Parkett & Laminat verlegen
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Untergrund
Der Untergrund muss sauber, trocken und ausreichend fest sein. Der Boden darf keine Restfeuchte mehr haben und muss eben sein. Mit einer Richtlatte oder Maurerschnur den Boden auf Unebenheiten prüfen.Unebenheiten über 3 mm Höhe müssen mit Fließspachtel ausgeglichen werden. Komplett austrocknen lassen.
Tipp: Viele Böden, vor allem neuer Estrich, weisen Restfeuchte auf. Bei Laminat entstehen so erhebliche Schäden.
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Unterboden und Trittschalldämmung legen
Rollen Sie den Unterboden in Längsrichtung des Parketts oder Laminats aus und schneiden Sie ihn zu. Die Längsrichtung des Parketts sollte immer parallel zum Lichteinfall verlaufen.Bei bodenkalten Räumen zwischen Unterboden und Paneele eine 0,2 mm starke PE-Folie als Feuchtigkeitssperre verlegen. Die Bahnen etwa 20 cm überlappen lassen und Nahtstellen verkleben.
Als Trittschalldämmung eine Schicht aus Kork, Filz oder PE-Schaumfolie direkt unter das Parkett legen.
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Erste Reihe legen
Mit einer Säge müssen zuerst die Längsfedern der ersten Parkett- oder Laminatreihe entfernt werden. Am besten beginnen Sie in einer linken Raumecke und legen die abgeschnittene Längsseite zur Wand.Dielen immer erst längs, dann quer einklopfen. Das letzte Stück muss in den meisten Fällen zugeschnitten werden. Berücksichtigen Sie den Wandabstand! Das Stück sollte mindestens 50 cm lang sein.
Tipp: Für Stabilität und Optik brauchen Sie mindestens 40 cm Versatz.
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Wandabstand
Halten Sie zu Wänden, Pfeilern usw. eine Dehnungsfuge von 10 bis 15 mm ein. Verwenden Sie dazu spezielle Abstandshalter bzw. Rastkeile.Mit dem Zugeisen ziehen Sie wandangrenzende Dielen an die bereits fertig verlegte Fläche.
Tipp: Holz und Laminat arbeiten. Deshalb muss unbedingt genügend Wandabstand eingehalten werden! Bei größeren Flächen etwas mehr als bei kleinen.
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Längenzuschnitt zur Wand
Machen Sie sich den Zuschnitt einfach. Nehmen Sie an der bereits verlegten Reihe Maß. Legen Sie ein neues Paneel an das zugeschnittene Stück an und kürzen es (mit dem Winkel zeichnen Sie 90°-Schnittlinien). Wandabstand beachten!Jetzt benutzen Sie das gekürzte Paneel als erstes Stück der nächsten Reihe. Das Verlegen im so genannten „wilden Verband“ ist optisch schöner.
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Zuschneiden
Für den Zuschnitt ideal: die Tischkreissäge. Wer keine hat, behilft sich mit der Stichsäge. Die Schnittkanten müssen beim Verlegen wandwärts zeigen. So können auf der anderen Paneelseite Nut und Feder ineinander greifen. -
Verlegen mit Leim
Die Paneele nur mit Nut und Feder, nicht mit dem Boden verbinden. Verlegen Sie erst 3 bis 4 Reihen trocken. Wenn alles richtig sitzt, kann geleimt werden.Kleben Sie das Parkett oder Laminat immer auf der Feder. Der Leim sollte beim Verleimen leicht aus der Fuge austreten, damit Schutz gegen Feuchtigkeit gewährleistet ist.
Überschüssigen Leim sofort mit einem feuchten Tuch entfernen.
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Verlegen mit Click-System
Bei so genannten Click Systemen rasten die Paneele mit einer Spezialverriegelung ein. Einfach das Paneel ganz nah an die vorgesehene Position legen. Anschließend das Paneel mit Hammer und Schlagschutz verriegeln.Immer erst längs, dann quer einschlagen. Lassen Sie beim Einklopfen keine Fugen entstehen. Auch kleine Verkantungen übertragen sich auf die folgenden Reihen.
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Anpassen
Fügen Sie das Parkett oder Laminat mit Hammer und Schlagschutz vorsichtig ineinander. Endstücke ziehen Sie mit einem Zugeisen fest nach.Trockenzeit beachten beim Verlegen mit Leim: Die ersten drei bis vier Reihen sollten zur Stabilität eine Stunde trocknen. Die restlichen Paneele können dann in einem Schwung verlegt werden.
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Letzte Reihe legen
Jetzt ist die letzte Reihe dran. Auch hier müssen Sie die Paneele meistens zuschneiden. Mit Hilfe eines Reststückes ermitteln Sie den Abstand zur Wand. Wandabstand nicht vergessen! Dann die Stücke für die letzte Reihe zusägen.Auf dem letzten Paneelen jeder Reihe die richtige Länge mit einem Winkel minus 10-20 mm anzeichnen und absägen. Die letzten Pannele in einer Reihe werden mit einem Zugeisen eingebracht.
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Letzte Reihe legen
Zeichnen Sie die Bohrlöcher für die Heizungsrohre auf einem Parkett- oder Laminatstück an (Rohrdurchmesser plus 10 mm). Dann keilförmig aussägen, zur Wand hin einpassen und leimen.Mit einer Rosette können Sie das Bohrloch verkleiden.
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... und Türzargen
Kürzen Sie Türzargen aus Holz um eine Bretthöhe plus Dämmung und legen Sie das Parkett oder Laminat darunter. Dazu legen Sie ein Reststück an und sägen die Zarge mit einer Feinsäge entlang des Parkettstücks ab.Bei Stahl-Türzargen verlegen Sie den Boden mit 8 bis 10 mm Abstand. Mit Acryl-Dichtmasse abdichten.
Tipp: Um zu verhindern, dass die Oberfläche der Türzarge beim Sägen ausreißt, können Sie vor dem Sägen Klebeband auf der Schnittfläche anbringen.
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Sockelleisten
Für den Wandanschluss bringen Sie passende Sockelleisten an. Um die Sockelleisten winkelgenau zuzuschneiden, benutzen Sie eine Gehrungssäge. Alternativ können Sie Innen- und Außenecken benutzen.Für Treppen gibt es spezielle Treppenkantenprofile. Dabei werden in die verschraubte Unterschiene Paneele und Abdeckprofil eingeklickt.
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Übergangsleisten und Trockenzeit
Mit Übergangsleisten kaschieren Sie den Übergang zu Teppichböden und Dehnfugen. Die Leisten werden im Boden verschraubt. So können sie nicht verrutschen.Bitte beachten Sie die angegebene Trockenzeit für den Leim! Bei der Endbehandlung des Bodens gehen Sie entsprechend der Gebrauchsanweisung des Herstellers vor.
Tipp: Liegt im angrenzenden Raum ebenfalls Parkett oder Laminat, muss auch hier eine Dehnungsfuge eingehalten werden. Mit passenden Übergangsleisten (zum Kleben, Schrauben oder Einrasten) wird die Stelle dann verdeckt.
Dauer
1/2 Stunde pro m²*
Können
Fortgeschrittene
Kosten
€ 250-300*
* Dauer und Kosten können stark variieren, je nach Größe des Raumes, Material und Verlegeart. Beispiel-Kosten gelten für Parkett und einen Raum von 20 m².

