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Hecken Berater

Hecken: natürliche Begrenzung des Gartens

Hecken können nicht nur zur Grundstücksbegrenzung, sondern auch sehr gut zur Gartengestaltung genutzt werden. Sie eignen sich hervorragend als Sicht-, Wind- und Lärmschutz, dienen als Schattenspender und erfüllen auch wichtige ökologische Aufgaben – als Filter gegen Staub, Schmutz und Abgase, aber besonders als Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere.

Auswahl, Pflege und Schnitt

  • Immergrüne Hecken

    Der immergrüne Kirschlorbeer bevorzugt den Halbschatten und besticht durch seinen Wuchs und glänzende Blätter unter den Hecken. Einen guten Sicht- und Windschutz bietet der Lebensbaum, dieser ist robust und schnittverträglich und bevorzugt einen sonnigen Standort.

    Kirschlorbeer
    Wuchshöhe: 2-5 m
    Pflanzen pro Meter: 3-5

    Lebensbaum
    Wuchshöhe: 2-5 m
    Pflanzen pro Meter: 2

  • Niedrig wachsend

    Wer auf der Suche nach einer niedrig wachsenden Hecke ist, liegt mit dem Fingerstrauch richtig. Aufgrund der geringen Wuchshöhe kann die leuchtend gelb blühende Pflanze auch als niedrige Hecke geschnitten werden. Die Pflanzen gedeihen am besten im Halbschatten.

    Fingerstrauch
    Wuchshöhe: 60-150 cm
    Pflanzen pro Meter: 3-5

     

  • Laubabwerfende Hecken

    Hain- und Rotbuche, Feldahorn und Weißdorn gehören zu den laubabwerfenden Hecken. Achten Sie in den ersten Jahren auf eine ausreichende Wasserversorgung.

    Hain- und Rotbuche
    Wuchshöhe: 1,5-3 m
    Pflanzen pro Meter: 3

    Feldahorn
    Wuchshöhe: 1,5-4 m
    Pflanzen pro Meter: 3

    Weißdorn
    Wuchshöhe: 1,5-3 m
    Pflanzen pro Meter: 3-4

     

  • Blühende Naturhecke

    Die blühende Naturhecke ist ein echtes Vogelparadies, das mehr Platz, aber weniger Pflege als eine geschnittene Hecke benötigt. Ob als Nahrungsquelle, Nistplatz oder Ver- steck – sie ist ein Lebensraum für Vögel oder Igel.

    Geeignete Pflanzen:
    Brombeere, Haselnuss, Johannisbeere, Liguster, Hain- und Rotbuche, Holunder, Sanddorn, Schlehe, Wacholder, Weißdorn, Wilder Wein

     

  • Formschnitt

    Formgehölze wie Buchs kommen durch einen Schnitt groß raus. Ein Formschnitt sieht nicht nur toll aus, er sorgt auch für einen dichten Wuchs. Die beste Zeit zum Nachschneiden ist vor „Johanni“, dann hat er seine Wachstumsphase abgeschlossen. Die Sonneneinstrahlung ist noch nicht so stark, dass die Spitzen verbrennen. Buchs lässt sich mit einer Gartenschere, größere Gehölze mit einer Heckenschere schneiden.

  • Kleine Kunstwerke

    Kugel oder Kegel können mit etwas Augenmaß und Geduld aus einem „rohen“ Buchsbäumchen leicht selbst modelliert werden. Figuren sind eine Herausforderung. Sie können sich mit Formen, die Sie selbst aus Draht-
    geflecht bauen können, behelfen. Überstehende Spitzen werden dann einfach beschnitten.

  • Buchs liegt im Trend

    Frei wachsend, als Kübelpflanze, in Balkonkästen: Buchs macht überall eine gute Figur. Anspruchslos, was Standort und Pflege angeht, kann er beliebig in Form geschnitten werden. Früher gehörte Buchs zum typischen Bild des Bauerngartens. Niedrige Sorten dienten der Beete-Einfassung, höhere trennten als Hecke den Blumen- vom Gemüsegarten und umgekehrt.