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Duschkabinen im Überblick

Zuletzt aktualisiert: 11.09.20193 Minuten
Eine Eckdusche mit Glasfronten im Badezimmer.

Bei der Wahl der passenden Dusche spielen Eigenschaften wie Form, Rahmen und Wanneninstallation eine wichtige Rolle. In unserem Ratgeber erhalten Sie Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung weiterhelfen.

Wie finde ich die richtige Dusche für mein Bad?

Bei der Auswahl der richtigen Duschkabine gilt es, nicht nur die persönlichen Design-Präferenzen zu berücksichtigen, sondern auch die Raumgegebenenheiten. Meist schränkt der Schnitt des Badezimmers die Entscheidung über Form und Bauweise der Dusche maßgeblich ein. Entscheiden Sie sich daher zunächst für den Standort Ihrer Dusche und machen Sie die Form davon abhängig. Auf diese Entscheidung kann dann das Design der Dusche aufgebaut werden – ob klassische 90 x 90 cm Eckkabine oder moderne Walk-In-Dusche.

Die Form der Dusche

Eine Dusche benötigt je nach Form mehr oder weniger Platz. Wenn Sie ein kleines Badezimmer ausstatten, eignen sich Eck- und Rundduschen womöglich besser als Großraumduschen. Auch eine Nischendusche kommt für gewisse Raumstrukturen in Frage.

Eck- und Rundduschen

Besonders gängige Einbaulösungen sind Eck- und Rundduschen. Dabei verlaufen die Seitenwände der Kabine im Quadrat oder Viertelkreis. Die Standardgröße einer Eckdusche ist üblicherweise 90 x 90 cm, sie kann unter Umständen aber auch größer gewählt werden. Abhängig vom verfügbaren Platz in Ihrem Bad eignen sich Schiebetüren gegebenenfalls besser als Türen, die in den Raum öffnen. In jedem Fall ist eine Eck- oder Runddusche eine sparsame Lösung, da zwei Wände des Badezimmers genutzt und auf diese Weise Materialien eingespart werden.

Eine Runddusche mit dunklen Fliesen und einem Handtuch.

Komplett- und Nischenduschen

Noch sparsamer als eine Eck- oder Runddusche ist eine Nischendusche. Diese Einbaulösung bietet sich an, wenn Ihr Badezimmer über eine Nische verfügt, die sonst ungenutzt bliebe. Komplettduschen sind hingegen aus vier kompletten Seitenwänden gefertigt und besonders flexibel einzusetzen. Sie werden unabhängig von den Wänden des Raumes eingebaut und eignen sich deshalb für eine schnelle Renovierung.

Eine Nischendusche im Badezimmer mit roten Details.

Walk-In-Duschen

Eine moderne Einbaulösung stellt die Walk-In-Kabine dar. Hierbei sind die Seitenwände der Dusche so arrangiert, dass Türen unnötig werden. Es gibt außerdem meist keine Duschwanne, sondern einen ebenerdigen Zugang. Diese Walk-In-Duschen sehen nicht nur edel aus, sie bieten auch praktische Vorteile. Beispielsweise kann die Luft besser im Raum zirkulieren, wodurch Schimmelsporen vorgebeugt wird. Zudem bieten Walk-In-Duschen oft mehr Platz als normale Duschkabinen – weiträumige Modelle werden dabei auch als Großraumduschen bezeichnet.

Eine Walk-In-Dusche mit bodengleicher und somit barrierefreier Bauart.

Der Rahmen – vollgerahmt bis rahmenlos

Die Bauart einer Duschkabine beeinflusst einerseits ihre Optik, andererseits auch die Dichtigkeit und den Schutz vor Spritzwasser. Vollgerahmte Kabinen wirken aufgrund ihrer beiten Rahmen oft klobig. Vollständige Dichtigkeit ist bei solchen Kabinenarten aber garantiert. Bei teilgerahmten Duschen befindet sich das Türscharnier oftmals im Rahmen, abgedichtet wird die Tür auf der nicht gerahmten Seite durch ein Gummiprofil. Diese Bauart wirkt leicht und elegant. Durch teilgerahmte Duschen mit Profil erzielen Sie zudem ebenfalls gute Ergebnisse bei der Dichtigkeit. Rahmenlose Kabinen sehen hingegen zwar sehr elegant aus, bei der Bauweise mit Türscharnieren und Dichtungsprofilen ist die Dichtigkeit jedoch nicht immer zu hundert Prozent gewährleistet.

Die Wanne – erhöht oder bodengleich

Eine Dusche mit niedriger Wanne in einem hellen Badezimmer mit Handtüchern.

Bei der Wahl von Duschkabinen müssen Sie auch die Position und Beschaffenheit der Duschwanne bzw. des Bodens bedenken. Herkömmliche Duschkabinen verfügen über eine erhöhte Duschwanne, die bis zu 30 cm über dem Boden steht – eine oftmals kostengünstige, aber nicht immer praktische Lösung.

Bodengleiche Duschtassen sind aufwendiger beim Einbau, aber weitaus bequemer in der Nutzung. Idealerweise werden sie beim Neubau direkt bei der Konzeption des Badezimmers mit eingeplant – das erspart kostspielige Umbauten des Bades. Vollständig bodengleiche, also verflieste Duschböden, kreieren ein stimmiges Gesamtbild im Badezimmer. Die Übergänge zwischen Boden und Dusche sind fließend. Diese Variante gilt es besonders bei der Planung eines barrierefreien Badezimmers zu berücksichtigen. Bedenken Sie jedoch, dass auch diese Bauart aufwendig in der Installation ist und die Fliesenfugen viel Pflege brauchen.

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