schritt für Schritt mit den Gipskartonplatten. Wiederhole die Vorgehensweise bei der Decke. Achte hierbei darauf, den Gipskarton so anzupassen, dass du mittig auf der Latte landest und die Platten ordentlich befestigen kannst. Tipp: Zeichne dir vor dem Befestigen die Position an der Wand ein, um die richtige Stelle zu finden.
Der Abstand zwischen den Schrauben darf nicht zu groß sein, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Bohre bei der nächsten Platte ein Loch für das Lampenkabel. Führe das Kabel hindurch und schließe die Decke ab. Zuletzt schließst du die Lücke im Boden, indem du einen kleinen Drempel einbaust. Der Drempel orientiert sich hierfür an der ersten Latte der Unterkonstruktion, welche du hinter den Gipsrohbauplatten abtastest. In diese wird später die obere Kante der Verkleidung verschraubt. Um die Bodenverankerung zu positionieren, ermittelst du die Höhe mithilfe einer Wasserwaage und einem Zollstock. Stelle dafür die Wasserwaage vertikal an die Wand und markiere den Punkt, an welchem die Ecke der Wasserwaage die Dachschräge trifft. Verwende eine Schlagschnur, um die gesamte Strecke zu markieren. Befestige die Holzlatte am Boden, nachdem du sie mit einem Entkopplungsstreifen versehen hast und sie an der Markierung anliegt. Schneide den ersten Abschnitt der Wand auf die richtige Breite zu und schräge danach die Kanten an. Verwende Montagekeile, um den Abschnitt beim Ansetzen leicht vom Boden abzuheben, und verschraube alles. Die Keile dienen dazu, etwas Ausdehnungsraum zu gewähren. Füge den zweiten Abschnitt hinzu, um die Wand komplett auszukleiden. Damit ist die Wand fertig.