Teppich verlegen
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Vorbereitung des Untergrundes
Gleichen Sie zuerst Unebenheiten und Risse im Boden mit Spachtelmasse aus. Befreien Sie den Boden dann ggf. von Dreck und Kleberesten des vorherigen Bodenbelags. Wichtig ist, dass der Unterboden beim Verlegen trocken ist.Hinweis: Textile Bodenbeläge, Teppichböden aus Naturfasern, PVC oder Linoleum – je nach Beschaffenheit gibt es bei der Verlegung Unterschiedliches zu beachten. Lassen Sie sich zu Material und Besonderheiten beim Kauf beraten.
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Auslegen des Teppichs
Legen Sie den Teppich lose im Raum aus. Er sollte an den Wänden etwa 10 cm überstehen.Damit er sich faltenlos legen kann, lassen Sie ihn mehrere Stunden ausgebreitet im Raum liegen, zum Beispiel über Nacht. Naturfaserauslegeware muss mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren.
Bemessen Sie die Bahnen mit etwa 2 Prozent Zuschlag, da es aufgrund der positiven hygroskopischen Eigenschaft zu Schrumpfungen kommen kann.
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Vorschneiden des Teppichs
Mit einer Schneidekante oder einem Scherenrücken drücken Sie den Teppich in die Seitenkanten des Raumes. Mit einem Teppichmesser und Schneidekante schneiden Sie den Teppich grob vor. Lassen Sie vor dem Verkleben ca. 10 cm "Verschnitt". -
Aufkleben des Teppichs
Hierzu verwenden Sie Spezialkleber oder doppelseitiges Klebeband. Bei Naturfasern oder Vliesrücken ist Klettband optimal.Kleber wird an den Rändern und flächig aufgetragen. Klebeband bei kleinen Flächen nur an den Teppichrändern, bei größeren Räumen zusätzlich flächig über Kreuz aufbringen.
Teppich mit einem breitflächigen Gegenstand fest andrücken.
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Vollständig verkleben
Bei Naturfaserauslegeware, die vollflächig verklebt werden muss, Kleber auf Untergrund auftragen und mit Zahnspachtel gleichmäßig verteilen – zunächst nur in der Hälfte des Raums.Der Kleberauftrag sollte mind. 600 g/qm betragen mit B2-Zahnung. Teppich in noch nasses Klebstoffbett einlegen.
Wichtig: Schnittkanten müssen mit Kleber benetzt sein.
Belag in Kleberbett eindrücken und zu den Seiten mit einer Walze streichen. Korrekturen sofort vornehmen, gut lüften.
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Ecken innen
Nach dem Verkleben schneiden Sie die überstehenden Seitenränder ganz ab (Vorgehensweise wie in Schritt 3). An den Innenecken schneiden Sie den Teppich zuerst diagonal ein. Dabei nicht ganz bis zum Boden gehen. Immer darauf achten, dass die Klinge scharf ist (regelmäßig wechseln!). -
Ecken innen anpassen
Drücken Sie nun einfach die überstehenden Stücke in die Ecke. Nun können Sie auch in den Innenecken alle überstehenden Reste vollständig abtrennen, ohne zu viel abzuschneiden. -
Ecken außen
Schneiden Sie hier ebenfalls den Teppich nicht ganz bis zum Boden an. Wie bei den inneren Zimmerecken, nur ohne einzudrücken, lässt sich der überstehende Teppich ganz einfach genau abtrennen. -
Zweite Teppichbahn
Reicht eine Bahn nicht aus, müssen Sie anstückeln. Legen Sie hierfür Bahnen etwa 3 bis 5 cm übereinander und schneiden mit einem Teppichmesser beide durch. So erzielen Sie einen nahtlosen Anschluss.Achten Sie darauf, dass Muster und Laufrichtung der Teppichschlingen zusammen passen. Rollen Sie mit einer leeren Flasche über den Teppich. Die Richtung, in die die Schlingen fallen, ist die Laufrichtung.
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Türzargen und Schwellen
An Türzarge und Schwelle ist Maßarbeit erforderlich: Den Teppich mit der stumpfen Seite des Messers in die Kante drücken, dann etwa einen halben Zentimeter darüber abschneiden.Den kurzen Teppichüberstand mit dem Messer unter die Türschwelle drücken. Entlang der Wände den Teppich mit einer Sockelleiste aus Holz abdecken. Diese mit Hilfe einer Akku-Bohrmaschine anschrauben.
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Übergang zur Treppe
Am Übergang zu einer Treppe den Teppichboden an dieser Stelle mit einer Metallschiene fixieren.
Dauer
ca. 5 Stunden*
Können
Anfänger
Kosten
€ 140*
* Dauer und Kosten können stark variieren, je nach Größe des Raumes, Material und Verlegeart. Die angegebenen Beispielwerte gelten für einen Raum von 20 m².

