Gartentipps Juni
Der Garten im Juni
Im Juni kann einerseits emsig gesät und gepflanzt werden, andererseits ist bereits Erntezeit für Erdbeeren, Rhabarber oder Kamille. Je nach Witterung kann sich der Vorsommer noch von seiner kühlen Seite zeigen oder bereits so trocken und warm sein, dass die Gießkanne und der Gartenschlauch zum Einsatz kommen müssen. Was Sie im Zier- und Nutzgarten genau tun können und wie Sie Ihre Kinder spielerisch in Sachen Kräuterkunde unterrichten, das finden Sie auf unserer Checkliste.
Vor „Johanni“: Buchs schneiden
Buchs liegt im Trend. Frei wachsend im Garten, als Kübelpflanze vor der Haustür, sogar in Balkonkästen macht er eine gute Figur. Kein Wunder: Anspruchslos, was Standort und Pflege angeht, kann Buchs beliebig in Form geschnitten werden. Ein Formschnitt sieht nicht nur toll aus, er sorgt auch für einen dichten Wuchs. Die beste Zeit zum Nachschneiden ist vor dem Johannistag (24. Juni). Der Buchs hat dann seine Wachstumsphase abgeschlossen und zugleich ist die Sonneneinstrahlung noch nicht so stark, dass die Spitzen verbrennen. Buchs lässt sich am besten mit einer Gartenschere, größere Gehölze mit einer Heckenschere schneiden. Übrigens: Auch die Spargelernte sollte bis Johanni abgeschlossen sein.
Alles klar mit dem Garteninventar?
Mit Rasenmähen, Unkraut jäten, säen und pflanzen sind die Arbeiten im Garten längst nicht erledigt. Bevor der Sommer richtig losgeht, sollten Sie nötige Schönheitskorrekturen in Angriff nehmen. Deshalb am besten jetzt Gartenzaun ausbessern, Gartenmöbel aufpolieren oder den neuen Anstrich fürs Gartenhaus erledigen …
Hinweis:
Akkurater Heckenschnitt: Seil mittig entlang der Hecke spannen und jeweils von vorne und von hinten zum Seil hin schneiden.

