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Warmwassergeräte im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: 14.08.20192 Minuten
Wasserhähne mit LED leuchten blau und rot und geben kaltes und warmes Wasser ab

Welche Warmwassergeräte es gibt, was sie unterscheidet und wie Sie das richtige für Ihre Bedürfnisse finden, erfahren Sie hier.

Welche Arten von Warmwassergeräten gibt es?

Waschen, spülen, putzen: Eine verlässliche Warmwasseraufbereitung für alltägliche Aufgaben gehört zum Standard in jedem modernen Gebäude. Dabei gibt es verschiedene Arten von Warmwassergeräten. Die gängigsten Arten von Warmwassergeräten sind Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher. Bei beiden Arten wird zwischen verschiedenen Modellen und Volumina unterschieden, die sich für unterschiedliche Bedürfnisse und Gegebenheiten eignen.

Durchlauferhitzer

Ein Durchlauferhitzer erwärmt Wasser dann, wenn es benötigt wird – direkt nach dem Aufdrehen des Wasserhahns. Die Geräte sind vergleichsweise klein und meist strombetrieben. Sie arbeiten dezentral, also unabhängig vom Warmwassersystem des Gebäudes und nahe der Zapfstelle. Weitere Vorteile ergeben sich im Vergleich zu Warmwasserspeichern dadurch, dass Durchlauferhitzer weder Volumen zum Speichern, noch Bereitschaftsenergie benötigen.

Hydraulische Durchlauferhitzer starten erst ab einer gewissen Menge an durchlaufendem Wasser. Sie sind in unterschiedlichen Leistungsklassen erhältlich und lassen sich auf unterschiedliche Stufen einstellen. Bei Bedarf versorgen sie mehrere Zapfstellen.

Elektronische Durchlauferhitzer sind nicht auf den Wasserdruck in der Leitung angewiesen. Sie bieten über die Eigenschaften des hydraulischen Geräts hinaus eine konstant hohe Temperatur bei niedrigem Stromverbrauch.

Klein-Durchlauferhitzer schließlich eignen sich bestens für Handwaschbecken. Sie liefern warmes Wasser schnell und ohne Bereitschaftsenergie und sind meist steckerfertig.

Durchlauferhitzer für die Erzeugung von warmem Wasser

Hydraulischer Durchlauferhitzer von Thermoflow – alle Durchlauferhitzer im OBI Online-Shop.

Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher fassen je nach Größe eine bestimmte Menge an Wasser, die sie erwärmen und dann auf derselben Temperatur halten. Kochendwassergeräte mit einem Volumen von ca. 5 l eignen sich dabei für die schnelle Zubereitung von warmem und heißem Wasser.

Kleinspeicher, ebenfalls mit einem Volumen von ca. 5 l, kommen an Stellen infrage, an denen oft kleine Mengen an Warmwasser benötigt werden, die aber nicht über einen 400-Volt-Stromanschluss für einen Durchlauferhitzer verfügen. Große Wandspeicher mit einem Volumen ab 30 l sind für die Versorgung einer Dusche, einer Badewanne bzw. mehrerer Zapfstellen geeignet.

Offene (drucklose) Warmwasserspeicher versorgen eine einzige Zapfstelle und erfordern eine spezielle Niederdruck-Armatur. Bei geschlossenen und daher druckfesten Geräten kann das Wasser dagegen an mehreren Zapfstellen entnommen werden. Hier ist die Installation von normalen Hochdruck-Armaturen möglich.

Warmwasserspeicher Untertischgerät für die Erzeugung von warmem Wasser

Warmwasserspeicher von Vaillant – alle Warmwasserspeicher im OBI Online-Shop

Warmwassergeräte: Worauf es bei der Auswahl ankommt

Vor dem Kauf eines Warmwassergerätes sollten einige grundlegende Fragen geklärt werden. Besonders wichtig: Was soll beheizt werden und in welchem Umfang? Bei einem selten benutzten Handwaschbecken im Gäste-WC kann ein Klein-Durchlauferhitzer reichen. Für ein viel genutztes Badezimmer, das täglich mehreren Personen zur Verfügung steht, benötigen Sie einen Warmwasserspeicher mit größerem Fassungsvermögen.

Doch auch bauliche und verbrauchstechnische Gesichtspunkte sollten in die Planung mit einfließen. Ist das Badezimmer z. B. eng geschnitten, erschwert dies die Montage eines großen Warmwasserspeichers. Die Installation eines geschickt untergebrachten Durchlauferhitzers ist aber nicht nur aus Platzgründen die bessere Wahl: Wenn das bevorratete Wasser im Speicher nicht regelmäßig verbraucht wird, leiden zudem Geldbörse und Umwelt.

In jedem Fall sollten Sie die Installation nicht-steckerfertiger Geräte vom jeweiligen Netzbetreiber oder einem eingetragenen Fachbetrieb vornehmen lassen.

Wasser kommt aus Duschkopf

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